Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Vom Shopbesitzer zum Helden – Moonlighter im Test

Zahlreiche Spiele versetzen uns in die Rolle des einsamen Helden, welcher Monster erschlägt um zu Ruhm und Reichtum zu gelangen. Doch wie soll man sich das Heldenleben finanzieren, wenn man noch nicht mal ein richtiges Schwert besitzt? Moonlighter zeigt uns wie das Tag- und Nachtleben eines werdenden Helden aussieht.


Am Tage

In Moonlighter spielen wir Will, welcher sich zunächst als einen Namen machen möchte. Im kleinen Dorf übernimmt er den Laden seines Großvaters. Im spartanischen Handelshaus, können Waren zur Schau gestellt und an Besucher verkauft werden. Doch woher kommen eigentlich die ganzen Waren?

 

Moonlighter | Bildschirmaufnahme

Moonlighter | Bildschirmaufnahme


in der Nacht ein

Um die Schatztruhen des Ladens zu füllen, muss sich Will auf die Reise durch die nahegelegen Dungeons begeben. Durch vier magische Tore, welche Stück für Stück eröffnet werden, erreichen wir die erste Ebene eines Dungeon. Mit zunächst nur einem Besen, und später auch Schwert und Schild, jagen wir durch zufallsgenerierte Dungeons. Besiegte Gegner hinterlassen die gesuchten Ressourcen, mit welchen wir unseren Laden und bald auch unsere Kassen befüllen können.

Moonlighter | Bildschirmaufnahme

Moonlighter | Bildschirmaufnahme


… bis schließlich zum Helden

Dank der gesammelten Ressourcen klingelt die Kasse des Ladens schon bald wieder. Doch wir können das gefundene Leder, die magischen Kristalle und zahlreichen anderen Gegenstände nicht nur verkaufen, sondern auch beim örtlichen Schmied gegen neue Waffen und Rüstungen eintauschen. Diese ermöglichen es uns bald noch tiefer in die Dungeons vorzudringen bis sich schließlich einer der gefürchteten Bosse vor uns stellt.

Wird uns die Situation schließlich zu brenzlig, können wir jederzeit gegen ein bisschen Bares die Kraft unseres Medaillons nutzen und zurück in die Stadt teleportieren. Sind wir gut bei Kasse, kann das Portal sogar bis zum nächsten Besuch des Tempels aufrecht gehalten werden, so dass wir uns frisch gerüstet gleich den tieferen Ebenen widmen können.

Moonlighter | Bildschirmaufnahme

Moonlighter | Bildschirmaufnahme


die Schönheit eines Abenteuers

Moonlighter zieht einem direkt eine Crafting Spirale. Ressourcen sammeln und verkaufen, bessere Waffen besorgen, mehr Ressourcen sammeln. Zudem können wir nicht nur in unseren Helden, sondern auch in den Ausbau des Ladens oder der Stadt investieren. Dies sorgt zunächst für einige Möglichkeiten. Leider wissen die zufällig generierten Dungeons nicht dauerhaft zu begeistern. Zu sehr wiederholen sich die gegnerischen Angriffspatterns und die Räume der überwiegend zufällig generierten Dungeon.

Auch wenn die Spielmechaniken einem nicht permanent den Atem rauben, weiß Moonlighter zu überzeugen. Besonders die Pixel-Grafik ist eine Augenweide und bei den zahlreichen Dungeon Runs findet man immer wieder neue verspielte Animationen oder Dungeon-Dekorationen. Zudem ist es einfach spannend seinen Charakter weiterzuentwickeln und die insgesamt 4 unterschiedlichen Dungeonwelten zu erkunden. Ist es uns schließlich gelungen den Boss eines jeden Dungeons zu besiegen, wartet ein mysteriöses fünftes Tor auf uns. Ob der Held dort den Abschluss seiner Reise finden wird?

Moonlighter | Bildschirmaufnahme

Moonlighter | Bildschirmaufnahme


Fazit

Moonlighter ist eine bunte Mischung aus leicht flockiger Händersimulation und Dungeon Rogue-Lite in -Manier. Zwar sind die zufallsgenerierten Tempel nicht so spannend wie die von Hand gezauberten Dungeons im augenscheinlichen Vorbild, doch weckt Moonlighter ständig unseren Entdeckerdrang. Was verbirgt sich hinter der nächsten Tür oder in der nächsten Kiste? Wie kann ich es schnellstmöglich zu Geld machen? Und was geschieht hinter dem mysteriösen 5. Dungeonportal? Auch ohne tiefgehende Story weiß uns das Spiel zu überzeugen, jedoch gibt das repetitive Gameplay Abzüge in der Gesamtwertung eines sonst sehr ausgereiften Indie-Titels.


Moonlighter im Überblick

  • Entwickler-Studio: Digital Sun
  • Publisher: 11 bit Studios
  • Spielzeit: 10-15 Stunden
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altesempfehlungr: ab 12 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
    • Adventure
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn

Bewertung

8.2 Bewertung

Moonlighter ist eine bunte Mischung aus leicht flockiger Händersimulation und Dungeon Rogue-Lite in -Manier. Zwar sind die zufallsgenerierten Tempel nicht so spannend wie die von Hand gezauberten Dungeons im augenscheinlichen Vorbild, doch weckt Moonlighter ständig unseren Entdeckerdrang. Was verbirgt sich hinter der nächsten Tür oder in der nächsten Kiste? Wie kann ich es schnellstmöglich zu Geld machen? Und was geschieht hinter dem mysteriösen 5. Dungeonportal? Auch ohne tiefgehende Story weiß uns das Spiel zu überzeugen, jedoch gibt das repetitive Gameplay Abzüge in der Gesamtwertung eines sonst sehr ausgereiften Indie-Titels.

  • Grafik 9/10
  • Sound 8/10
  • Balance 7/10
  • Atmosphäre 9/10
  • Bedienung 8/10
  • Spielidee 8/10

Wie bewerten Sie dieses Spiel?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben