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Mörder gesucht – Baobab’s Mausoleum im Test

Gestatten, Watrico Walpurgis. Vampir, FBI-Agent und Aubergine in einer … eh … Person. Nach einem tragischen Verkehrsunfall begeben wir uns durch die albtraumhafte Stadt Flamingo’s Creek. droht, denn ein treibt sein Unwesen. Unsere vorläufige Mission: finde jemanden der dein repariert. Es könnte alles so einfach sein, wenn dabei nicht jeder Bewohner der Stadt völlig durchgedreht wäre. Der nachfolgende Test umschreibt unsere ersten Gehversuche im retro-lastigen Point and Click .

Baobab's Mausoleum - Episode 1 | Bildschirmaufnahme

Baobab’s Mausoleum – Episode 1 | Bildschirmaufnahme


Auf der Suche nach einem Mechaniker

Auf dem Weg in die Stadt werden wir wieder von merkwürdigen Hindernissen aufgehalten. Dabei stellt sich nicht nur eine sterbenshungrige Ratte in unseren Weg, sondern auch eine Riesenkrabbe, geisterhafte Biber, goldene Flamingos und noch viele mehr. Ob diese verrückte Ansammlung an vermeintlichen Kontrahenten in späteren Sinn ergibt, können wir nur erahnen. Ich befürchte jedoch die Antwort lautet nein.

Unsere Reise wird in insgesamt 9 Akte aufgeteilt. Dabei dauert jeder nur wenige Minuten und stellt uns vor eine zumeist klar definierte Aufgabe. Hol- und Bring- sind zumeist der Schlüssel zur Lösung. Dabei wird die Story nicht nur aus der Sicht des Hauptcharakters fast völlig aus den Augen .

Baobab's Mausoleum - Episode 1 | Bildschirmaufnahme

Baobab’s Mausoleum – Episode 1 | Bildschirmaufnahme


kreative Ideen

Im Verlauf des s lockern die Entwickler von das ansonsten eintönige geschehen auf. Dabei brechen sie gezielt Genregrenzen und wechseln zwischen , First Person oder Ansicht. Die Aufgaben bleiben dabei zumeist gleich. So sammeln wir in allen Perspektiven den ein oder anderen Gegenstand auf und verwenden ihn an anderer Stelle. Dabei ist leider stets sofort ersichtlich, wo wir etwas verwenden müssen, lediglich was wir suchen ist nicht so deutlich. Kleinere Minie ergänzen das .

Baobab’s Mausoleum – Episode 1 | Bildschirmaufnahme


… unter einer bröckligen Fassade

Das klingt alles nach einer ganzen Menge Abwechslung, doch leider strotzt das vor Mängeln. Beisweise ist sowohl die deutsche als auch die englische Übersetzung vergleichsweise schlecht. Zwar ist zumeist klar was unsere Aufgabe ist, doch sind die Texte plump und dank vieler grammatikalischer Fehler schlecht verständlich.

Bei den Minien handelt es sich um eine kleine Dreingabe, auf die die Entwickler hätten verzichten können. Meistens nur lose in das geschehen eingebettet, unterbrechen sie unnötig den fluss.

Baobab's Mausoleum - Episode 1 | Bildschirmaufnahme

Baobab’s Mausoleum – Episode 1 | Bildschirmaufnahme

Zu guter letzt ist die Umsetzung der unterschiedlichen modi unausgereift. In der Ansicht sind gezielte Sprünge fast unmöglich, da der Charakter unglaublich schnell beschleunigt. Die Ansicht funktioniert meist korrekt, doch bietet einer der Akte eine unausgereifte Zelda-ähnliche mechanik. Auch hier zeigt sich die Steuerung als unpräzise. Verlieren wir alle müssen wir den Akt von Neuen wiederholen. Mehr zum Detail hätte dem bei der Umsetzung der vielen modi gut getan.

Baobab's Mausoleum - Episode 1 | Bildschirmaufnahme

Baobab’s Mausoleum – Episode 1 | Bildschirmaufnahme


Fazit

Bis zum Ende der ersten Episode bleibe ich zwiegespalten bei der Bewertung von Baobabs Mausoleum. Zwar wartet das mit kreativen Ideen auf und überschreitet die Grenzen eines jeden Point and Click s, doch bleibt die um den durchgehend unberührt. Stattdessen eilen wir unmotiviert von Akt zu Akt und erfüllen eine Reihe von Hol- und Bring-. Schwierige Rätsel suchen wir vergebens. Die erste Episode hat eine ungefähre zeit von Stunden. Wer dem Retro- etwas abgewinnen kann, könnte einen Blick auf die erste Folge werfen. Anderen empfehle ich jedoch die Finger davon zu lassen, bis die angesprochenen Fehler überarbeitet wurden.

Baobab's Mausoleum - Episode 1 | Bildschirmaufnahme

Baobab’s Mausoleum – Episode 1 | Bildschirmaufnahme


Baobab’s Mausoleum Episode 1 im Überblick

  • Entwickler: Celery Emblem
  • Publisher: Zerouno Games
  • zeit: Stunden
  • Plattform: (Steam)
  • Altersempfehlung: ab 1 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • eranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

Bewertung

5. Bewertung

Bis zum Ende der ersten Episode bleibe ich zwiegespalten bei der Bewertung von Baobabs Mausoleum. Zwar wartet das mit kreativen Ideen auf und überschreitet die Grenzen eines jeden Point and Click s, doch bleibt die um den durchgehend unberührt. Stattdessen eilen wir unmotiviert von Akt zu Akt und erfüllen eine Reihe von Hol- und Bring-. Schwierige Rätsel suchen wir vergebens. Die erste Episode hat eine ungefähre zeit von Stunden. Wer dem Retro- etwas abgewinnen kann, könnte einen Blick auf die erste Folge werfen. Anderen empfehle ich jedoch die Finger davon zu lassen, bis die angesprochenen Fehler überarbeitet wurden.

  • Grafik 5/10
  • Sound 6/10
  • Balance 4/10
  • Atmosphäre 4/10
  • Bedienung 7/10
  • idee 5/10

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