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Erbschaft mit Folgen – „Regalia: Of Men and Monarchs“ im Test

Stellt euch folgende Situation vor: Völlig unerwartet findet ihr heraus, dass ihr von adligem und der Thronfolger eines Königres seid, inklusive Schloss und allem, was dazugehört. Klingt toll, oder? Tja, so dachte Kay aus dem „Regalia: Of Men and Monarchs“ auch erst. Bis er sein Schloss sah… lange Zeit hat s niemand dafür verantwortl gefühlt und so ist es inzwischen eine verwahrloste Ruine. Was bringt einem ein Adelstitel, wenn man König der Ruine ist? Als Kay gerade wieder gehen wollte, bekam er zu seinem Unglück leider eine Antwort auf diese Frage: als Thronfolger einer langen Ahnenreihe wird von einem verlangt die Schulden der Vorfahren abzubezahlen. Um genauer zu sein den riesengroßen Monsterberg an Schulden…

Kay hatte s in Begleitung seiner beiden Schwestern und eines Ritters aufgemacht den letzten Worten seines Vaters nachzugehen. Im Sterben liegend hat er Kay das Familiengeheimnis anvertraut: er ist der rechtmäßige Erbe des Königres Ascalia und gehört dem adligen Haus Loren an. Als die Gruppe in Ascalia ankam, nahm das Unheil Gestalt an in der Form eines unheimlen Gläubigers. Damit stehen sie vor der Wahl: aller Monate die fälligen Raten aufbringen, oder die Konsequenzen (in Form von 2 muskelbepackten Schränken von Männern) zu tragen. Da ihnen ihr lieb ist, gehen sie den Deal ein und versprechen, regelmäßige Zahlungen an den Kredithai zu tätigen. Da diese Zahlungen für ein einzelnes Individuum nt zu schaffen sind, bleibt ihnen nun nts anderes mehr übrig als das Königre wieder aufzubauen.

Regalia | Bildschirmaufnahme

Regalia | Bildschirmaufnahme


Wiederaufbau eines Königres

Nun gilt es stets innerhalb einer vorgegebenen Zeit eine gewisse Anzahl an Kingdom Quests abzuschließen. Mit „Zeit“ sind dabei Tage im gemeint. Jede Handlung, die man durchführt, benötigt eine gewisse Anzahl an Tagen. Schließl kann ein Königre nt von jetzt auf gle wieder aufgebaut werden und auch Streiftouren durch die Wälder benötigen ihre Zeit. Man sollte also stets gut überlegen, wie man seine Zeit nutzt, ansonsten stehen die Geldeintreiber vor den Toren und man hat nts vorzuweisen.

Und was sind nun Kingdom Quests? Kurz gesagt alles, was dem Königre zu neuem Glanz und Ruhm verhilft. Direkt zu Beginn gibt es eine große Anzahl an ihnen. Man kann s also einen guten Überblick verschaffen, was es alles zu erledigen gibt. Grob gesagt müssen die Länder von Unholden gesäubert, das Schloss inklusive Haupt neu aufgebaut, die bevölkert und diverse Dinge hergestellt werden (siehe Bildschirmaufnahme). Welcher dieser Aufgaben man s als erstes annimmt, ist einem komplett selbst überlassen. Das hat zur Folge, dass man den eigenen Vorzügen entsprechend ganz unterschiedle Schwerpunkte setzen kann.

Regalia | Bildschirmaufnahme

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und Freundschaft

Zu den Aufgaben eines Königs gehört es, die Wünsche und Sorgen der Untergebenen zu kennen. Daher benötigt man gute Beziehungen zu den Personen im eigenen Re. Die Beziehung zu einer Person verbessert man, indem man einen Tag mit ihr verbringt. Das geht nt an allen Tagen, da unsere Untergebenen ja auch müssen. Jeden Tag hat jemand anderes frei, so dass man eigentl jemanden findet. Die Beziehung zu den einzelnen Personen hat mehrere Level, je Stufe wird irgendetwas freigeschaltet. Der Händler verkauft zum Bei mehr Items, beim Schmied kann man bessere Waffen herstellen oder die Mitstreiter bekommen zusätzle Fähigkeiten für den Kampf.

Stück für Stück muss das Umland von Monstern befreit werden. Aus einer steigenden Anzahl von Charakteren kann man s bis zu 6 Wegbegleiter aussuchen, die einem im Kampf beistehen. Die Reise von Ort zu Ort dauert jeweils einen Tag. Je man im voran kommt, desto größer sind demnach die Wege, die man zurücklegen muss, um auch die entfernteren Gebiete zu erreen, und damit auch , die man einplanen muss. Die Orte sind jeweils als Netz mit Knotenpunkten dargestellt. Es gibt Rastplätze, Kämpfe und Erkundungen. Aus ihrer Anzahl ergibt s die Anzahl benötigter Tage zur Erkundung des kompletten Ortes.

Regalia | Bildschirmaufnahme

Regalia | Bildschirmaufnahme


Kampfeslustige Abenteurer

Die Kämpfe finden rundenbasiert auf einer Art Schachbrett statt. Meist darf man vier Mitglieder aus der eigenen Reisegruppe den gegnerischen Monstern gegenüber stellen. Vor Beginn des Kampfes werden einem stets die Gewinnbedingung, sowie Bonusziele gezeigt. Meist gilt es, alle Gegner zu besiegen. Manchmal muss man aber auch „nur“ 8 Runden über oder einen bestimmten Gegner töten. Die Bonusziele sind häufig Dinge wie „Verursache als erstes Schaden“ oder „Töte Gegner mit einer Attacke“. Jede Figur kann eine gewisse Anzahl an Feldern gehen pro Runde und eine Fähigkeit einsetzen. Es gibt keine Heilung in den Kämpfen, sondern nur Schilde, die durch Fähigkeiten aufgebaut werden können. Manche Angriffe, wie zum Bei Gift, können die Schilde aber auch ignorieren und direkt auf die spunkte gehen. Es gilt also vorstig zu sein!

Jeder Charakter hat unterschiedle Fähigkeiten. Es gibt stets eine Basisfähigkeit, die theoretisch jede Runde durchgeführt werden könnte. Außerdem gibt es e Fähigkeiten, die meist Abklingzeiten über mehrere Runden haben. Die fünfte und letzte Fähigkeit jedes Charakters benötigt zusätzle Punkte, um ausgeführt werden zu können. Pro Runde bekommt das Team jeweils einen dieser Punkte. Theoretisch könnte also aller 2 Runden ein Charakter diese fünfte Fähigkeit nutzen. Praktisch kann man die Punkte jedoch auch dafür verwenden, dass ein Charakter in einer Runde Mal eine Fähigkeit einsetzen kann.

Hat man gewonnen, bekommt man als Belohnung Geld und Baumaterialien für den ausbau und kann s zum nächsten Knotenpunkt aufmachen. Sind Charaktere gestorben, müssen sie an einem Rastplatz wiederbelebt werden, um sie im nächsten Kampf aufrufen zu können. Pro Rastplatz kann man jedoch nur einmal das eigene Team wiederbe. Man sollte s also gut überlegen, wann man das tut. In der dritten Art von Knotenpunkt trifft Kay stets auf eine Situation, in der er eine Entscheidung fällen muss, zum Bei ob man einem komischen Geräusch nachgeht oder ob man einem zum Tode verurteilten Mörder begnadigt. Je nachdem welche Entscheidung man fällt, kann man zusätzle Belohnungen und Erfahrung erhalten, oder aber auch in zusätzle Kämpfe geraten.

Regalia | Bildschirmaufnahme

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Grafik und Sound

Parallel zu den eigenen Anstrengungen die Kingdom Quests zu erfüllen, versuchen Kays Schwestern etwas über ihre Vorfahren und die Umstände dieser horrenden Schulden herauszufinden. Stück für Stück entdecken sie neue Teile der Geschte, die jeweils als Sequenz dargestellt werden. Auch wenn es s dabei nt um Videosequenzen im eigentlen Sinne handelt, sind die Figuren doch stets detailliert gemalt und ihre Aussagen auf vertont. Die Synchronsprecher leisten dabei hervorragende Arbeit und hauchen den Figuren und Charakter ein. Auf gibt es die Dialoge leider nur in geschriebener Form.

Der Anime Stil des s wurde mit großer zum Detail umgesetzt und keine Figur glet der anderen. Insgesamt ist das damit sehr anzusehen. Zusammen mit dem fällt es sehr let in die Welt von Ascalia zu versinken.

Regalia | Bildschirmaufnahme

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Kritik

Während der Gesamteindruck von Regalia definitiv positiv ist, gibt es trotzdem vor allem am Kampfsystem ein paar Punkte, die negativ auffallen. Man kann nur Gegner angreifen, die man auch sehen kann. So weit, so logisch. Problematisch ist, dass man nt vorher weiß, über welche Hindernisse man hinwegsehen kann und welche nt. Es gibt auf den feldern große (kann man nt drüber sehen) und kleine Hindernisse (kann man drüber sehen). Ob der Holzstapel vor einem zur ersten oder ten Kategorie gehört, findet man meist jedoch erst heraus, wenn man es ausprobiert. Außerdem erscheint es (zumindest mir) es unlogisch, dass auch die diagonale St versperrt ist, wenn vor und neben einem jemand steht.

Ein er kritischer Punkt ist die Trefferquote. Zu Beginn habe m gewundert, meine Angriffe so oft daneben gehen. Später ist mir aufgefallen, dass mal gewürfelt wird. Als erstes gilt die eigene Treffserheit, z.B. 70%. Zusätzl gilt aber auch die Auswerate des Gegners, z.B. 20%. Damit treffen nur noch 56% der Angriffe, was auf die Dauer sehr frustrierend sein kann.

Als letzten negativen Punkt möchte noch das Speer-System erwähnen. Es macht durchaus Sinn, dass nur an bestimmten Punkten, näml im eigenen Schloss und auf Rastplätzen, gespeert werden kann. Leider kann das bedeuten, dass man bei einer Niederlage, nach der man einen stand laden muss, sehr viel zu wiederholen hat. Zum Bei ist man auf Streifzug und speert noch einmal vor dem letzten Kampf in einem Ort. Diese Kämpfe können s durchaus in die Länge ziehen, so dass man mit 15 Minuten locker rechnen kann. Nach Abschluss wird der Ort automatisch verlassen und man kann nt noch einmal speern. Nun könnte man zum Schloss zurückgehen, speern, und dann zum nächsten Ort reisen. Das würde aber mindestens 5 Tage kosten. Also geht man direkt zum nächsten Ort. Dort kommt man nt direkt zum Rastplatz um zu speern, sondern muss zum Bei erst kämpfen, kommt dann noch zu einem Erkundungsknoten, wo man s falsch entscheidet und noch mal kämpfen muss. Verliert man diesen Kampf, gilt es die letzten 45 Minuten zu wiederholen.

Regalia | Bildschirmaufnahme

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Fazit

Insgesamt ist Regalia ein sehr vielseitiges . Es gibt eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen und es wird nie langweilig, wenn man fischen geht, internationale Beziehungen pflegt, Diebesgut jagt oder den Geschten der Einwohner lauscht. Man muss s jedoch im Klaren sein, dass diese Vielseitigkeit auch bedeutet, dass Kämpfe nt den Hauptanteil im einnehmen. Es hängt etwas von der eignen weise ab, aber grob geschätzt verbringt man etwa die Hälfte seiner Zeit in Kämpfen. Wenn einem das zu wenig ist, sollte man s ein anderes suchen. Für ist Regalia eine wunder dargestellte und erzählte Geschte, mit herausfordernden Kämpfen, starken Anforderungen an das eigene Organisationstalent einer Vielzahl an Aufgaben.

Regalia | Bildschirmaufnahme

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Regalia: Of Men and Monarchs im Überblick

  • Entwickler: Pixelated Milk
  • Publisher: Klabater
  • zeit: >20 Stunden (Kampagne)
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • eranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
    • Strategie
  • Bildquelle: Tina Braun
  • Lektor: Alexander Dockhorn

Test und Besprechung von Tina Braun

Regalia | Bildschirmaufnahme

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Bewertung

8.2 Bewertung

Insgesamt ist Regalia ein sehr vielseitiges . Es gibt eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen und es wird nie langweilig, wenn man fischen geht, internationale Beziehungen pflegt, Diebesgut jagt oder den Geschten der Einwohner lauscht. Man muss s jedoch im Klaren sein, dass diese Vielseitigkeit auch bedeutet, dass Kämpfe nt den Hauptanteil im einnehmen. Es hängt etwas von der eignen weise ab, aber grob geschätzt verbringt man etwa die Hälfte seiner Zeit in Kämpfen. Wenn einem das zu wenig ist, sollte man s ein anderes suchen. Für ist Regalia eine wunder dargestellte und erzählte Geschte, mit herausfordernden Kämpfen, starken Anforderungen an das eigene Organisationstalent einer Vielzahl an Aufgaben.

  • Grafik 8/10
  • Sound 8/10
  • Balance 8/10
  • Atmosphäre 9/10
  • Bedienung 8/10
  • idee 8/10

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