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Impossible Creatures

Inhalt und Spielprinzip
Der lang verschwundene Vater schickt einen merkwürdigen Brief, der Inhalt ist verstörend wie alarmierend. Rex macht sich auf den Weg, auf der Suche nach seinem Vater, der abseits der Zivilisation in der ewigen Kälte seinen Experimenten nachgeht. Kaum scheint er seinem Ziel zum ersten Mal nahe, wird er in einer verlassenen Baracke von einem seltsamen Mischwesen attackiert. Zwar kann er sich mit einem beherzten Sprung retten, doch wird er von einem “Bekannten” seines Vaters “in Empfang” genommen.

Nur durch die Hilfe einer jungen Frau, Lucy Willing, der Assistentin seines Vaters, gelingt die Flucht.

Das seltsame Fluggerät, auf dem die beiden entkommen, ist aus dem Labor, was die Ausgangsbasis für die kommenden Unternehmungen sein wird. Zusammen müssen die beiden Helden Licht in das dunkle Geheimnis um Rex Vater bringen. Ihre Gegner sind derart zahlreich, dass sie nur mit dem Aufbau einer eigenen Armee aus genmanipulierten Tieren bestehen können. Der Spieler muss also Gebäude zur Erforschung und Tierproduktion hochziehen, Rohstoffe sammeln und schnellstmöglich eine schlagkräftige Armee aufbauen.

What’s new?
Im Großen und Ganzen unterscheidet sich das Spielprinzip wenig von den zahlreichen Aufbausimulations- und Strategiespielkombinationen. Es werden Gebäude gebaut, die entweder der Rohstoff- und Armeeproduktion oder der Weiterentwicklung und Erforschung dienen. Sogar die obligatorischen Selbstverteidigungsanlagen sind mit von der Partie.

Die Neuerung – das Kreieren von Einheiten – ist durchaus eine Erwähnung wert, es hätte hier allerdings deutliches Verbesserungspotenzial gegeben. Um nur einige Beispiele zu nennen: Warum ist man beim Erstellen von Kreaturen auf das Kombinieren der verschiedenen Tierkörperteile beschränkt? Ein Kopf vom Tiger und der Rumpf vom Bock, da wäre deutlich mehr möglich gewesen.

Die Möglichkeit der Weiterentwicklung von Spezialfähigkeiten (z. B. das Schießen von Stacheln) wäre als Option ebenso sinnvoll gewesen wie die Einrichtung eines Handelssystems (mit den örtlichen Eingeborenen).

Auch die Rahmenhandlung hätte deutlich mehr Pepp verdient gehabt. Auf der einen Seite wird ordentlich Drama geboten, auf der anderen Seite mit Ironie und einem deutlichen Schuss Humor nachgewürzt. Im Verlauf der Geschichte ist das nicht unproblematisch, da damit der Erzählverlauf zum Teil konterkariert wird. Ein wenig mehr Stringenz wäre durchaus wünschenswert gewesen. Mit Blick auf das Comicdesign des Spiels hätte sich wahrscheinlich das alleinige Verfolgen der komödiantischen Linie gelohnt. Die zum Teil bissigen Kommentare und witzigen Dialoge zwischen den beiden Hauptcharakteren und den Einheimischen waren jedenfalls ein kleines Highlight des Spiels.

Grafik und Sound: Verbesserungswürdig, aber dennoch gelungen

Das Spiel ist 2003 erstmals veröffentlicht worden und nach damaligen Maßstäben ist die Grafik wirklich gut gelungen, mit den heutigen Möglichkeiten kann allerdings kaum mehr mitgehalten werden. Auf der anderen Seite kann das Spiel durchaus mit Retrocharme punkten: Die Comicaufmachung und liebevolle Gestaltung sind nach wie vor nett anzusehen, wenn auch nicht mehr ganz taufrisch. Wer darüber hinweg sehen kann, dass keine High-End-Grafik geboten wird, dürfte daran durchaus noch seine Freude haben.

Screenshot Impossible II

An dem Sound hingegen gibt es nichts auszusetzen. Die Sprecherrollen sind sehr gut besetzt, die Geräuschkulisse ordentlich vertont und die Hintergrundmusik ein echtes Schmankerl. Die Jazzeinlagen unterstreichen nicht nur die Rahmenhandlung ( spielt in den 30er Jahren), sondern sind auch eine akustisch gelungene Unterstützung des Retrocharmes des Spiels.

Fazit
Trotz des Alters ist ein gelungenes Spiel, das durchaus einen Blick wert ist. Auch wenn das Spiel ein wenig in die Jahre gekommen zu sein scheint, es macht immer noch Spaß, damit zu spielen. Vor allem für Liebhaber von Strategie- und Aufbau-Spielen im Retrolook ist es mit einem Preis von weniger als 10€ ein echter Geheimtipp.

ist auf der Downloadplattform Steam erhältlich, mit Blick auf Schwierigkeitsgrad und Spielmechanik sollten die Spieler wenigstens 12-13 Jahre alt sein. Vertrieben wird es von Nordic Games.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=0Xo9pZ7hJAA

Bewertung

7.7 Bewertung

Trotz des Alters ist ein gelungenes Spiel, das durchaus einen Blick wert ist. Auch wenn das Spiel ein wenig in die Jahre gekommen zu sein scheint, es macht immer noch Spaß, damit zu spielen.

  • Grafik 6/10
  • Sound 9/10
  • Balance 8/10
  • Atmosphäre 8/10
  • Bedienung 8/10
  • KI 8/10
  • Spielidee 7/10

Weitere Informationen

  • Titel: Impossible Creatures
  • Kategorie: Computerspiele
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren

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