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Epic PvP Fantasy im Test

Das Genre belebt seit jeher die Buch-, - und branche. Epische Schlachten längst vergessener Völker bildeten oft die Grundlage für so manche dieser spannenden Geschichten. Nicht umsonst hat sich in Massive Multiplayer Online n, wie World of , der r gegen r-Modus (PvP) als beliebte Alternative zum kooperativen Jagen von Monstern herausgebildet. Das Kartenspiel Epic PvP: Fantasy fängt diese Mechaniken auf und wirft r in eine direkte Konfrontation. Genre typisch können die r ihren Charakter aus einer Vielfalt an Völkern (Goblins, Hochelfen, Menschen und Zwerge) und Klassen (Druide, , Schurke, und Waldläufer) wählen, welche sich durch spezialisierte Karten auszeichnen. Die auf diese Weise kombinierten Decks, dienen als Grundlage für den Kampf Mann gegen Mann.


ablauf

Kommen wir zum spannenden Teil: der Schlacht. Haben die r ihre Decks gewählt, legen sie die Übersichtplättchen vor sich aus. In Anzahl der auf den Plättchen markierten Lebenspunkte werden vom Deck verdeckt Karten zur Seite gelegt. Der r mit dem höheren Initiativewert, welcher sich aus der Summe der Klassen- und Volksinitiative ergibt, fängt an. Die r sind abwechselnd am Zug und folgen jeweils den sieben phasen: Aggressionen erhöhen, Karten ziehen, Aktionen ausn, Verteidigung aufbauen, Verteidigen, Schadensberechnung, Schlussphase.

Mit zunehmender Kampfdauer bauen beide r vor sich Aggression in Form von verdeckten Karten auf. Standardmäßig werden Karten pro Runde vom Deck abgehoben und dem Aggressionsstapel hinzugefügt. Statt direkt vom Deck Karten zu ziehen, wählen die r eine Anzahl der verdeckt liegenden Aggressionskarten, welche sich auf die Hand nehmen. Fähigkeiten werden in der dritten Phase ausget. Diese bezahlt der r mit Aggression. Hier ergibt sich ein stets spannender Kompromiss zwischen dem erhöhen der Aggression oder dem ziehen weiterer Fähigkeiten.


Der stetige Kampf zwischen Mann gegen Mann

Die ausgeten Fähigkeiten haben jeweils einen Verteidigungs- und einen Angriffswert. Alle Karten werden erst in Verteidigungsposition get und dienen in der Gegnerrunde als Angriffskarte, die es zu verteidigen gilt. Jede Verteidigungskarte kann einer gegnerischen Angriffskarte zugewiesen werden. Beträgt der Verteidigungswert mindestens den Angriffswert des Gegners, so ist der Block erfolgreich. Nicht geblockte Angriffe ziehen jeweils einen Lebenspunkt ab.  In der Schlussphase am Ende des Zuges können einige Effekte aktiviert werden. Diese lassen oft, abhängig vom Ergebnis des Kampfes, Karten nachziehen und bieten Gelegenheit in der nächsten Runde noch zuzuschlagen.

Wenige Karten haben dauerhafte Effekte und werden als permanente Karten unter der Charakterübersicht abgelegt. Zusätzlich zu den Kartendecks bietet jede Klasse und jedes Volk eine spezifische Fähigkeit. Während Druiden mit ein bisschen Glück Schaden vermeiden können, sind Menschen in der Lage schnell ihre Handkarten zu wechseln. Bei letzterer Fähigkeit ist jedoch Vorsicht geboten. Da die während eines lang andauernden Kampfes erschöpfen, kostet es einen Lebenspunkt, wenn die Deckkarten aufgebraucht sind und der Ablagestapel neu gemischt werden muss. Dies beschränkt selbst in ausgeglichenen Gefechten die Dauer des s und sorgt für manch knappe Wende.


material

Je vier Klassen und Völker bieten bereits einige Kombinationen zum Ausprobieren. Jedes Deck besteht aus 0 Karten, welche jeweils durch stimmungsvolle Abbildungen verziert sind. Kartentexte sind stets gut verständlich und die einzelnen Kombinationen n sich angenehm unterschiedlich. Liegt der Fokus mal auf Aggressionsmanagement, kann es beim nächsten Deck schon darum gehen, den Gegner schnellstmöglich zu überrennen. r, die die Vorteile ihrer Kombination schnell erkennen, werden sich beim Ausn dieser Kombination einen dauerhaften Vorteil erarbeiten können.

Da einzelne Karteneffekte die Stärke bereits ausliegender Karten verändern, werden entsprechende kurzige Wertänderungen mit Angriffs-, Verteidigungs- und Schadensmarker angezeigt. Diese sind gut lesbar und groß genug, um nicht ständig von der fläche zu purzeln. Bleibt zuletzt die Anleitung, welche die mechaniken kurz und bündig erklärt. Leider verpassen es die Autoren, einen tieferen Einblick in die Klassen- und Volksmechaniken zu geben. Der Überblick ist jeweils thematisch und geht nur auf wenige spezielle Effekte im Detail ein. Hier müsste nachgebessert werden. Trotzdem schön ist der eingestreute , welcher zeigt, dass selbst in einem erbitternden Kampf noch für ein Lächeln sein sollte.


Fazit

PvP: ist ein stark vereinfachtest Deckbuilding Karten, welches durch seine fix erklärten Mechaniken und den klaren Rundenaufbau ein schnelles unter Freunden ermöglicht. Da die Deckbuilding Optionen eingeschränkt sind, werden Veteranen sicher etwas unterfordert sein. Dafür waren unsere angeten Kombinationen gut ausbalanciert und auch insteiger können sich schnell im Kampf beweisen.

Wer schon selbst Kämpfe absolviert hat und von dem nicht genug bekommt, kann bereits in den Genuß der verfügbaren zu Gemüte führen. In den n angekündigten Versionen werden jeweils Klassen und Völker eingeführt.

Test und Artikel von Alexander Dockhorn

Bewertung

6.4 Bewertung

PvP: ist ein stark vereinfachtest Deckbuilding Karten, welches durch seine fix erklärten Mechaniken und den klaren Rundenaufbau ein schnelles unter Freunden ermöglicht. Da die Deckbuilding Optionen eingeschränkt sind, werden Veteranen sicher etwas unterfordert sein. Dafür waren unsere angeten Kombinationen gut ausbalanciert und auch insteiger können sich schnell im Kampf beweisen.

Wer schon selbst Kämpfe absolviert hat und von dem nicht genug bekommen kann, muss nur noch wenige Monate warten bis die bereits auf Englisch verfügbaren auch nach Deutschland kommen. In den n angekündigten Versionen werden jeweils Klassen und Völker eingeführt.

  • idee 7/10
  • Ausstattung 7/10
  • ablauf 7/10
  • Interaktion 5/10
  • Einfluss 5/10
  • barkeit 6/10
  • Spaß 8/10

Weitere Informationen

  • Titel: Epic PvP Fantasy im Test
  • Kategorie: Kartenspiele
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Anzahl Spieler: 1-4 Spieler
  • Autor: Ryan Miller und Luke Peterschmidt
  • Verlag: Pegasus Spiele

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