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Fechtduelle im Wohnzimmer – Nidhogg 2 im Test

Nidhogg , der überraschende Indie- des Entwickler Messhoff, überzeugte mit einem lastigen Kampfsystem und sorgte für blitzschnelle Duelle vor den heimischen Bildschirm. Nun wird mit Nidhogg nachgelegt und nicht nur die einst spartanische Grafik ausgetauscht, sondern auch das Kampfssystem erweitert. Welche Änderungen der zweite Teil bringt und sich diese auf die auswirken zeigen wir euch im Test.

Nidhogg’s prinzip ist denkbar einfach. In der Seitenansicht stehen sich zwei Kämpfer mit Degen gegenüber. Segnet einer von Ihnen das zeitliche hat ein kurzes Zeitfenster um die gegenüberliegende Bildschirmseite zu erreichen. Gelingt ihm dies mehrmals hintereinander erhält er einen Punkt. Da sein Gegner jedoch nach nur wenigen Sekunden wieder erscheint, kommt es zum ständigen Hin- und Her zwischen beiden Charakteren. Eine durchaus ige idee für zwischendurch, welche bereits 04 zahlreiche erhielt.

Nidhogg 2 | Bildschirmaufnahme

Nidhogg | Bildschirmaufnahme


Nidhogg’s neue Vielfalt

Schon nach wenigen Sekunden nach dem von Nidhogg springt uns die offensichtlichste Änderung in die Augen. Während wir uns in Teil noch mit grobpixligen und einfarbigen Fechtern die Degen um die Ohren hauten, verfügt Nidhogg über eine grelle Farbenpracht. Die Charakter folgen zwar einem eigenartigen Design, doch sorgen die detailreichen Hintergrundgrafiken für einiges an Abwechlsung im sonst einseitigen -Prügler.

Dabei sorgen die neuen Umgebungen nicht nur für grafische Abwechslung sondern bieten einzigartige Kampfbedingungen. Im hohen Gras fällt es uns die Position unseres Gegners auszumachen, Fliesbänder beschleunigen uns in Richtung eines todbringenden Fleischwolfs und Eisberge heben und senken sich permanent. Jede der 0 Arenen bietet ihre ganz eigenen Herausforderungen, welche es in den blitzschnellen Duellen zu meistern gilt.

Nidhogg 2 | Bildschirmaufnahme

Nidhogg | Bildschirmaufnahme


Nah- und Fernkampf

Zum altbewehrten Degen gesellen sich weitere Waffen mit individuellen Kampfeigenschaften. Mit dem Breitt führen wir langsame aber wuchtige Hiebe aus, die unseren Gegner selbst über größere Distanz noch entwaffnen. Der Dolch besitzt die kleinste Reichweite, lässt uns aber mit schnellen Hieben auf unseren Gegner einschlagen. Zu guter letzt wird mit dem Bogen die erste Fernkampfwaffe hinzugefügt, mit welcher wir selbst auf sicherer Distanz noch angreifen können.

Nidhogg 2 | Bildschirmaufnahme

Nidhogg | Bildschirmaufnahme


Fazit

Wer Teil mochte sollte durchaus auch einen Blick auf Teil werfen. Die größere Komplexität des Kampfsystems erhöht zwar die Einstiegshürde, bietet auf lange Sicht aber auch mehr Abwechslung als der Vorgänger. Der neue Grafikstil und der starke Fokus auf -mechanik macht Nidhogg jedoch zur Geschmackssache. Wer einen schnellen Prügler für Zwischendurch und bestenfalls noch einen Miter parat hat, wird in Nidhogg einen wunderbaren Indie-Titel finden der für viele kurze Runden vor den Bildschirm locken wird.

Nidhogg 2 | Bildschirmaufnahme

Nidhogg | Bildschirmaufnahme


Nidhogg im Überblick

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

Nidhogg 2 | Bildschirmaufnahme

Nidhogg | Bildschirmaufnahme

Bewertung

8. Bewertung

Wer Teil mochte sollte durchaus auch einen Blick auf Teil werfen. Die größere Komplexität des Kampfsystems erhöht zwar die Einstiegshürde, bietet auf lange Sicht aber auch mehr Abwechslung als der Vorgänger. Der neue Grafikstil und der starke Fokus auf -mechanik macht Nidhogg jedoch zur Geschmackssache. Wer einen schnellen Prügler für Zwischendurch und bestenfalls noch einen Miter parat hat, wird in Nidhogg einen wunderbaren Indie-Titel finden der für viele kurze Runden vor den Bildschirm locken wird.

  • Grafik 8/0
  • Sound 7/0
  • Balance 8/0
  • Atmosphäre 7/0
  • Bedienung 0/0
  • KI 8/0
  • idee 9/0

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