Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Insider Story: Jewel Mystery – Die Villa

Die Gamescom 2010 hat besonders eins deutlich gemacht: Die Zeiten, in denen PC- und Videospiele nur den jugendlichen (zumeist männlichen) Hardcoregamer begeistern können, sind wohl endgültig vorbei. Die Unternehmen versuchen, immer neue Käuferschichten zu erschließen: Um ältere oder ganz junge Nutzer wird ebenso geworben, wie um die weibliche Kundschaft. Letztere Gruppe scheint insbesondere von den sogenannten „casual games“ angetan zu sein. Leichtere Zugänglichkeit, Kurzweil, ansprechende Rahmenhandlung, moderater Preis, schickes Design und natürlich möglichst niedrige Systemanforderungen – das Zauberwort heißt in diesem Fall „Wimmelbildspiel“. Mit „“ ist ein weiterer Vertreter dieser Gattung Spiel auf den Markt gekommen – für uns Grund genug, mal ein wenig näher hinzuschauen…

Wie bereits angedeutet ist richtet sich diese Sorte Spiel vorrangig nicht an die Hardcoregamer. Dies macht sich unter anderem im Verkaufspreis bemerkbar: Mit knapp 10€ siedelt sich „“ im untersten Preissegment an. Auch die technischen Anforderungen sind minimal, das Spiel läuft auch auf sehr alten Rechnern problemlos. Die Handhabung ist ebenso auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt. Selbst blutigste PC-Anfänger dürften sich ohne größeren Aufwand im Spiel zurechtfinden können. Die Menüführung ist übersichtlich und verwirrt nicht, der Spieler kann innerhalb weniger Klicks „loslegen“.

Die Story des Spiels ist schnell erzählt: Der Spieler soll ein Geheimnis lüften, das sehr lange Zeit im Verborgenen lag. Der Schlüssel zu diesem Geheimnis ist ein „magisches“ Brettspiel. Dieses soll einem helfen, die Rätsel der Vergangenheit zu lösen. Natürlich ist das nicht ganz so einfach, denn auch ein Brettspiel will gespielt werden – und um es durchzuspielen, gilt es, einige Etappen zu absolvieren. Im Großen und Ganzen bestehen diese aus n: Der Spieler muss in verschiedenen Spielumgebungen die bezeichneten Gegenstände finden, diese Locations sind jedoch derart mit Krimskrams angefüllt, dass diese Aufgabe nicht wirklich einfach ist. Zwischendrin gibt es, zusätzlich dazu, kleinere Minispiele und Mini-Rätsel.

Egal ob Wimmelbild- oder Mini-Spiel, bei beiden ist die Spieldauer sehr überschaubar. Ein einzelnes Spiel dauert selten länger als 10 Minuten. Die Rahmenhandlung wirkt zwar durchaus motivierend und spornt zum Weiterspielen an, allerdings wäre hier auch deutlich mehr „drin“ gewesen. Auch die verschiedenen Locations sind an sich ganz ok, wobei wir uns auch hier noch etwas mehr Liebe zum (grafischen) Detail gewünscht hätten.

Dem Spieler wird mit „“ ein sehr kurzweiliges und einsteigerfreundliches Spiel geboten, dass gerade für „zwischendurch“ bestens geeignet ist. Empfehlen würden wir es vor allem Personen, die eine deutliche Affinität zu n haben – als Einsteigerprodukt ist es eher weniger geeignet. Auch für Kinder ist es ein eher suboptimales Produkt, wir würden ein Einstiegsalter von ca. 12-13 Jahren vorschlagen.

  • Hersteller: Intentium

Wie bewerten Sie dieses Spiel?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben