Eador

Masters Of The Broken World
, welches vom russischen Entwickler Snowbird erdacht wurde, erinnert sehr an Heroes of Might oder an Civilization, denn das Spiel ist rundenbasiert. Was bekanntlich durch die genannten Titel erfolgsversprechend ist. Ob Snowbird nur bekannte Konzepte kopiert hat oder ein eigenständiges Spiel entwickelt haben, wird der Test beweisen.

Die Idee des Spiels ist nicht neu, denn die Entwickler haben bereits 2009 unter dem Namen : Genesis ein ähnliches Spiel veröffentlicht, welches bekanntlich nicht erfolgreich war. Nun hat man dem Ganzen eine 3D-Grafik verpasst. Leider wird dabei die Geschichte als solches schlecht präsentiert und auch die Detailschärfe, wie man es aus der Reihe Heroes of Might kennt, fehlt.

Trotzdem besitzt das Spiel seinen Reiz, aber dazu später mehr. Die Welt von ist eine Welt, die aus mehreren Inseln besteht und im All verteilt ist. Dieses ist vor langer Zeit passiert, als die großen Heerführer s im Streit lagen. Die Aufgabe des Spielers ist es, jede die einzelnen Welten zu erobern und auszubauen. Bevor man aber in die Kampagne steigt, wählt man seine Klasse aus, dazu stehen Magier, Krieger oder Späher zur Verfügung.

Jede Figur hat bekanntlich besondere Eigenschaften. Dabei ist der Späher die schwächste Figur. Der Magier hat natürlich interessante Eigenschaften, denn mit kaum einer anderen Figur kann man aus einer bestimmte Entfernung gegnerische Figuren mit Blitzen oder ähnlichem töten. Mit gesammelter Kampferfahrung kann diese Figur aufsteigen. Dies gilt auch für das Gefolge.

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ist schon im Kampf fordernd und sollte daher von Anfängern in der leichten Schwierigkeitsstufe gespielt werden, denn der KI ist in diesem Spiel intelligent und es kommt vor, dass man seine ganze Armee verliert. Für jeweilige Siege gibt es auch entsprechende Trophäen.

Das jeweilige Schlachtfeld ist unterschiedlich gestaltet mit Sümpfen, Wäldern, Wüsten, Gebirgen oder Ebenen. Dieses hat auch wiederum Einfluss auf die Schlacht. Wenn man auf einem Hügel steht, ist die Reichweite größer. Anderseits hat das Terrain auch Einfluss auf die Verteidigung. Wenn man keine Lust hat, kann man die Auto- und Schnellkampffunktionen nutzen.

Das Terrain gestaltet sich mit Ebenen, Hügeln, Sümpfen, Wäldern, Wüsten, Gebirgen, Seen und mehr jedoch sehr unterschiedlich und hat dabei nicht nur Einfluss auf Wegplanung, Deckung und Fortbewegungsgeschwindigkeit, sondern auch auf Abwehr, Reichweite und Konterstärke. Zudem kommen Einheiten mit gewissen Terrains besser oder schlechter zurecht.

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Neben der kriegerischen Auseinandersetzung muss man sich um seine Festung und um die eroberten Gebiete kümmern, sonst lehnen sich diese wieder gegen einen auf und man muss erneut in den Kampf ziehen. Durch den Ausbau der Festung stehen dann im Laufe des Spiels stärkere Einheiten zur Verfügung. Am Anfang sind es Bauern und dann Ritter. Aber man muss diesen Aufbau in jeder neuen Welt wieder von vorne beginnen. Ein weiterer Standpunkt ist die Diplomatie oder die Taten, die man bestreitet.

Erlaubt man es, dass sich Leute auch ohne Geld in einer Ortschaft ansammeln können oder dass Untiere, wie riesige Schnecken, die Gebiete angreifen. Da stellt sich dann die Frage, sind sie gnadenlos oder gütig.

Fazit
ist grafisch gesehen kein besonderes Spiel. Details und Effekte sucht man vergebens. Auch ist der Sound doch nur drittklassig und klingt ziemlich eintönig. Hier hätten die Entwickler sich noch mehr Mühe und dem Ganzen mehr Feinschliff geben können. Spielerisch ist das Spiel komplex und bietet gerade Einsteigern einen einfachen Zugang in rundenbasierten Spiele. Wenn man das Spiel nur spielerisch betrachtet, bietet es viele Stunden, um die Welt wieder zusammenzusetzen.

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Ein weitere Pluspunkt ist, dass das Spiel sehr variabel reagiert. Wenn man den Preis von ca. 20 Euro betrachtet, ist das Preisleistungsverhältnis gut. Dann ist ja noch die andere Seite, denn es gibt kaum rundenbasierte Spiele und daher sollte man ruhig zugreifen, wenn man nicht zu viel Wert auf die Optik legt.

  • Publisher/Entwickler /Snowbird Games
  • System PC (DVD-ROM)
  • USK ab 12

 

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