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Metro: Last Light

Wer den ersten Teil von Metro 2033 gespielt hat, der wird den zweiten Teil schlichtweg lieben.

Ich jedenfalls tue es.

Kurz zur Vorgeschichte. „Metro 2033“ wurde nach einer Buchvorlage von Dmitri Glukhovsky verfasst. In dieser kam es zu einem atomaren Krieg, in dem die gesamte Erdbevölkerung vernichtet wurde. Lediglich ein kleiner Teil konnte sich in die U-Bahnschächte der Metro Moskaus retten. Die einzige Währung in diesem Szenario sind Gewehrpatronen.

Die letzten Menschen leben von Pilzen und blinden Schweinen, welche hier unten gehalten werden. Die Oberfläche ist noch immer verseucht und lediglich die „Schwarzen“ eine mutierte Rasse leben bzw. lebten dort. Denn wir haben im ersten Teil eine nicht unerhebliche Anzahl von Raketen auf die Siedlung der „Schwarzen“ abgefeuert. Grund hierfür war der vermeintliche Krieg dieser gegen uns.

Nun ja, nicht alle waren mit dieser Aktion einverstanden und so tragen wir ein Geheimnis mit uns herum, welches uns bis zu etwa ¾ des Spieles begleitet. Unsere Aufgabe soll es sein, den letzten überlebenden „Schwarzen“ zu finden, welcher auf der Oberfläche gesichtet wurde.

Klingt zunächst nach einer sehr kurzweiligen Geschichte. Diese wird auf Grund der verschiedenen Fraktionen in den Weiten der Metro niemals langweilig. So gibt es die Fraktionen „4. Reich“, „Die Roten“, „Die Hanse“ und die „Ranger“, zu letzterer zählen wir.

Metro1

Das Spiel kommt mit einer sehr guten Grafik daher und selbst auf „sehr hoch“ lief es bei mir (Quad-Core 2,8 GHz, 16GB RAM, GTX 460, 1360×850 Pixel Auflösung) nahezu permanent flüssig ab. Ob ober- oder unterirdisch, die gesamte Spieleatmosphäre überzeugt und versteht, den Spieler sofort in den Bann zu ziehen. Das Spiel ist in 6 bis 8 Stunden durchspielbar und wird zu keiner Zeit langweilig.

Der Ausbau von Waffen ist eine Neuerung, von der man Gebrauch machen kann und sollte. Jedoch findet man auch nahezu alle Ausbauten früher oder später bei den niedergestreckten Gegnern.

Metro2

Da nun endlich Wert auf „Schleichen“ gelegt wurde, sollte man dieses Feature auch nicht vernachlässigen, denn hier liegt eindeutig die Stärke des Spiels. Für Pazifisten gibt es immer die Wahl zwischen Töten (Taste „V“) und Ausknocken (Taste „E“) im Nahkampf. Durch das Ausknocken gibt es keinerlei Nachteile für den Spieler.

Drei Wermutstropfen hat das Spiel dann doch noch hinterlassen:

  • die Waffen am Boden werden leider nicht mit den aktuellen verglichen,
  • die Munition aus den herumliegenden Waffen muss man mühselig durch Aufheben und Weglegen sammeln und
  • die Level sind sehr linear (das Verlaufen ist fast unmöglich).

Der letzte Punkt jedoch fällt überhaupt nicht auf, da hier sehr gut geskriptet wurde. Die Speicherpunkte sind immer am Ende eines Levels, welche teilweise recht klein wirken. Sollte ein Level größer ausfallen, so sind auch genügend Zwischenspeicherpunkte vorhanden.

Metro4

Fazit
Ein rundum gelungener Ego-Shooter.

Dennoch sollte man hier nicht die FSK 18 Freigabe unterschätzen, denn es geht hier wirklich nicht zimperlich zur Sache. Da werden Menschen hingerichtet, weil sie angeblich falsche Kopfmaße haben. Personen werden verbrannt und Frauen missbraucht. Der Spieler kann dieses leider nur bedingt verhindern und man versucht, an die Gefühle des Spielers zu appellieren, dass Krieg etwas Schreckliches ist.

Ich gebe aufgrund der kleinen verzeihlichen Patzer dem Spiel 4 von 5 Würfeln, sonst wären es mit Sicherheit 5 geworden.

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