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Phoning Home – kleiner Roboter auf Reise im Test

Gestrandet auf einem fremden mitten im . Hinter uns nur ein Wrack. Bauteile für die Reparatur fehlen. In dieser Notlage setzt das Survival- Game Phoning Home von ein. In der Rolle der mobilen seinheit ION ist es unsere Aufgabe, dem Raumschiff zu neuen Glanz zu verhelfen. Hierfür begeben wir uns auf die abenteuerliche Reise.

Phoning Home | Screenshot

Phoning Home | Screenshot


Gameplay

Ohne Ausrüstung begeben wir uns auf dem Weg. Die Umgebung erkunden wir mit einem kleinen Scanner. Mit diesem können wir nicht nur Informationen, sondern auch kostbare sammeln, die wir zu nützlichen , Treibstoff und Energie konvertieren. Das Menü wird übersichtlich präsentiert, so dass benötigte Gegenstände schnell zusammengeklickt sind. Mit neu gebauten Teleporter, Strahlenkanone, Schild und Treibstoff sind wir schon deutlich besser gerüstet für die weite Welt.

Statt ziellos umherzusteuern gibt uns die kluge Boardeinheit wieder Hinweise und Anweisungen. Nach bereits kurzer erreicht uns ein Signal eines anderen Raumschiffs. Dieses hat ebenfalls einen kleinen Roboter los gesandt, welchen uns nach einer folgenden Rettungsaktion für den Rest des Abenteuers begleitet.

Die kleine hat ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen. Während sie besonders hilfreich in Kampfeinlagen ist, zeigt sie sich während Sprungpassagen eher hinderlich. Da sie selbst kein Jetpack ausgerüstet hat, müssen wir sie wieder über Schluchten oder kleine Ebenen heben. Auch in Sandstürmen und während Regeneinbrüchen zeigt sie sich anfälliger als die eigene Einheit, so dass wir auch hier mit Korrosionsschutz aushelfen müssen.  Zum hilft uns das übersichtliche HUB mit integrierten Kompass beim aufspüren von bereits bekannten .

Nachdem die Grundversorgung erst einmal gesichert ist, kann das Abenteuer schon wieder weitergehen. Wälder, Wüsten und selbst Steinriesen sind kein Hindernis für die beiden kleinen Roboter. Wohin uns die Reise alles führt, sei aber an dieser Stelle nicht weiter verraten, da der saspekt eine tragende Rolle im Spieldesign einnimmt.

Phoning Home | Screenshot

Phoning Home | Screenshot


Steuerung, Grafik und Sounddesign

Der kleine ION ist nicht nur zu Fuß sondern auch in der Luft . Mit kurzen Triebwerkschüben kann er sich auf höhergelegene Ebenen begeben. Während die Bodensteuerung gut von der Hand geht, ist die Flugsteuerung etwas zu träge geraten. Die Kamera kann bequem rein- und rausgezoomt werden, was die Übersichtlichkeit und die Suche nach erhöht. Für Detailarbeit beim Zielen ist jedoch die höchste Zoomstufe zu empfehlen, da das Zielkreuz sonst etwas seitlich verzieht.

Grafisch ziehen die Designer von alle Register und zaubern einen wunderschönen mit detaillierter Vegetation auf den heimischen Bildschirm. Während die Vegetation vor Details nur so strotzt wirkt unser kleiner ION mit nur wenigen mationen jedoch genauso Trist, wie die Anzahl an Interaktionsmöglichkeiten. Nur wenige Objekte können gescannt oder eingesammelt werden. Das Gameplay beschränkt sich hier auf wenige Puzzleeinlagen und das von Ersatzteilen. - und Nachtrhytmus kommt stimmig rüber. Leider sind die Nachtabschnitte nur allzu dunkel geraten. Hier ist IONs Beleuchtung meist unzureichend, so dass man wieder im wortwörtlich Dunkeln tappt. Zur Tages verstreuen kleine optische Details, wie Insektenschwärme und leuchtende Partikeleffekte, einen ganz wunderbaren .

Leider hat es dem kleinen ION bei dem ganzen Chaos buchstäblich die Sprache verschlagen. Sein Kommunikationmodul ist defekt und so bleibt er über den Verlauf des Spiels stumm. Der Boardcomputer unseres Raumschiffs ist jedoch deutlich gesprächiger und kommentiert das Geschehen in kurzen Monologen. Die kleine , welche uns im späteren Spielverlauf begleitet, ist ebenfalls Putzmunter und mischt sich wieder mit ein. Der ist orchestral und meist ruhig. Dies unterstützt die Stimmung der sehr gut. In den kurzen Kampfeinlagen zieht zudem Tempo und Wucht etwas an und unterstützt auf diese Weise die Dramatik.

Phoning Home | ION LANDS

Phoning Home |


Fazit

Trotz des Indie-Status zeigt sich Phoning Home im grafischen AAA Gewand. Leider sind die Nachtphasen etwas zu dunkel geraten, so dass die Wirkung der Grafik zur Hälfte der Spiel nicht ganz zur Geltung kommen kann. Die selemente gehen gut von der Hand, zeigten sich aber schon nach kurzer Spieldauer nur allzu einseitig. wieder müssen wir Treibstoff und Energie aufladen, um die enthaltenen Sprungpassagen zu überwinden. Die Story plätschert etwas seicht dahin und gibt nur wenig Anreize für ein ausgedehntes Abenteuer. Wer gerne einer fremden Welt sein möchte, wird in Phoning Home einen wunderschönen bereisen können. Spieler die intensive Action suchen, sollten jedoch zu anderen Titeln .

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

Bewertung

7.6 Bewertung

Trotz des Indie-Status zeigt sich Phoning Home im grafischen AAA Gewand. Leider sind die Nachtphasen etwas zu dunkel geraten, so dass die Wirkung der Grafik zur Hälfte der Spiel nicht ganz zur Geltung kommen kann. Die selemente gehen gut von der Hand, zeigten sich aber schon nach kurzer Spieldauer nur allzu einseitig. wieder müssen wir Treibstoff und Energie aufladen, um die enthaltenen Sprungpassagen zu überwinden. Die Story plätschert etwas seicht dahin und gibt nur wenig Anreize für ein ausgedehntes Abenteuer. Wer gerne einer fremden Welt sein möchte, wird in Phoning Home einen wunderschönen bereisen können. Spieler die intensive Action suchen, sollten jedoch zu anderen Titeln .

  • Grafik 9/10
  • Sound 8/10
  • Balance 6/10
  • Atmosphäre 9/10
  • Bedienung 7/10
  • KI 7/10
  • Spielidee 7/10

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