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Filipino Fruit Market

Kleine Verlage des Öfteren mit interessanten Spieltiteln. Zwar liegen die Spiele in seltenen Fällen in Hochglanzverpackungen, aber dafür überzeugen die Spielideen und das Spielmaterial. Bambusspiele hat sich hier bereits u. a. mit Down Under oder Flaschenteufel einen Namen in der Spieleszene gemacht. Und so wird sich wahrscheinlich auch einordnen lassen.

Wie der Titel es schon andeutet, geht es hier um einen Früchte-Markt. Und der Spieler erhält nun aber zwei Stichspiele in einem. Da ist Tindahan, eine Mischung aus Stichspiel und Mehrheitenspiel. Und dann gibt es noch Bastos!, ein Stichspiel. Beide Spiele werden mit dem gleichen Kartensatz gespielt. Dazu gibt es noch reichliches Spielmaterial in Form von Holzmarkern. Die Spielmaterial besticht durch seine gute Qualität und auch die Spielregeln wurden sehr verständlich geschrieben.

In Tindahan werden die Marktstandkarten in der Mitte des Spieltisches ausgelegt. Das andere Material wird gemäß Spielanleitung vorbereitet. Jeder Spieler erhält seine Spielkarten sowie neun Verkäufersteine.

Der Spieler, der am Zuge ist, hat zwei Möglichkeiten. Entweder eine Karte ausspielen oder den Eselskarren verschieben, so dass dieser auf einer anderen Frucht steht. Diese Frucht ist ab jetzt Trumpf.

Die anderen Spieler haben immer die Wahl, entweder Karte ausspielen oder einen Verkäufer zum Marktstand schicken. Somit verzichtet ein Spieler auf das Ausspielen einer Karte.

Die Wertung ist dann auch noch einmal interessant, da auf der einen Seite die Stiche zählen und dann auch noch die Mehrheiten an den Ständen berücksichtigt werden müssen. Und wer dann die meisten Punkte hat, hat das Spiel gewonnen. Dies hört sich kompliziert an, aber auf Grund der Spielbeschreibung ist dies schnell händelbar.

Bastos ist in der Hinsicht noch einfacher zu spielen. Hierbei werden wieder die Marktstände, diesmal die Rückseite in die Mitte des Spieltisches gelegt. Nachdem jeder Spieler seine Spielkarten erhalten hat, wählt jeder für sich seine Bastoskarte aus. Diese Karte bleibt die ganze Zeit offen liegen. Die Frucht wird in der Preistabelle um eins, je nachdem ob diese nur einmal ausliegt, nach oben gesetzt. Wenn der Spieler diese Karte ausspielt, darf er diese nicht erhalten. Auch hier muss man als Spieler bedienen. Kann man dies nicht, muss man eine Fehlfarbe abwerfen. Weiterhin kann man als Spieler auch den Trumpf festlegen, nur rutscht dieser im Wert rapide herunter. So dass man sich das Ganze auch überlegen sollte. Die entsprechenden Punkte werden nach jeder Runde notiert. Die Anzahl der Runden hängt von der Spieleranzahl ab.

Fazit

Beide Spiele sind sehr interessant, vor allem weil man doch etwas mehr überlegen muss, sonst ist ein Spiel schnell verloren.

  • Autor
  • Verlag
  • Spieler: 3 – 4 (5)
  • Spieldauer 45 Minuten
  • Alter: ab 9 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)
  • Spieleinteilung: Vielspieler, Gelegenheitsspieler

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