Kosmische Karnickel greifen an – Hangry Bunnies from Mars im Test

In Filmen und Büchern stellten sich die Menschen dieser Welt bereits die Frage ob irgendwo da draußen noch weitere intelligente Lebensformen sind. Mit hungrigen Hasen vom Mars hat dabei wohl keiner gerechnet. Doch wenn sie kommen, dann in Massen. Doch was wollen sie?

Hangry Bunnies from Mars | Bildschirmaufnahme

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Wer Hunger hat versteht keinen Spaß

Dabei greifen wir zu Waffe und versuchen ja nicht gegessen zu werden. Dank der HTC Vive und Room-Scale VR tauchen wir direkt in die Rolle eines menschlichen Verteidigers und schützen die Stadt New Los Angeles vor der drohenden Übernahme. Mit je einer Waffe in der Hand schießen wir anrückende Invasorenwellen ab und treiben unseren Punktestand in die Höhe. Dabei bleiben wir jedoch größtenteils auf einer Stelle stehen, denn die wenigen Meter Handlungsspielraum, helfen uns nicht bei der Flucht vor den anrückenden Hasen. Nach kurzem aber witzigem Mission Briefing geht es auch gleich zur Sache.

Hangry Bunnies from Mars | Bildschirmaufnahme

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Dabei sehen die Häschen doch zu Beginn noch ganz niedlich aus. Doch sobald sie hungrig werden, gleichen sie schwarzen Bestien. Besonders gefährlich sind zudem Riesenhasen, welche nicht nur einen schwer zu stillenden Hunger besitzen, sondern auch jede Menge Schüsse aushalten. Die verbleibenden Schattenhasen hüllen uns in tiefe Nacht sobald sie uns berühren und sollten schnellstens beseitigt werden.

Hangry Bunnies from Mars | Bildschirmaufnahme

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unsere Ausrüstung für den Kampf

Neben unserer Standardwaffe der Pellet Pistol, erhalten wir im Laufe des Spiels zwei weitere Primär- und zwei Sekundärwaffen. Der Rabbit Reaper ist die Schnellfeuervariante unserer treuen pellet Pistol und mäht die außerdischen Eindringlinge in Sekunden weg. Deren Schlagkraft wird nur von der Kombination des Vermin Vac und des Hare Heavers überboten. Während wir mit dem ersten näherrückenden Hasen aufsaugen, können wir diese mit dem zweitgenannten in einer alles zerstörenden Explosion von uns schießen.

Hilft pure Waffengewalt uns nicht weiter greifen wir zur Critter Cluster Cannon. Diese Sekundärwaffe sammelt nahe Gegner in einem riesigen haarigen Ball und stößt diesen von uns weg. Bleiben immer noch Gegner zurück, so können wir uns mit dem Einsatz des Hare Sprays kurze Zeit Luft verschaffen. Hiermit beruhigen wir die kleinen Hasen und lassen sie kurze Zeit wieder von uns Weg hüpfen.

Hangry Bunnies from Mars | Bildschirmaufnahme

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Das Ende von New Los Angeles

Zu gut wir uns auch schlagen, wird sich unser tapferer Held irgendwann den Massen ergeben müssen. Geht unsere Lebenspunktzahl gegen Null, endet das kurze Abenteuer. Wer sich besonders erfolgreich gegen die Haseninvasion gewehrt hat, darf sich zum Abschluss noch auf der Rangliste verewigen. Dabei gibt es Bonuspunkte für Veteranen der höheren Schwierigkeitsgrade. Wer mit seiner Leistung noch nicht ganz zufrieden ist, kann einfach erneut ins Gefecht ziehen und sich den Gegnerhorden erwehren. Ein dynamischer Schwierigkeitsgrad passt das Spiel jede Runde an die Spielerstärke an und hallt das Spiel somit zumindest für ein paar weitere Runden interessant.

Hangry Bunnies from Mars | Bildschirmaufnahme

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Fazit

Hangry Bunnies from Mars ist ein sehr gut umgesetzter Arcade-Shooter, welcher es aber nicht schafft viel Spielzeit zu bieten. Nach jeweils ca. 10 Minuten ist der Spaß vorbei und der Mehrwert einer weiteren Runde ist gering. Wer seinen Highscore gerne in die Höhe treibt, wird sicher noch einige Runden einlegen, doch ein Preis von 15 Euro wird damit nur schwer gerechtfertigt. Trotzdem macht Hangry Bunnies from Mars Spaß und wer gerne sich selbst oder seine Freunde herausfordert, kann durchaus einen Blick auf diesen mit viel Liebe zum Detail erstellten Arcade-Shooter werfen.

Hangry Bunnies from Mars | Bildschirmaufnahme

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Hangry Bunnies from Mars im Überblick

  • Entwickler: Studio229 
  • Publisher: Studio229
  • Spielzeit: ca. 10 Minuten pro Runde
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren
  • Spieleranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
    • Arcade
    • First Person Shooter
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn, Benjamin Krause

Hangry Bunnies from Mars | Bildschirmaufnahme

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Bewertung

6.8 Bewertung

Hangry Bunnies from Mars ist ein sehr gut umgesetzter Arcade-Shooter, welcher es aber nicht schafft viel Spielzeit zu bieten. Nach jeweils ca. 10 Minuten ist der Spaß vorbei und der Mehrwert einer weiteren Runde ist gering. Wer seinen Highscore gerne in die Höhe treibt, wird sicher noch einige Runden einlegen, doch ein Preis von 15 Euro wird damit nur schwer gerechtfertigt.

  • Grafik 8/10
  • Sound 7/10
  • Balance 7/10
  • Atmosphäre 6/10
  • Bedienung 8/10
  • Spielidee 5/10

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