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Joan Jade und die Tore von Xibalba

Das Volk der Maya gibt noch heute etliche Rätsel auf und begeistert nicht nur einschlägige Forscher, sondern auch eine breite Masse an PC-Spiel- und TV-Konsumenten.

Das wird nicht nur anhand des Publikumserfolges „Apokalypto“ deutlich, sondern auch in diversen Strategiespielen für den heimischen Rechner, bei denen man in die Rolle eines Anführers des indianischen Volks schlüpfen kann.

In „“ muss der Spieler als Archäologe und Detektiv zugleich tätig werden, denn die eigenen Kinder sind im Urwald verschwunden…

Inhalt
Die Archäologin mit dem klangvollen Namen ist in Sorge. Ihre Kinder sind, als ob sie vom Erdboden verschluckt worden wären, verschwunden. Keine Frage, dass sie sich sofort nach Lateinamerika begibt, um den Nachwuchs zu suchen. Schon nach kurzer Zeit findet sie heraus, dass ihre Kinder nicht allein unterwegs gewesen sind – was ist mit ihnen passiert? Warum finden sich ihre Fußspuren in den alten Tempelanlagen? Hat das Ganze vielleicht etwas mit den Ausgrabungen vor Ort zu tun?

Der Spieler bekommt mit „“ keineswegs ein klassisches . Vielmehr handelt es sich um eine Kombination aus Adventure, Wimmelbild und Minispiel. Es gilt nicht nur, diverse Gegenstände zu finden, sondern zahlreiche kleinere Rätsel zu lösen und verschiedene Objekte geschickt miteinander zu kombinieren.

Kritik
Was lässt sich über „“ sagen? Im Grunde lassen sich unsere Eindrücke folgendermaßen zusammenfassen: Der Spieler wird, vor dem Hintergrund einer untergegangenen Hochkultur, in ein spannendes und abwechslungsreiches Abenteuer gestürzt. Die Macher beschränkten sich nicht nur auf das ewige Absuchen des Bildschirms nach kleinen Gegenständen oder winzigen Objekten, sondern bieten durch knackige Minirätsel und eine Verbindung des Inhalts mit Adventure-Elementen kurzweiligen und ansprechenden Spielspaß.

Aber nicht nur die Ausgestaltung des Spielprinzips sondern auch die grafische Aufmachung konnten uns überzeugen. Das Spiel besitzt eine, im Vergleich zu anderen Vertretern des Genres, hochwertige und detailierte Spielumgebung. Zwar kann diese nicht mit dem Niveau von Adventure und Strategiespielen mithalten, aber im Hinblick auf die Gesamtkonzeption des Spiels kann man durchaus von einem sehr gut gelungenen Ergebnis sprechen. Ein kleiner Wermutstropfen aber bleibt, auch bei diesem Spiel verzichtete man auf eine Sprachausgabe (Anm. d. R.: bei den meisten en ist diese nicht vorhanden). Die akustische Ausgestaltung ist zwar im Großen und Ganzen ganz gut gelungen, dies ändert jedoch nichts daran, dass eine Sprachausgabe sinnvoll gewesen wäre und einem hier kein Feuerwerk der musikalischen Untermalung geboten wird.

Fazit

Dem Käufer wird hier ein gutes und abwechslungsreiches Spiel geboten, dass sich auch für Wimmelbild-Neulinge eignet. Zwar gibt es im Bereich der akustischen Ausgestaltung einige Schwächen, im Hinblick auf die Leistungskonkurrenz kann jedoch hier von einem sehr hochwertigen Vertreter des Genres gesprochen werden.

„Joan Jade und die Tore Xibalba“ ist für unter 10€ im Handel erhältlich und für jedes Alter freigegeben. Im Hinblick auf Spielprinzip, Aufmachung und Inhalt würden wir einen Kauf erst ab 10-12 Jahren empfehlen. Grundsätzlich sollte beim zukünftigen Spieler eine Affinität für Wimmelbild- und Minispiele vorhanden sein.

  • Publisher
  • System  PC
  • USK  ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
  • Empfohlener VK  9,99 €

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