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Patrizier 4

Im „Alten Rom“ gehörten die Patrizier der Oberschicht an und Anfang des 11. Jahrhundert wurden aus den Reihen der Patrizier die verschiedenen Ämter der Stadt besetzt. Einfluss und Macht war das Ziel der Kaufleute, die sich dann auch in Gilden organisierten.

Da sie vornehmlich als Kaufleute tätig waren, schlossen sie sich in Gilden zusammen und setzten ein erbliches Recht auf die begehrten Ämter durch. Bereits 1992 erschien das PC-Spiel, mit dessen Hilfe die Spieler in die Welt der Handelsleute eintauchen konnten. Das erste Spiel hierzu wurde vom deutschen Entwickler Ascon (später: Ascaron) produziert. Schon zur damaligen Zeit war das Spiel richtungweisend. Man musste hier durch geschickten Verkauf und Kauf von Waren sein Profit erwirtschaften. Hierzu wurden die Handelsschiffe zu den Hansestädten geschickt. In einem Ort konnte die Ware billig eingekauft und in einem anderen wiederum teuer verkauft werden.

So hatte man beispielsweise in Nowgorod billig Pelze eingekauft und in London wiederum teuer verkauft. Neben den einzelnen Routen konnte man selbst die Ware vor Ort produzieren, was den Profit entsprechend gesteigert hat.

Im Laufe der Jahre erschien dann noch ein weiterer Titel sowie ein Add-on, welcher in der Zählweise als Teil 3 läuft. Im Sommer dieses Jahres hatte der Spielentwickler Gaming Minds den vierten Teil veröffentlicht. Bereits kurz nach Erscheinen des Titels wurde ein umfangreicher Patch angeboten, denn bei einigen Systemen gab es Probleme, vorwiegend handelte es sich hier um das Betriebssystem Windows 7.

Vom Spielprinzip hat sich nicht viel geändert, wozu auch, man greift auf ein bewährtes System zurück. Neu dazu gekommen sind die Forschung und verschiedene Warentypen. Die Forschung ist u. a. zur Entwicklung anderer Schiffstypen notwendig, um im Laufe der Zeit größere Warenmengen zu transportieren.

Schwerpunkt im Spiel ist der Handel. In den Städten sind bestimmte Waren nicht vorrätig, die man dann als Händler in die Stadt bringt. So steigt das Ansehen und so kann man in der Siedlung u. a. ein Gildenhaus errichten, welches wiederum zu neuen Rechten in der Stadt führt. Auch hier kann wieder vor Ort produziert werden, so dass man dadurch den Preis drücken kann, um so die Gewinnspanne zu erhöhen. Ein Verwalter im Kontor kann dazu führen, dass verschiedene Abläufe automatisiert werden. Auch das Errichten der Handelsrouten wurde im Gegensatz zu den Vorgängern erleichtert.

Mittels kleiner Aufträge wird die Geschichte des Spiels erzählt, die dann sogar den Spieler in die Politik führen, um hier entsprechende Ämter zu bekleiden. In der Heimat kann man sogar zum Bürgermeister aufsteigen. Nach und nach entstehen so blühende Landschaften. Der Bürgermeister muss dann seine Stadt auch gegenüber anderen sicher gestalten, um so Plünderungen vorzubeugen.

Der Handel könnte so einfach sein, wenn es da nicht die Freibeuter gäbe, die hin und wieder die Schiffe angreifen. Daher ist es notwendig, bessere Schiffe mittels Forschung zu entwickeln.

Fazit

Trotz einiger Probleme ist das Spiel nicht schlecht geworden, wobei die Entwickler auch trotz der Kosten noch ein wenig Zeit hätten gebrauchen können, um so eine runde Sache abzuliefern. Der leichte Schwierigkeitsgrad lässt gerade Anfängern die Möglichkeit, sich mit diesem Spiel vertraut zu machen. Für hartgesottene Profis ist das Spiel doch zu einfach.

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