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The Night of the Rabbit

Mauswald ist in großer Gefahr, ein Unheil braut sich zusammen, dem sich nur ein Baumläufer entgegen stellen kann. Maquis de Hoto, einer der ganz großen Magier, begibt sich deshalb auf die Suche nach einem neuen Zauberlehrling – und wird fündig. Der kleine Jerry soll ihm helfen, die Katastrophe abzuwenden…

Story
Spiele der Marke gehören für eingefleischte Adventure-Fans zur Grundausstattung. Beinahe im Akkord werden fantastische, sehr hochwertige Titel produziert. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass wir der Neuerscheinung eine ganze Menge Erwartungen entgegenbrachten.

Die Story jedenfalls konnte diese auf ganze Linie erfüllen: Drollige Charaktere, dramatische Elemente und fantastische Augenblicke nehmen den Spieler mit auf eine fantastische Reise: Jerry, der sich sehnlichst wünscht, ein Zauberer zu werden, bekommt die Chance, in eine Magierlehre zu gehen. Da er aus der diesseitigen Realität stammt, sich die Sommerferien dem Ende neigen und ein leckerer Brombeerkuchen auf den Jungen wartet, ist für seine Ausbildung nur begrenzt Zeit.

Maquis de Hoto verspricht das Unmögliche: Noch vor dem Abendbrot soll der Junge wieder zu Hause sein. Dass die Ausbildung keineswegs einem Selbstzweck dient, sondern auch die Rettung Mauswalds zum Ziel hat, sagt dieser ihm freilich nicht. Stück für Stück kommt Jerry dem Geheimnis des immer wieder erscheinenden Geistes eines Mannes auf die Spur. Auch klären sich die Fragen, warum seltsame Gestalten in Mauswald auftauchen und unerklärliche Ereignisse den Ort heimsuchen. Das Finale jedoch bietet neben dem klassischen Happy End auch Unerwartetes…

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Grafik und Sound
Wie immer bei den -Titeln: Es gibt nichts an Grafik und Sound auszusetzen. Die Spielumgebung wurde wunderbar gestaltet, die niedlichen Figuren und die wunderschönen Orte sind hervorragend in Szene gesetzt worden. Jeder der Bewohner Mauswalds scheint einen eigenen Charakter und eine eigene Seele zu haben.

Kurzum: Es ist mal wieder gelungen, durch eine hervorragende visuelle Präsentation ein atmosphärisch dichtes Adventure auf die Beine zu stellen und eine fantastische Geschichte zu erzählen.

Die hervorragende Auswahl der Sprecher und die schöne Hintergrundmusik sind wie immer auch sehr gut gelungen. In der Beziehung gibt es nichts zu kritisieren…

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Bugs und Rätselfriedhof
Dennoch gibt es nicht nur Positives zu berichten: Das Spiel ist durchsetzt mit Programmierfehlern, so dass kurz nach dem Erscheinen ein Patch aufgelegt werden musste. Dummerweise verbesserte dieser die Situation nicht wirklich, zum Teil verschlimmerte sich die Situation. Nachdem unser Spiel hängen blieb, besorgten wir uns den Patch – et voilà:

Wir konnten weiter spielen. Leider tauchten dafür andere Probleme auf. So ist in einigen Szenen nur der Schatten der Figuren zu sehen gewesen. Das stört zwar nicht den Spielfluss, aber ist doch ärgerlich und nervt mit Blick auf die ansonsten sehr schöne Adventurespiel-Atmosphäre.

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Ein weiteres Problem ist das Rätseldesign, dessen Ausgestaltung für den Erfolg eines Adventures essentiell ist. Auf der einen Seite darf es nicht zu schwierig sein, auf der anderen soll es auch die eine oder andere Herausforderung bereit halten. Einmal davon abgesehen, dass es auch ordentlich ins Setting eingebettet werden muss. Letzterer Punkt bietet keinen Grund zur Beschwerde, als problematisch stellte sich jedoch der Schwierigkeitsgrad heraus.

Oft war es nur mittels wildem Rumprobieren möglich, die richtige Lösung herauszufinden. Wirklich logisch und durchdacht wirkten nur wenige Herausforderungen. Abgesehen davon: Zum Teil wird unverständlich stoisch auf nur einer möglichen Rätsellösung bestanden. Beispielsweise muss ein Briefumschlag verschlossen werden, genutzt werden kann dafür nur eine klebrige Schnecke. Zur Verfügung hätten auch Honig und Rübensirup gestanden, warum also nur auf die Schneckenlösung pochen?!

Fazit
Am Ende unseres Testes bleibt leider nur ein ambivalentes Ergebnis: Story, Grafik und Sound präsentieren sich in typischer Manier in Bestform. Besser geht es im Grunde nicht! Rätseldesign und ein mit Fehler überzogenes Spielerlebnis hingegen trüben den fantastischen Eindruck. An dieser Stelle reicht es allenfalls zum Mittelmaß…

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In Anbetracht dessen können wir dieses Spiel nur eingeschränkt empfehlen, es macht Spaß, aber bietet auch einige Punkte, die erheblich enttäuschen. gehört zum gehobenen Mittelmaß seines Genres, mit einem Spielpreis von knapp 30€ spiegelt sich dies auch im Preis wieder.

Zwar ist das Spiel ab 0 Jahren freigegeben, dennoch wird ein Spieler im Kindergartenalter kaum Freude dafür aufbringen können. Der Spieler sollte mindestens 11-12 Jahre alt sein und Lust am Rumprobieren mitbringen…

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