Eine Frau, ein Spiel

. .“ verfolgt ein komplett anderes Spielekonzept als das erfolgreichere Strategiespiel „Ein Mann. .“

Bei diesem Spiel liegt der Fokus eindeutig auf dem Kommunikationstalent und einem breit gefächerten Wissensschatz der jeweiligen Teilnehmer.

Das Spiel an sich ist für drei bis sechs Personen ausgelegt, wobei natürlich die Dynamik erst mit höherer Spieleranzahl entsteht.

Generell besteht das Set aus über 200 Ratefragen, 60 Diamanten in sechs verschiedenen Farben und einer Sektflaschennachbildung, um den Spieler zu markieren, welcher derzeit antworten darf. Der komplette Spielablauf ist somit auch recht simpel gehalten. Am Anfang wird durch Losverfahren ein Vorleser bestimmt und dieser liest dann die zu beantwortende Frage vor.

Sobald einer der Spieler die Antwort weiß, schnappt sich diese Person die Sektflasche begründet die Auswahl von einer der Antworten und setzt zum Überzeugen auch noch ein paar Diamanten. Dann können die anderen Mitspieler sich die Sektflasche schnappen, mit raten und versuchen, die anderen dazu zu bringen, mit ihren Diamanten All-in zu gehen.

Nachdem jeder Spieler seinen Zug getätigt hat, verkündet der Vorleser die richtige Antwort. Wenn er die korrekte Antwort getippt hatte, bekommt dieser alle Diamanten und die Karte. Ansonsten bekommt der Vorleser alles. Dabei lässt sich erkennen, dass die Überzeugungskraft und das Redetalent der Spieler die Korrektheit der Antworten nicht beeinflussen.

Das komplette Spiel gilt als gewonnen, sobald einer der Spieler alle Diamanten oder vier Fragen richtig beantwortet hat.

Thematisch sind die Fragen sehr interessant und haben einen sehr großen Unterhaltungswert. Deswegen ist es umso ungünstiger, dass die maximale Gewinnzahl auf vier Karten beschränkt ist, wodurch das Spiel innerhalb von zehn Minuten zu Ende sein kann.

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Der Einsatz von Diamanten macht nur wirklich Sinn, wenn keiner der Spieler über das Thema eine Ahnung hat. Das ist aber relativ schwierig, weil die Themen oftmals dem Allgemeinwissen angehören. Es fehlen somit ein paar Spielvariationen, um einen kontinuierlichen Spielspaß zu garantieren.

Natürlich kann jeder auch selbst einige kleine Veränderungen des Spielgeschehens vornehmen, wodurch das Spiel den letzten Feinschliff erhält, denn im Groben hat das Spiel einen guten Unterhaltungsfaktor und viel Spaßpotenzial.

Getestet von Torsten Becker

  • Verlag / Label:Süddeutsche Zeitung Edition
  • Altersempfehlung:ab 12 Jahren
  • Hier erhältlich

 

 

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