Dark -1. Test

Ein wenig verblüfft war ich über die Ankündigung von Dark, es kam ohne große Werbung daher. Vielleicht war auch dieses der Grund, warum ich es in meinem STEAM schlicht ignoriert habe. Da ich es zu einem günstigen Preis angeboten bekommen habe, schlug ich nunmehr doch zu.

Ich nehme mal die Spielzeit vorweg. Mit 5 Stunden (bei Schauen in alle Ecken) ist es eines der Spiele, die dann sehr schnell durch sind.

Story
Die Story ist schnell erzählt. Der Held Eric wurde von einem Vampir gebissen (so scheint es zunächst). Leider wissen wir nicht von welchem. Wenn wir nicht in Kürze dessen Blut erhalten, dann verwandeln wir uns in einen Ghul (eine Art seelenloser Zombie). Na gut, das wollen wir dann doch nicht, also los geht’s.

Auf der Suche nach unserem Erschaffer müssen wir einige Bosse erledigen, bis der mächtigste vor uns steht. Wie es weiter geht, möchte ich dann doch nicht verraten. Spoilern ist unfair.

Zum Spiel
Die Comic-Grafik will irgendwie nicht wirklich rund erscheinen, so gibt es Clippingfehler und so richtig zeitgemäß wirkt das alles auch nicht. Die teilweise langweiligen Strukturen vermitteln somit Mittelmäßigkeit. Die Steuerung ist oftmals hakelig und die Sprachausgabe wirkt irgendwie nicht echt, da oft die gleichen Sätze immer und immer wieder kommen. (vor allem in der Schluss-Sequenz)

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Da es pro Abschnitt nur zwei Quicksaves gibt, ist das Frustpotenzial sehr hoch. Oft spielt man immer und immer wieder den gleichen Abschnitt, da man irgendwo einen Gegner übersehen hat, oder die Steuerung ein schnelles Reagieren nahezu unmöglich macht. Dass meine Maus nicht gegen die Wand geflogen ist, grenzt an ein Wunder. Auch die Startpunkte sind sehr mäßig gesetzt. So hört man sich manche Dialoge 10 oder 20 Mal an, bis man dann doch den Quicksave eingesetzt hat.

Das Spiel überzeugt nicht wirklich, eher würde ich bei einem solchen Spielewunsch zu „Hitman Absolution“ greifen.

Hat man seinen Charakter so halbwegs aufgewertet, damit die Fähigkeiten auch was nutzen, ist das Spiel auch schon vorbei.

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Irgendwie war der zweite Level der schwerste, wieso weiß dabei der Geier. Alle folgenden gingen ruck zuck von der Hand und waren keine wirkliche Herausforderung mehr.

Für die Spielidee gibt’s 5 Würfel für den Rest ein bescheidenes ….

Fazit:

  • Spielzeit:     max. 5 Stunden
  • Grafik:  3 von 5 Würfel
  • Steuerung:  3 von 5 Würfel
  • Dem Spiel gebe ich insgesamt 2 von 5 Würfeln, netter Zeitvertreib.

 

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