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Remember Me

In der Welt von , in der nicht so weit entfernten Zukunft des Jahres 2084, hat die Menschheit die schnöden sozialen Netzwerke bereits weit hinter sich gelassen: Man lebt mittlerweile in einer Gesellschaft, in der jeder einzelne Moment des Lebens aufgezeichnet wird.

Nach dem bekannten Datenskandal der US-Regierung ist diese Idee von nicht einmal weit hergeholt und ist irgendwie beängstigend. Im Spiel hat eine Firma einen Chip entwickelt, der direkt mit dem Gehirn verbunden ist. Man kann mit Hilfe des Chips nun fremde Erinnerungen hochladen oder die Erinnerungen werden einfach gelöscht.

Die Firma, die diese Technologie entwickelt hat, kann dadurch auf die Erinnerungen aller zurückgreifen und mit solchen Informationen besitzt diese Firma viel Macht. Wer sich dagegen auflehnt, wird in einer Maschine einfach gelöscht. Trotzdem oder gerade deshalb, lehnen sich einige dagegen auf, die Rebellengruppe Errorists.

Also bietet das Spiel einen interessanten Ansatz, gemischt mit einer hervorragenden Grafik. Und das Konzept erinnert ein wenig an Matrix.

Remember Me1

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Nilin. Ihr sollen im Gefängnis die Erinnerungen gelöscht werden. Aber bevor sie dran ist, hat sich ein Unbekannter ins Netz gehackt und die Anlage kann erst einmal nicht benutzt werden. Somit kann Nilin fliehen. Dabei ist ihr Edge behilflich, der angeblich Mitglied der Rebellengruppe sein soll.

Relativ früh erfährt Nilin, dass sie ein memory hunter ist. Sie kann anderen die Erinnerungen stehlen oder was noch besser ist, sie kann deren Erinnerungen verändern. Da ihr Edge geholfen hat, will sie sich den Rebellen anschließen und begibt sich so auf die Suche nach Gleichgesinnten.

Remember Me2

Die Story ist von Anfang an fesselnd und faszinierend zugleich. Dabei haben die Entwickler zwei Welten geschaffen, auf der einen Seite die Reichen, die abgeschottet und schwer bewacht in ihrem eigenen Viertel leben. Überall schützen Wachdrohnen deren Tun.

Die andere Seite der Medaille, Slums und Elend. Hier sind die “Leaper” aktiv, die normale Menschen in aggressive Monster verwandeln, indem sie die Erinnerungen manipulieren.

Remember Me3

Die Aufgaben des Spielers sind relativ einfach, man muss hin- und wieder klettern, Rätsel lösen oder sich mal mit Gegnern schlagen. Gerade hier haben sich die Macher ein interessantes System einfallen lassen, in welchem immer neue Kombinationen möglich sind, die dann auch unterschiedlich wirken. Somit bekommt das Ganze auch eine taktische Note.

Und da ist noch die Möglichkeit, die Erinnerungen anderer zu manipulieren.

Fazit
Die Spielidee ist nicht nur interessant sondern auch gelungen. Dabei haben wahrscheinlich viele nicht den Titel im Auge gehabt und werden durchweg positiv überrascht. Die Steuerung ist übersichtlich und man kommt innerhalb kürzester Zeit damit zurecht. Grafisch ist das Spiel gelungen.

Remember Me6

  • Hersteller/Entwickler:
  • USK 16 Jahre

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