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Fallen Enchantress Legendary Heroes

Die Entwickler hatten bereits 2010 Elemental: War of Magic veröffentlicht, leider mit vielen, vielen Fehlern. Aber wie gesagt, aus Fehlern kann man lernen, obwohl diese heutzutage im harten Geschäft der Spielentwicklung für ein Studio tödlich sein können.

Die Geschichte
Nachdem eine verheerende Katastrophe die Welt von Elemental in ein von Tod, Chaos und Zerstörung geprägtes Zeitalter gestürzt hat, erblickten neue Zivilisationen das Licht der Welt. In Fallen Enchantress: Legendary Heroes wird man zum Herrscher seines eigenen Imperiums in einer von Magie und Chaos beherrschten Welt.

Mit mächtigen Helden und großen Armeen zieht man in den Kampf gegen furchterregende Kreaturen, erfüllt Aufgaben, entdeckt verloren geglaubte Geheimnisse und erweitert sein Königreich, bis man zum alleinigen Herrscher über die Welt von Elemental aufsteigt.

Der jetzige Titel, ein rundenbasiertes, spielt in einer Fantasywelt und kann mit Titeln wie Civilization mithalten. Bevor man aber das Spiel beginnt, soll bzw. muss man die Einführung spielen, denn ohne diese lernt man die vielfältigen Möglichkeiten der Entwicklungen und des Ausbaus seiner Siedlung nicht, sondern man läuft ins Leere und verliert die zahlreichen Kämpfe gegen die Fantasywesen.

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Hat man dies erledigt, kann man mit dem Spiel beginnen. Als erstes errichtet man eine Siedlung, die man dann nach seinen Wünschen ausbauen kann. Mit Hilfe der Pioniere wird der Einflussbereich erweitert, was für die Ausbeute diverser Rohstoffe nötig ist. Ein zentraler Punkt ist die Forschung, welche sehr übersichtlich in Form einer Baumstruktur gestaltet wurde.

Hier stehen dem Spieler drei Bereiche: Zivilisation, Militär und Magie zur Verfügung, die man schrittweise erforschen kann, was sich wiederum im Bau von Objekten oder auch Einheiten wiederspiegelt.

Die Helden, von welchen man im Laufe des Spiels mehrere erhält, kann man entsprechend auch weiter entwickeln und ausrüsten. Aber bevor man das Spiel beginnt, kann man seine Herrscherfigur selber gestalten und damit vor allem wählen, in welche Richtung man das Spiel lenken möchte.

Ein weitere Hauptaugenmerk des Spiel liegt in den Kämpfen, die man automatisch oder auch selber schlagen kann. Bevor der Kampf beginnt, erscheinen die Daten des Gegners über Stärke usw. Wenn dieser zu stark ausfällt, kann man ja auch die Flucht als geeignetes Mittel auswählen, steht aber nicht immer zur Verfügung. Hat man den Kampf verloren, wird der Herrscher in der Stadt oder Ortschaft, die man besitzt, über mehrere Runden neu regeneriert.

Der Kampf, den man alleine gestaltet, ist für den Spieler chancenreicher, denn hier kann man alles einsetzen, was man hat, vor allem die Zauberkraft. Und somit hat man auch gegen augenscheinlich stärkere Gegner eine Chance. Auch macht dies natürlich mehr Spaß. Außerdem findet man noch Möglichkeiten, sein Geschick in Diplomatie zu prüfen, denn mit dem einen oder anderen KI kann man auch in Verhandlung treten und gegen Zahlung eines kleinen Betrages den Frieden erst einmal erkaufen, um so an nur einer Front zu kämpfen.

Leider fehlt dem Spiel ein Mehrspielermodus, aber dafür kann man eigene Welten kreieren. Zwar hat das Spiel hier und da mal kleinere Probleme, so kann das Spiel auch einmal in der englischen Version starten, die aber die Entwickler beheben werden.

Fazit
ist durchaus ein interessanter Titel, der den Spieler doch fordert und vor allem Spaß macht. Zwar ist er optisch nicht auf der Höhe der Zeit, ist aber in dem Fall zweitrangig, denn dies steht bei rundenbasierten Spielen nie im Vordergrund, sondern die zahlreichen Einflussmöglichkeiten. Und davon gibt es im Spiel reichlich. Am Anfang sieht das Ganze noch übersichtlich aus, wird aber im Laufe des Spiels eine Herausforderung, den Überblick zu behalten. Vor allem richtet sich dieser Titel doch an bereits erfahrene Spieler.

  • Publisher Kalypso Media

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