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Tank Operations: European Campaign

Der Zweite Weltkrieg bietet bezüglich der verschiedenen Szenarien viele Möglichkeiten, diese spieltechnisch umzusetzen, welches in den zurückliegenden Jahren immer wieder von den Entwicklern genutzt wurde.

Vor einigen Jahren wurde das Thema Zweiter Weltkrieg spielerisch komplett ausgereizt und nun gibt es endlich mal wieder Nachschub. Das Spiel läuft rundenbasiert ab, so wie man es von den Klassikern wie Civ und Co. her kennt.

Mit über 50 originalgetreu nachgebildeten Einheiten, Gebäuden und Befestigungsanlagen, taktischen Sabotageakten und Nachschubmanagement bietet der Titel anspruchsvollen Spielspaß für alle cleveren Strategen. Die dynamisch verlaufenden Missionen führen den virtuellen Feldherrn von der Landung der Alliierten Truppen in Afrika bis zur Entscheidungsschlacht um Berlin.

Bevor Sie aber das Spiel beginnen, sollten Sie sich im Rahmen des Tutorials mit der Steuerung des Spiels vertraut machen. Die Truppen werden mittels Maus über die Hexfelder gesteuert. Dazu kann man Gegebenheiten der Umgebung nutzen, um seine Truppen gezielt zum Beispiel auf Anhöhen platzieren, um weiter schießen zu können.

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Bevor man im Herzen von Deutschland mit seinen Truppen steht, beginnt die Landung vor den Küsten Marokkos. Das erste Problem, was auftaucht, der KI hat es in sich und fordert einen ganz schön heraus, denn es gibt nur einen Schwierigkeitsgrad, den man nicht ändern kann.

Die Befestigungstürme nehmen dabei die Flottenverbände der US-Streitkräfte sehr heftig unter Beschuss, bevor die Verbände landen können. Von hier geht es nach Tunesien und über Sizilien nach Europa, wo die Westfront eröffnet wird. Hierbei haben die Macher Wert auf viel Realismus gesetzt, so gibt es Winter und Sommer.

Jede der Einheiten verbraucht Benzin, so dass man diese immer wieder betanken muss. Aber Vorsicht, diese Fahrzeuge sollten erst dann eingesetzt werden, wenn keine Gefahr besteht, diese zu verlieren. Dabei hängt der Treibstoffverbrauch u.a. davon ab, in welchem Gelände die Panzer fahren. Damit muss man immer einplanen, Kräfte auch zurücksetzen zu können.

Im Spiel stehen 50 verschiedene Einheiten zur Verfügung, die auch alle so entsprechend ihre Besonderheiten aufweisen. Gekonnt ist der Saboteur, den man gezielt im Hinterland einsetzen kann. Wenn man Truppen verloren hat, kann man neue kaufen, jedoch steht dem Spieler hierzu nur ein bestimmter Betrag zur Verfügung, der nicht unendlich ist.

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Fazit
Das Positive am Spiel ist, dass es rundenbasiert abläuft. Ohne einen Plan, nach dem Motto, alles drauf, funktioniert nicht. Ein gnadenloser Untergang steht einem dabei in Aussicht, vor allem weil der KI sehr intelligent ist. Wer Spiele wie Panzergeneral und Co. mag, wird hier gut bedient.

Die Spielgrafik erinnert einen an gute alte Atari Spiele und ist eigentlich nicht zeitgemäß, was aber als solches nicht störend wirkt, im Gegenteil, denn hier wird Wert auf Taktik gelegt. Nein, es ist wie eine Art Zeitreise, die man hier macht. Die Systemanforderungen sind daher relativ gering.

Und ohne einen Plan hat man schon von vornherein verloren. Das Spiel richtet sich daher an Taktikliebhaber, die hier recht ordentlich bedient werden.

Systemvorraussetzungen

  • Windows XP/Vista/7/8
  • 2.2 GHz CPU (Intel Pentium 4 oder Athlon 64 XP)
  • 1 GB Arbeitsspeicher
  • 256 MB Open GL 2.0 kompatibel Grafikkarte
  • ab DirectX 9.0c

 

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1 Kommentar

  1. “Wer Spiele wie Panzergeneral und Co. mag, wird hier gut bedient.”

    Nö. Panzer General war vor 20 Jahren tausend Mal besser, als Tank Operations jetzt. Als erfahrener Rundenstrategie-Spieler habe ich es bei mehreren Anläufen nicht über die erste Mission hinaus geschafft. Aber ganz ehrlich, mir fehlt auch die Motivation dazu. Lieber zocke ich eine Runde Panzer General oder Hearts of Iron, wenn es etwas moderneres sein soll.
    …und bei diesem “2. WK-Spiel” kann man weder die Achse noch die UdSSR, sondern nur die Nebenrolle übernehmen. Was haben sich die Entwickler dabei gedacht?

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