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Gefangen auf der Nautilus

Inhalt

Das Spiel orientiert sich, wie bereits dem Titel zu entnehmen ist, an dem Roman von Jules Verne. Professor Aronnax und zwei Begleiter gelangen, durch ein Schiffsunglück, an Board der Nautilus. Vor die Wahl gestellt, ob sie wieder ins Meer möchten oder als „Gäste“ auf der Nautilus verbleiben, entscheiden sie sich gegen den sicheren Tod auf offener See. Gemeinsam mit dem Kapitän der Nautilus erleben sie die Schönheit der Tiefe und lernen die Gefahren der Hochsee kennen. Doch Nemos Hass auf das Festland sorgt dafür, dass die Gefährten sich schon bald an die Meeresoberfläche wünschen…

Das Spiel

Bei „“ handelt es sich um ein . In dem Fall bedeutet dies, dass dem Spieler verschiedene Aufgaben gestellt werden, die er an einem bestimmten Ort zu absolvieren hat. Um die Aufträge zu lösen, müssen bestimmte Dinge gefunden bzw. in der richtigen Reihenfolge betätigt werden. Grundsätzlich hat der Nutzer zwei Möglichkeiten, die Geschichte nachzuspielen: Entweder geht er es gemächlicher an oder er „kämpft“ gegen die Stoppuhr.

Unsere Kritik

Das Spielprinzip ist sehr einfach und die gestellten Anforderungen an den Spieler vergleichsweise niedrig. Aus diesem Grund würden wir empfehlen, dass geübte Spieler gleich den Zeitmodus annehmen – ansonsten wird es ein ziemlich kurzes Vergnügen: Wir haben den normalen Modus, ohne „blutige“ Anfänger zu sein, in knapp einer Stunde durchgespielt. Im Prinzip ist das auch der größte Kritikpunkt an diesem Spiel, es hätte ruhig etwas länger sein dürfen…

Grafik und Sound erfordern, wie bei anderen Spielen aus diesem Genre auch, keinen High-End-PC. Selbst für vergleichsweise alte Rechner dürfte es kein Problem sein, die Software zu installieren und loszuspielen – dementsprechend einfach wurde auch dieses Spiel gehalten. Ungeachtet dessen glänzt „“ mit einer gewissen Liebe zum Detail, selbst das Menü wurde ansprechend gestaltet und animiert. Positiv fiel uns auch auf, dass die Geschichte sich durch das ganze Spiel, wie ein roter Faden, durchzog. Selbst in den einzelnen Aufgaben spiegelte sich die Story wider. Interessant war auch, dass man sich im Wesentlichen an die Romanvorlage hielt – natürlich in einer stark gekürzten Fassung. Etwas schade war auch, dass man auf eine Sprachausgabe verzichtete, wobei dies auch nicht untypisch für dieses Spielgenre ist.

Fazit

Für ein ist „“ erstaunlich hochwertig, insbesondere der Bezug zum Weltklasse-Roman konnte uns überzeugen. Problematisch hingegen ist der niedrige Schwierigkeitsgrad, für echte Profis könnte das Spiel dahingehend etwas zu kurz bzw. leicht sein – für Anfänger hingegen ist es optimal. Es wäre sogar denkbar, dass man dieses Spiel in Grundschulen einsetzt. Zum einen könnte man mit dem Spiel die Mauskoordination trainieren, zum anderen würden die Kinder auf spielerischem Wege mit Weltliteratur in Kontakt kommen. Beispielsweise könnte man ein solches Spiel auch nutzen, um Projekttage bzw. Unterrichtsstoff zum Thema „Jules Verne“ zu begleiten.

Prinzipiell ist das Spiel auch für Kindergartenkinder geeignet, da die Bedienung sehr einfach zu händeln ist. Da jedoch auf eine Sprachausgabe verzichtet wurde, sollte ein Erwachsener in der Nähe bleiben und gegebenenfalls vorlesen. Sowohl die moderaten Kosten (ca. 10€), als auch die niedrigen Systemanforderungen dürften jedenfalls für eine solche Verwendung sprechen.

  • Publisher (Entwickler)  S.A.D.
  • System  PC
  • USK  ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
  • Empfohlener VK  9,99 €
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler

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