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Mass Effect 3

Heiß ersehnt und heftigst umstritten: “” ist ein Spiel, das Emotionen weckt. Während das Spielende so manchen Anwender zur Verzweiflung treibt und Widerspruch provoziert, scheint sich auch beim Entwickler einiges zu bewegen: Eine Spielerweiterung sei wohl geplant und soll die Gemüter beruhigen. Im Grunde ist die Empörungswelle nicht mehr als ein Jammern auf hohem Niveau, denn das Spiel kann es durchaus mit seinen Vorgängern aufnehmen…

Inhalt
Das Spiel knüpft einige Zeit nach dem Ende des Vorgängers an. Commander Shepard ist auf der Erde und muss sich diversen Vorwürfen stellen. Kurz bevor es ernst werden soll, greifen die Reaper die Erde an – der Endkampf um die Existenz höheren Lebens im Universum hat begonnen. Während Admiral Anderson den Widerstand auf der Erde koordiniert, muss Shepard für Verstärkung und den Fortgang eines Geheimprojekts sorgen.

Kritik  
Aus unserer Sicht wurde “” ein fulminanter Schlusspunkt der Geschichte um Commander Shepard. Sämtliche Erzählstränge wurden zusammengeführt und offene Fragen sind halbwegs schlüssig beantwortet worden: Für ein Computerspiel jedenfalls ist das eine ordentliche Leistung und ein guter Abschluss einer Story über inzwischen liebgewonnene Figuren.

Dennoch ist die geäußerte Kritik der Fans nicht ganz unbegründet.

Zum einen gibt es kleine Widersprüche – zum Beispiel müsste das Explodieren eines Portals das dortige System vernichten, doch nichts dergleichen scheint zu passieren –, zum anderen hätte eine weitere Variante (vielleicht mit so etwas wie einem Happy End) dem Spiel keinen Abbruch getan. Ein weiterer Punkt, der für deutlich Unmut gesorgt hat, war die Spielerweiterung “Aus der Asche”.

Es lag der Verdacht nahe, dass diese bereits Bestandteil des Spiels gewesen ist und nachträglich entfernt wurde (um zusätzliche Einnahmen zu generieren). Obgleich dieser Vorwurf (bislang) nie so recht belegt werden konnte, hinterlässt die Debatte einen eigentümlichen Nachgeschmack. Denn zumindest scheint es so zu sein, dass der Protheaner an sich durchaus schon im Basisspiel vorhanden ist – wenn auch nur in rudimentärer Form.

Ungeachtet von derlei Auseinandersetzungen ist “” eine echte Bereicherung für die Spielsammlung: Brillante Zwischensequenzen, spannende Missionen und ein Abschluss mit Knall – ein Hollywood-Film könnte es kaum besser.

Nicht zuletzt den hervorragenden Leistungen der Sprecher und der guten Grafik sowie der brillanten Akustik im Allgemeinen ist es zu verdanken, dass aus einem “profanen” Spiel ein echtes Spielerlebnis geworden ist.

Die Systemanforderungen sind nicht zu hoch – für ein Spiel des Genres sogar vergleichsweise moderat – und auch der Aufbau der einzelnen Locations lässt kaum Wünsche offen. Sicherlich gibt es bei der Grafik noch “Luft nach oben”, andererseits hätte dies nur zu Lasten der Anforderungen funktioniert – insofern geht die vorliegende Lösung in Ordnung. Die Entwickler sind sogar dem Wunsch der Community nach weniger planetarer Ressourcen-Sucherei nachgekommen, haben dafür aber die Möglichkeit geschaffen, die eigenen Waffen zu modifizieren sowie Artefakte (im Wettlauf gegen die Reaper) zu jagen.

Ein wenig Überarbeitung hätte auch das, an einigen Stellen sehr unhandliche, Deckungssystem verdient gehabt, aber im Großen und Ganzen ist auch die Bedienung sehr gut umgesetzt worden.

Fazit
Entgegen aller Kritik: “” gehört zu den besten Spielen des Jahres. Überhaupt gehört die Spieltrilogie in das Repertoire eines jeden Action-Rollenspiel-Fans. Sicherlich mag man an der einen oder anderen Stelle noch etwas verbessern können, aber im Grunde wurden hier Maßstäbe gesetzt, die nur schwer zu erfüllen sind.

” ist bei erschienen und für knapp 40€ im Handel erhältlich.

Im Hinblick auf zahlreiche Gewaltszenen würden wir dringend raten, sich an USK-Beschränkung (die PC-Version ist ab einem Alter von 16 Jahren freigegeben) zu halten.

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