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Horizon

Der Weltraum, unendliche Weiten. Endlich mal wieder ein rundenbasiertes Spiel, was im Weltraum handelt, denn lange ist es her, als Master of Orion, Homeworld, Sins of A Solar Empire die Computer unsicher gemacht haben. Nachdem ein Sonde der Menschen eine Nachricht von Außerirdischen aufgefangen hat, wollen die Menschen den Weltraum erobern.

Zwar stellt man dabei schnell fest, dass die Technologie noch nicht auf dem Standard ist, aber man kann ja auch außerirdische Artefakte sammeln und diese auswerten. Im Laufe des Spiels lernen die Spieler auch Außerirdische kennen und mit diesen kann man ja handeln, um so den technologischen Fortschritt der Menschen nach vorne zu bringen.

Dazu gibt es viel zu entdecken, dabei können diese bis zu 1000 Planeten betragen. Aber Vorsicht, andere sind auch schon auf die Erde aufmerksam geworden, so dass man die Erde verteidigen muss. So müssen Raumschiffe in unserer Galaxie patrollieren. Dazu kann man im Orbit eine Werft errichten, die den Bau der Raumschiffe beschleunigt. Insgesamt gibt es 80 Technologiestandards, die man entdecken und erforschen kann.

Aber auch andere Planeten können durch die Menschen besiedelt werden.

Horizon1

Zu Beginn des Spieles kann man sich entscheiden, ob man im klassischen oder normalen Modus startet. Bei der klassischen Varianten starten alle mit den gleichen Bedingungen. Im normalen Modus hat jede Rasse seine spezifischen Storyelemente.

Die Menschen haben am Anfang in diesem Bereich die schlechtere Ausgangslage. Aber wozu ist man Mensch, denn dadurch werden diese erst einmal angestachelt, dies zu ändern.

Das Problem des Spiels ist die unübersichtliche Menüsteuerung, die auch noch sehr lieblos aussieht. Vor allem die Bewegung der Schiffe sorgt für Frust, denn schnell hat man sich verklickt und ehe dann das Raumschiff wieder zurück kehrt, dauert dies ein wenig.

Auch das gesamte Design wirkt sehr antiquiert, dies trifft auch auf die Videosequenzen zu, die ab und zu eingespielt werden.
Auch das Design der Schiffe und der Planeten wirkt wie aus einer anderen Zeit und entspricht nicht mehr den technischen Möglichkeiten unserer heutigen Zeit.

Was gut funktioniert, sind die Forschung und der Ausbau. Einfach passendes Menü aufrufen und den Befehl geben und einige Runden später ist das Objekt der Begierde fertig.

Horizon2

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Weltraumschlachten. Was waren das noch für Zeiten, als man in Homeworld alles erlebt hat, bietet das Spiel hier nur eine 2D-Grafik und optisch sehen die Schiffe er aus wie Kieselsteine. Die Kämpfe laufen auch hier rundenbasiert ab. Die Schiffe sind so klein, dass man schon Geschick benötigt, um diese zu kennzeichnen, um so die Angriffe zu planen. Schnell entwickelt sich eine Kampfszene zur Geduldsprobe.

Die Idee war gut, aber leider hat man hierbei wahrscheinlich zu viel gewollt und dies dann nur halb umgesetzt. Ich persönlich würde dem Spiel immer Alpha Centauri vorziehen und das Spiel ist schon länger als 10 Jahre her, als dies erschienen war.

Grafisch entspricht das Spiel nicht den Möglichkeiten unserer Zeit und auch die Steuerung ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Warum hat man sich hier nicht bei den Klassikern was abgeschaut.

  • Hersteller: Iceberg Interactive B. V.

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