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Magisches Chivalry mit Schwächen – Mirage: Arcane Warfare im Test

Die Entwickler der Torn Banner s lieben den Kampf. Nicht zuletzt wussten sie mit : Medieval Warfare zu begeistern. Durch akkurate Umsetzung von Schwertkämpfen wurden wir mitten in mittelalterliche Schlachten versetzt. Das tiefgängige Nahkampfsystem umfasste Hiebe, Stöße und Blocks in jeder Richtung. Durch geschickt gesetzte Finten konnten wir unsere Gegner überwältigen. : ist der geistige von Chivalry und ergänzt die First Person durch magische Fähigkeiten. Wie sich die Magie in das bekannte Spielvergnügen einfügt, möchten wir euch im Test näher beschreiben.

Mirage: Arcane Warfare | Bildschirmaufnahme

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Ein stabiles Konzept

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei : um einen geistigen von . Zu Beginn einer Partie und nach jedem Ableben wählen wir unseren Charakter aus einer von 6 Magierklassen. Jede Klasse hat aktive Fähigkeiten, für welche jeweils wählbare Alternativen bestehen. Neben den Angriffen im Nah- und Fernkampf können wir diese Fähigkeiten auf unsere Gegner abfeuern.

Doch werfen wir zuerst einen Blick auf unsere Standardangriffe. Über unsere linke Maustaste und unser Mausrad können wir unsere Waffe mit verschiedenen Angriffen auf unseren Gegner niedersausen lassen. Hierbei müssen wir en Wert auf das richtige Timing, die Länge der Waffe und die Angriffsrichtung legen um unseren Gegner zu treffen. Mithilfe der rechten Maustaste können wir blocken und zu einer schnellen ansetzen.

Mirage: Arcane Warfare | Bildschirmaufnahme

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Es wird magisch

Neben der bekannten und gut umgesetzten Nahkampf- können wir auf unsere zurückgreifen, um uns einen entscheidenden Vorteil im Kampf zu sichern. Die sechs Klassen unterscheiden sich stark in ihren Fähigkeiten. Der Entropist unterstützt sein Team aus der Ferne mit einem mächtigen Arkanstrahl und heilenden kugeln. Ganz anders hier der Taurant. Dieser keulenschwingende Krieger stärkt seine Abwehr und stürmt wirbelnd auf seinen Gegner zu. , Schildträger und Feuermagier ergänzen die Welt von .

Durch gute kann ein Team die Partie für sich entscheiden. Jedoch ist auffällig, dass die Fähigkeiten mit 0-0 Sekunden Abkling nur selten verwendet werden können. Wird man in den Nahkampf gedrängt, bleibt letztendlich nur noch der Griff zur Waffe.

Mirage: Arcane Warfare | Bildschirmaufnahme

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Schauplätze des Krieges

Die Kämpfe in erstrecken sich über eine Reihe von Schlachtfelder mit einzigartigen Begebenheiten. Neben typischen Capture-The-Flag und Deathmatch-Runden stehen vs Arenen zur Verfügung. Die schnelllebigen Schlachten in diesen eingeschränkten Welten dauern nur wenige Minuten und bieten eine Menge Spaß. Egal ob in eingeschränkten Kanalgängen oder einer offen angelegten Turmspitze, fliehen können wir nicht.

Nach nur wenigen Runden ist das Schlachtfeld bereits blutgetränkt. Trotz der Cell-Shading Optik ist dies nichts für zarte Gemüter. Die etwas übertriebenen Bluteffekte und die Ragdoll-Physik erhöhen die Intensität des Gefechts maßgeblich. Das Abtrennen von Gliedmaßen ist trotz seiner Realitätsnähe etwas zu erschreckend. Kinder und Jugendliche sollten von diesem Spiel daher ferngehalten werden.

Mirage: Arcane Warfare | Bildschirmaufnahme

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Im Vergleich nicht so gut

Letztendlich muss sich : mit anderen Genre-Vertretern messen. Im direkten Vergleich mit Overwatch und Team-Fortress zeigt seine Schwächen. Während in den zuvor genannten Titeln jeder Charakter durch die häufige Verwendung der Fähigkeiten einzigartig bleibt, zerfallen die Klassenunterschiede in durch die vergleichsweisen hohen Abklingen. Zwar ist der Einfluss der Fähigkeiten deutlich größer als in der Konkurrenz, doch fallen diese im Eifer des Gefechts viel zu selten ins Gewicht. Wie auch in den anderen Titeln erhält man für den Spieleraccount mit jedem abgeschlossenen Match Erfahrungspunkte die bei einem Levelaufstieg zufällige optische Verschönerungen der Charaktere einbringen. Diese haben jedoch keinen Einfluss auf die Spielbalance und bringen etwas mehr Vielfalt in die Arenen.

Mirage: Arcane Warfare | Bildschirmaufnahme

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Fazit

: ist bisher ein Schritt in die falsche Richtung. Wie sich in anderen zeigt, sind die gewählten Ergänzungen gut, doch deren Umsetzungen behhindern das bestehende Spielgeschehen. Während noch ausbalancierte Mittelalterschlachten lieferte, rütteln die magischen Fähigkeiten mächtig an der Spielbalance. Durch die hohen Abklingen sinkt wiederrum das Spieltempo beträchtlich und belastet ungewollt den Spielfluss. Sicher werden die Entwickler der Torn Banner s noch einiges an Balancing vornehmen, doch bisher kränkeln die Server an einer zu geringen Spielerbasis. Trotz des Potentials von empfehlen wir mit dem Kauf noch etwas zu warten und sich bis dahin im sehr guten Vorgänger Chivalry zu vertreiben.


: im Überblick

Test und Besprechung von Sebastian Hesse, Krause und Alexander Dockhorn

Mirage: Arcane Warfare | Bildschirmaufnahme

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Bewertung

7. Bewertung

: ist bisher ein Schritt in die falsche Richtung. Wie sich in anderen zeigt, sind die gewählten Ergänzungen gut, doch deren Umsetzungen behhindern das bestehende Spielgeschehen. Während noch ausbalancierte Mittelalterschlachten lieferte, rütteln die magischen Fähigkeiten mächtig an der Spielbalance. Durch die hohen Abklingen sinkt wiederrum das Spieltempo beträchtlich und belastet ungewollt den Spielfluss. Sicher werden die Entwickler der Torn Banner s noch einiges an Balancing vornehmen, doch bisher kränkeln die Server an einer zu geringen Spielerbasis. Trotz des Potentials von empfehlen wir mit dem Kauf noch etwas zu warten und sich bis dahin im sehr guten Vorgänger zu vertreiben.

  • Grafik 8/10
  • Sound 8/10
  • Balance 6/10
  • Atmosphäre 7/10
  • Bedienung 7/10
  • Spielidee 8/10

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