VR-Multiplayer im Wohnzimmer – Late for Work im Test

ist ein Spiel über den Alltag. Dabei stellten sich die Entwickler die Frage, was ein gigantischer Gorilla wohl den ganzen Tag so treibt. Und so zieht man als eben solcher durch die Straßen einer Großstadt und macht was Gorillas nun einmal so tun. Alles in Schutt und Asche legen…


King Kong auf dem Weg zur Arbeit

Dabei geht es wild zur Sache, denn nichts liebt ein Riesengorilla mehr als ein Gebäude nach dem anderen in Schutt und Asche zu legen. Um uns noch besser in die Rolle des Affen reinzuversetzen, setzen wir die auf und hauen mit den Controllern wild in der Gegend umher. Durch Greifen und Halten des Controllertriggers, können wir uns über den Boden ziehen, Objekte aufnehmen und umher schleudern oder Menschen verputzen.

Das Spiel gibt uns dabei unterschiedliche Aufgaben vor. Nicht alle verlangen die Zerstörung des nächsten Gebäudes. Auch eine barmherzige Rettung in Flammen stehender Scheunen, der Transport von hilfstbedürftigen Menschen oder das Verladen einer ganzen Schiffsfracht stehen auf der ToDo-Liste des Affen.


Wilde Gefechte zu fünft

Während King Kong durch die Stadt flaniert, macht sich das Militär bereits auf den Weg ihn aufzuhalten. Bis zu vier Spieler können zu XBox-Controllern greifen und damit das Steuer von Panzern und Jets übernehmen. Durch gezielte Schüsse schädigen sie den Riesenaffen und vertreiben Ihn hoffentlich aus der Stadt. Doch Vorsicht vor den Wurfgeschossen des Gorillas. Dieser verteidigt sich mit allem, was er in die Hände kriegen kann.

Dies ergibt einen asynchronen Modus, welcher das Herzstück des Spiels ist. Während der Gorilla versucht seinem Tagesgeschäft nachzugehen, jagen ihm allerlei Militärfahrzeuge hinterher. Leider ist die Steuerung beider Parteien äußerst schlecht und bedarf unbedingt einiger Änderungen. Die Menüführung per Kopfdrehung wird sich hoffentlich auch nicht langfristig durchsetzen.


Fazit

ist noch nicht lange im Early Access erhältlich. Dabei wird noch nicht viel mehr als eine Tech-Demo geboten. Diese kann zwar durchaus witzig sein, leider lassen mich die gewöhnungsbedürftige Steuerung, schlechte Menüführung und noch fehlende Abwechslung derzeit noch von abraten. Doch wie die Entwickler selbst schon sagten, wollten Sie sich zeitig Feedback von den Spielern holen um ihr Spiel in die richtige Bahn zu leiten. Bei einer angedachten Early Access Dauer von knapp einen Jahr bleibt also viel Zeit um bisherige Schwächen auszumerzen.

 


im Überblick

  • Entwickler: Salmi Games
  • Publisher: Salmi Games
  • Spielzeit:  5 Minuten pro Runde
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Singleplayer, lokaler
  • Kategorie:
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

 

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