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black stories Köln Edition

50 rabenschwarze Rätsel rund um Köln
Die „black story“-Reihe dürfte schon in etlichen Wohnzimmern anzufinden sein, seit 2004 können die Macher jedenfalls auf einige Erfolge zurückblicken. Seit Anfang 2009 ist darunter auch die „Köln Edition“. Wir stellten uns bei dieser Ausgabe vor allem die Frage, ob sich der Kauf für Nicht-Kölner lohnt…

Worum geht’s?

Verteilt auf 50 Karten werden den Spielern „rabenschwarze“ Geschichten rund um die Stadt Köln erzählt. Eine Person stellt ein Ereignis bzw. eine Story vor, die anderen Teilnehmer müssen erraten, wie es dazu gekommen ist. Sie schaffen dies, indem sie dem Vorleser (dem „Gebieter“) zu der Geschichte Fragen stellen, die dieser mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten muss. Nur im Notfall und ganz nach Belieben des Gebieters ist es möglich, weitere Hinweise außerhalb dieser Fragen zu bekommen.


Das Knobeln auf der Seite der Ratenden, das Zappeln-Lassen auf der Seite des Gebieters, genau das macht den Reiz von „black stories“ aus. Eben dies ist auch der „Edition Köln“ letztendlich gelungen. Die Rätsel haben den idealen Schwierigkeitsgrad getroffen, sind darüber hinaus sehr überraschend und logisch zugleich. Zu Beginn hatten wir noch einige Sorgen, dass das Spiel nur für Kölner geeignet sein könnte, diese Bedenken konnten aber letztendlich zerstreut werden. Diese Fälle sind auch ohne Vorkenntnisse lösbar, obgleich der besondere Reiz dieser Ausgabe im Identifikationspotential mit den heimatnahen Ereignissen liegt. Positiv fiel auch dahingehend auf, dass mit den Lösungen zusätzliche Informationen zum Ort des Geschehens geboten werden.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ergibt sich auch, wenn die Spieler über „black stories – Das Spiel“ verfügen. Die Story-Karten können durchaus auch für dieses Spiel verwendet werdet und die dortigen Story-Karten ersetzen oder ergänzen.

„black stories – Edition Köln“ sollte mit mindestens zwei Personen gespielt werden, je mehr desto besser. Letztendlich hängt die Spieldauer von der Anzahl der Teilnehmer und dem Gebieter ab. Grundsätzlich kann man bis „open end“ spielen, also ohne Zeitlimit. Allerdings ist es auch möglich, zu Beginn eine gewisse Rundenzahl oder Spieldauer festzulegen. Um ein wenig Wettbewerbscharakter aufkommen zu lassen, kann man auch mit einem Punktesystem arbeiten. Derjenige/diejenigen, der/die die Lösung nennt/nennen, bekommen Punkte, die anderen gehen leer aus. Sinnvoll wäre es dann aber auch, den „Gebieter“ mit einigen Punkten zu bedenken, sonst könnte der Antrieb zu helfen äußerst gering sein.

Gestaltung und Regelwerk

Die Anleitung wurde sehr kurz und funktional gehalten. Sie ist alles in allem sehr übersichtlich und erklärt einem das Spiel in knapp 5 Minuten. Mit anderen Worten: „Wesentlich besser geht‘s nicht!“. Ansonsten spiegelt sich das Thema des Spiels in dessen Gestaltung wieder, aus unserer Sicht ist das Design ebenfalls sehr gut gelungen. Positiv hervorheben möchten wir auch, dass man sich nicht davor scheute, die einzelnen Karten individuell zu illustrieren.

Fazit

„black stories – Edition Köln“ ist für 9€ im Handel erhältlich. Insgesamt wird hier dem Käufer ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis geboten. Zum Einsatz kann das Spiel auf Partys, Spielabenden oder unterwegs (z.B. auf Bahnreisen) kommen. Mindestens sollten 2-3 Personen teilnehmen, möchte man mit unseren vorgeschlagenen Regeln spielen, sollten es wenigstens 3-4 Teilnehmer sein. In jedem Fall gilt, je mehr desto besser. Allerdings sollten auch nicht zu viele teilnehmen, eine Anzahl über 8-10 Mitspielern ist wenig empfehlenswert.

Eine weitere Einschränkung ergibt sich aus dem Charakter der Rätsel, für Jüngere könnte sowohl der Inhalt als auch der Schwierigkeitsgrad dieser ein Problem darstellen. Wir empfehlen ein Einstiegsalter ab ca. 13 Jahren. Die Befürchtung, dass nur Kölner diese Ausgabe genießen können, hat sich jedoch nicht bewahrheitet, allerdings dürfte besonders für diese ein zusätzlicher Kaufanreiz gegeben sein.

Angaben

  • Autorin: Nicola Berger
  • Verlag:
  • Alter: ab 12 Jahre

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