Kunst am Computer – Passpartout: The Starving Artist im Test

Pinsel raus und losgemalt. Passpartout: The Starving Artist motiviert zur Kunst. Spielerisch werden wir dazu animiert, immer weitere Bilder zu entwerfen, um unsere Sucht nach Baguettes und Wein zu stillen. Doch die Kritiker sind genauso zahlreich wie unsere Kunden. Wir bahnten unseren Weg durch die Kunstwelt und berichten Live von der High Society.

Passpartout: The Starving Artist | Bildschirmaufnahme

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Ist das Kunst oder kann das weg?

Unsere Reise beginnt in der häuslichen Garage. Nur mit wenigen Farben und einem unendlichen Vorrat an Leinwänden ausgerüstet entwerfen wir unsere ersten Werke. Noch drängt die Zeit, denn Miete, Wein und Baguettes belasten unsere Kassen. Alle paar Minuten kommt die Rechnung und verlangt unerbittlich ihren Tribut.

Passpartout: The Starving Artist | Bildschirmaufnahme

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Doch mit gewagten ersten Tupfern und Strichen entwerfen wir ein Kunstwerk nach dem anderen. Erfahrene Designer sollten nicht zu viel erwarten, denn unsere Farbwahl ist auf wenige vorgefertigte Farbtöne beschränkt. Künstlerisch austoben können wir uns mit Pinseln, Spraydose, und einem Pinsel für feine Linien.

Fertige Werke können wir an einer von bis zu 5 Positionen ausstellen. Die Kundschaft tummelt sich schon bald um unsere Bilder. Mit kritischem Auge bewerten sie unsere Bilder nach Farbwahl, Zeichenstil und Bildgestaltung. Wenn ihnen unsere Werke gefallen, bieten sie für kurze Zeit einen Betrag zum Kauf an. Es liegt nun an uns zu entscheiden, ob wir uns von unserem Werk trennen wollen oder lieber noch auf einen weiteren Interessenten warten. Gefällt ihnen das Bild nicht, gibt ihre Kritik Hinweise für Verbesserung.

Passpartout: The Starving Artist | Bildschirmaufnahme

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Vom Bordstein zur Skyline hinauf

Anhand der Kritiken können wir schnell ausmachen wie wir unsere Bilder anpassen. Das Geld unserer Besucher verlockt uns sehr, ihrem Geschmack entgegen zu kommen. Die unterschiedlichen Besucherarten bieten jedoch ausreichend Freiraum um auch eigene Wünsche umzusetzen.

Passpartout: The Starving Artist | Bildschirmaufnahme

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Am Ende eines Aktes bestimmt die Hauptkäufergruppe über unsere zukünftige Werkstätte. Ein eigenes Atelier, Streetart-Künstler oder in den hohen Etagen eines Wolkenkratzers. Unsere Zukunft sieht rosig aus und verspricht einiges an Geld. Wiederspielwert wird durch die unterschiedlichen Karrieren geboten. Dies ist auch bitter nötig denn abhängig von unserer Produktionsrate können wir das Spiel in wenigen Stunden durchspielen.

Passpartout: The Starving Artist | Bildschirmaufnahme

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Fazit

Wie kein anderes Spiel weiß Passpartout: The Starving Artist uns die digitale Kunst näherzubringen. Leider bietet das Spiel nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Werkzeugen und Farben. Die so erstellten Kunstwerke sehen dadurch aus wie in MS Paint gemalt, doch dies trägt durchaus zum Witz des Spiels bei. Kreative Köpfe können sich wunderbar in diesem Spiel austoben, doch für eine uneingeschränkte Empfehlung reicht es nicht. Hier handelt es sich um ein interessantes Nichenprodukt der Indiewelt.

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Passpartout: The Starving Artist im Überblick

  • Entwickler-Studio: Flamebait Games
  • Publisher: Flamebait Games
  • Spielzeit: 3-5 Stunden
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altesempfehlungr: ab 6 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
    • Kunstspiel
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

Bewertung

7.7 Bewertung

Wie kein anderes Spiel weiß Passpartout: The Starving Artist uns die digitale Kunst näherzubringen. Leider bietet das Spiel nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Werkzeugen und Farben. Die so erstellten Kunstwerke sehen dadurch aus wie in Paint gemalt, doch dies trägt durchaus zum Witz des Spiels bei. Kreative Köpfe können sich wunderbar in diesem Spiel austoben. Doch für eine uneingeschränkte Empfehlung reicht es nicht. Hier handelt es sich um ein interessantes Nichenprodukt der Indiewelt.

  • Grafik 5/10
  • Sound 4/10
  • Balance 8/10
  • Atmosphäre 10/10
  • Bedienung 9/10
  • Spielidee 10/10

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