Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Farm Frenzy 3: Madagaskar

Freunde der gehegten tierischen Wildnis gehen entweder in den Tierpark, schauen einen der zahlreichen Tier-Dokus oder probieren sich als Urwald-Experte am PC. Insbesondere für die Kleineren üben Tiere oder verniedlichte Wildtiere eine unglaubliche Faszination aus. Immer noch gehören Berufswünsche wie Tierärztin oder Tierpfleger bei den Jüngeren zum festen Repertoire. „“ versucht hieran anzuknüpfen…

Inhalt
Kaum in Afrika angekommen und schon geht etwas schief! Gerade als sich Scarlett nach einem 5-Sterne-Hotel sehnt, kommt ihr ein niedliches und offenkundig zutrauliches Tier entgegen. Noch bevor sie ihm etwas von ihrem Essen abgeben kann, kommt ihr einer der Farmer der Insel entgegen. Von diesem erfährt sie, dass das Tier krank ist und gepflegt wird. Da die Artenvielfalt Madagaskars einmalig ist, stellt die Seuche – von der auch das kleine Tier betroffen ist – eine unglaubliche Bedrohung dar. Nun ist es an ihr, den Farmern und der Insel zu helfen…

Kritik
Im Grunde wird dem Spieler eine Aneinanderreihung von inhaltlich ähnlichen Minispielen geboten. Diese Minispiele haben zumeist einen strategischen Charakter, denn es gilt, bestimmte Aufgaben möglichst schnell zu erledigen und das so effektiv wie möglich. Um eine möglichst hohe Produktivität zu gewährleisten, muss man sich allerdings vorher eine grobe Taktik ausdenken und entsprechend umsetzen.

So wird beispielsweise vom Spieler verlangt, eine bestimmte Summe Geld sowie eine gewisse Anzahl an Tieren und Kuchen zu beschaffen. Die Tiere lassen sich zwar kaufen, allerdings hat man nur ein begrenztes Budget. Im Endeffekt bedeutet das, dass man selbst aktiv werden muss und ordentlich wirtschaften sollte. Es gilt also, den Boden zu bewässern (das kostet natürlich auch!) und den vorhandenen Tieren eine Nahrungsgrundlage zu gewähren. Die Eier lassen sich verkaufen und mit dem Geld kann man neue Tiere oder Gebäude erwerben. Natürlich können auch die verarbeiteten Eierprodukte (Eiermehl oder Kekse) verkauft werden, ebenso wie die marodierenden Orang-Utans (sofern man sie fangen konnte).

Kurzum: Der Spieler muss eine funktionierende Mini-Produktionsmaschinerie aufbauen und handeln. Je besser und effektiver er das macht, desto mehr „Sterne“ bekommt er. Diese kann er wiederum für das Freischalten neuer Ausbaustufen der einzelnen Gebäude verwenden. Level für Level muss man mit viel Geschick erspielen, natürlich werden davon auch die Aufgaben nicht leichter.

Das Spiel ist, durch die Kürze der einzelnen Level sowie durch die zu absolvierenden Aufgaben sehr kurzweilig und spannend. Auch die akustische und grafische Ausgestaltung kann sich sehen und natürlich hören lassen. Insbesondere die kleinen niedlichen Tiere und die detailierte (kind- und jugendgerechte) Aufmachung ist positiv hervorzuheben.

Fazit
Prinzipiell dürfte das Spiel eher Jüngere ansprechen: Kleine niedliche Tiere und eine kindgerechte Ausgestaltung sprechen eindeutig dafür. Dagegen spricht jedoch das teilweise sehr anspruchsvolle Spielprinzip, die Level und Missionen erfolgreich zu absolvieren ist nicht immer leicht. Ein grundlegendes strategisches (und ökonomisches) Verständnis sollte auf jeden Fall vorhanden sein.
Auf Grund der anspruchsvollen Ausgestaltung der höheren Level eignet sich das Spiel auch für ein älteres Publikum. In jedem Fall sollte der Spieler wenigstens ein Alter von ca. 11 Jahren vorweisen, für Jüngere dürfte der Spielspaß unter Umständen recht dürftig ausfallen.

Für unter 10€ ist das Spiel beim Händler Ihres Vertrauens erhältlich, aus unserer Sicht wird ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten.

  • Publisher 
  • System  PC
  • USK  ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
  • Empfohlener VK  9,99 €

Wie bewerten Sie dieses Spiel?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben