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R.U.S.E

, was so viel wie Tricks bedeutet, weil es aus dem französischen abgeleitet wird, ist das sprichwörtliche Gegenstück zu Starcraft. Das liegt aber daran, dass dieses Spiel von einem französischen Entwickler-Team entwickelt wurde.

Die Gegner sollen mit gezielten Täuschungen wie Tarnung, Lockvögeln oder Chiffrierung außer Gefecht gesetzt werden. Dem Spieler stehen hierbei zahlreiche Einheiten zur Verfügung, die man über die Karten sprichwörtlich hin- und herschiebt. Dabei ist die Steuerung relativ einfach. Und im Multispielermodus können bis zu acht Teilnehmer mit- oder gegeneinander antreten.

Das Spiel führt den Spieler in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Im Kampf gegen die deutschen Einheiten müssen die Spieler zu Beginn jeder Mission überlegen, wie sie vorgehen müssen, um nicht aufgerieben zu werden. Dabei wird die Geschichte mit sehr gut gemachten Zwischensequenzen erzählt. Das Problem besteht darin, dass die deutschen Einheiten und ihre Verbündeten immer den Alliierten einen Schritt voraus sind. So kann man nur schlussfolgern, dass die deutschen Truppen einen gut funktionierenden Agenten besitzen, in dem Fall den Doppelagenten Prometheus.

Den Spieler erwarten dann überdimensionale Schlachtfelder, auf die man entsprechend ranzoomen kann. Je näher man zoomt, umso detailreicher wird der Plan. Hierbei muss man als Spieler jede strategische Möglichkeit ausnutzen, seien es Berge, Wälder oder gar Gebäude. In der Übersichtsaufnahme dagegen kann man ganze Verbände hin- und herschieben.

Wenn die Einheiten getroffen werden und der Schaden so hoch ist, ziehen diese sich automatisch zurück, bis diese sich wieder regeneriert haben. Nur ist der Gegner sehr hartnäckig, so dass man hier wirklich aufpassen muss. Dagegen haben leichte Panzereinheiten kaum Chancen gegenüber den Tiger-Panzern der Deutschen, so dass man diese mit anderen Einheiten knacken muss.

Gekonnt wird der Spieler in das gesamte Gameplay eingeführt und die verschiedenen Möglichkeiten, die das Spiel bietet, werden nach und nach freigegeben. Sobald der Einsatz des Agenten möglich ist, sollte der Spieler dies tun. Man erfährt somit, welche Einheiten einem gegenüberstehen. Da der Feind den Funkverkehr abhört, ist es auch ab und zu notwendig, dass Funkstille eingehalten wird. Alle Regeln des Spiels sind logisch und nachvollziehbar.

Im Lauf des Spiels muss der Spieler dann auch eine eigene Basis sowie Versorgungseinrichtungen bauen. Letztere kann man auch vom Gegner erobern. Über eine einfache Menüsteuerung können dann die Truppen erstellt werden. Erfahrene Spieler können diese dann in Gruppen zusammenfassen. Dadurch lassen sich diese besser auf der Karte befehligen.

Am Schwierigkeitsgrad, der im Verlauf des Spiels doch relativ stark anzieht, kann man schon manchmal verzweifeln. Trotzdem sind alle Aufgaben lösbar, auch wenn man zwei oder drei Anläufe benötigt. Im Lauf des Spiels werden besondere Ereignisse auch als kleine Filme rechts, links oder oberhalb des Spielfeldes eingespielt. Manchmal wirkt dieses störend, ist aber gekonnt gemacht.

Fazit

ist ein gelungenes Strategiespiel, welches sich hervorragend spielen lässt. Die Entwickler bieten hierbei auch einiges Neues an. Die Missionen wurden abwechslungsreich gestaltet, so dass keine Langeweile auftreten kann. Auch bezüglich des Multiplayers kann man nichts Negatives sagen. In der Hinsicht ist das Spiel nur empfehlenswert.

  • Publisher Ubisoft
  • System  PC (DVD-ROM)
  • USK  ab 12
  • Empfohlener VK  49,99 €
  • www.rusegame.com/
  • Spieleinteilung: Vielspieler, Gelegenheitsspieler
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)

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