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Derrick – Mord im Blumenbeet

Derrick gehörte zu den erfolgreichsten Krimiserien im deutschen Fernsehen. Und sie entwickelte sich zum förmlichen Exportschlager. Insgesamt hatte das ZDF 281 Folgen ausgestrahlt. Handlungsort für Derrick ist der Großraum München. Der Autor Herbert Reinecker hatte bereits in den 60er Jahren die Drehbücher zu den bekannten Edgar-Wallace-Filmen oder Babeck geschrieben.

Und für Horst Tappert war dies eine Traumrolle. Zuvor hatte er schon in zahlreichen Filmen mitgespielt, wie „Die Trapp-Familie in Amerika“ oder neben Heinz Rühmann in „Er kann’s nicht lassen“. Der richtige Durchbruch gelang ihm mit dem Krimi-Dreiteiler „Die Gentlemen bitten zur Kasse“, in dem der berühmte Postraub nachgestellt worden ist.

Nun hat man hier kein Rollenspiel vorliegen, in dem man die bekannten Krimifälle lösen kann, nein dies ist der Versuch, eine Mischung aus Rollenspiel und Wimmelbildspiel vorzulegen. Mit Harry Klein geht es nun zum Tatort, wo der bekannte Anwalt Alois Huber im Garten erwürgt aufgefunden wurde. Aber bevor es losgeht, muss man die Teile des Stadtplans finden, da die anderen Kollegen sich einen Scherz erlaubt hatten und das Mittelteil des Plans versteckt hatten. Vor Ort findet man im Gebüsch die Autoschlüssel und die Faserspuren. Die Frage stellt sich, wer war der Täter und warum wurde Alois Huber ermordet? Denn je weiter die Polizei ermittelt, umso mehr scheint die gutbürgerliche Idylle nur Fassade zu sein. War dies eventuell der Nachbar, bei dem man einige aussagekräftige Fotos gefunden hatte oder sind das die Verbindungen, die der Anwalt auch zu einer zwielichtigen Bar hatte.

Mord im Blumenbeet war der Versuch, ein doch noch bekanntes und unverbrauchtes Thema für den PC umzusetzen. Grafisch und soundtechnisch wird hier aber eher Mittelmaß abgeliefert. Der Sound setzt des Öfteren aus und ist eigentlich daher nur nervend. Und grafisch gesehen ist dies wie eine Bildgeschichte, die erzählt wird. Die Dialoge von den beiden Kommissaren muss man lesen. Und die Köpfe der beiden, die hier verwendet wurden, wirken eher wie verwischt. Vom Bildaufbau wirkt das Ganze etwas sehr lieblos gestaltet und wenn man bedenkt, dass dies für 19,95 Euro angeboten wird, gibt es bei weitem bessere Spiele, auch von den gleichen Entwicklern.

Die Minispiele, die zur nächsten Aufgabe führen, sind machbar und passen auch zum Thema. So müssen die Rosen nach und nach von oben nach unten abgehoben werden, um an den darunter liegenden Schlüssel heranzukommen.

Systemvoraussetzungen PC: Windows 7 / XP / VISTA, PIII 1GHz Prozessor, 512 MB RAM, 250 MB Festplattenspeicher
MAC:  MacOS 10.4 (Tiger) oder besser, 1 GHz Prozessor, 512 MB RAM, 250 MB Festplattenspeicher

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