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Bohn to be wild! – Bohnanza

Aufregend sind die neuen Bohnen und deren Illustrationen, die einfach wieder gekonnt sind. Das Ziel des Spiels ist es, mit Bohnen zu handeln und den maximalen Gewinn zu erwirtschaften. Aber leider gibt es da immer den Gegenspieler, der die eigene Ernte wieder zunichte machen kann. Es gibt insgesamt neun Bohnensorten, die sortenabhängig einen entsprechenden Wert besitzen. In aller Regel erzielen Bohnen erst einen Gewinn, wenn mehr als zwei Karten ausgelegt sind.

Bohnanza, das kultige Kartenspiel von Uwe Rosenberg rund um Bohnenhandel und Bohnenernte wird 15 Jahre. Dieses Jubiläum feiert AMIGO mit einem ganz besonderen Sprössling der Bohnanza-Bohnenfamilie: Bohn to be wild! ist eine erweiterte Version des „Ur-Bohnanza“ mit neuen Bohnen, neuen Regeln und neuen Zusatzaktionen.

Uwe Rosenberg hat sich hierbei wahrscheinlich vom Kultsong der Gruppe Steppenwolf – BORN TO BE WILD – inspirieren lassen – der Titelsong aus dem Film Easy Rider war. Die jüngeren Leser werden diesen nicht mehr kennen, trotzdem, dieser Film gehört zu den Klassikern. Und mit den neuen Motiven und neuen Bohnenarten, die es tatsächlich auch gibt, begibt sich das Spiel gen den Westen.

Wer das Hauptspiel kennt, wird sich schnell mit den neuen ergänzenden Regeln zurechtfinden.

Neu sind die „Wilden Bohnen“. Diese Bohnenkarten ermöglichen den Spielern zusätzliche Aktionen oder Vergünstigungen. So können beispielsweise verschiedene Bohnensorten an eine Reihe angelegt werden oder die Reihenfolge der Handkarten spielt keine Rolle.
Bohn to be wild! enthält erstmalig Handelskarten, die man seinen Mitspielern während der Handelsphase anbieten kann, um das eigene Angebot schmackhafter zu machen. Wer von einem Mitspieler eine solche Karte erhält, darf bei dessen nächster Versteigerung als Erster eine Karte aus dem Versteigerungs-Pool nehmen, ohne handeln oder bezahlen zu müssen.

Als zusätzliche Neuerung stehen den Spielern gleich drei statt zwei Bohnenfelder zur Verfügung und es ist ihnen erlaubt, von den (ebenfalls drei statt zwei) Versteigerungskarten eine auf den Ablagestapel zu werfen, ohne sie verschenken oder selbst anbauen zu müssen. Am Ende jedes Zuges ziehen die Mitspieler jeweils eine Karte nach und nicht mehr, wie beim ursprünglichen Bohnanza, nur der aktive Spieler.

Sonst ist alles beim alten geblieben. Die Neuheiten führen dazu, dass der Spielablauf etwas schneller wird.

Auch das neue Bohnanza zeichnet sich durch ein einfaches Spielprinzip aus. Einfache Regeln, witzig gestaltete Spielkarten sind weitere Pluspunkte des Kartenspiels. Gerade aber jüngere Kinder (deswegen ab 12 Jahre) werden wahrscheinlich Probleme mit dem Feilschen und Handeln haben. Dies sollte man ruhig ausprobieren.

  • Verlag: Amigo Spiele
  • Spieler: 2 – 7 Personen
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Autor: Uwe Rosenberg

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