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The Game – Kartenspiel

” ist ein von Steffen Benndorf, welches beim Nürnberger-Spielkarten-Verlag erschienen ist. Wer das Solitaire kennt und mag, wird die Regeln von “” sehr schnell verstehen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dieses Spiel mögen.

Ziel von “” ist es, alle vorhandenen Zahlenkarten auf vier vorgegebene Ablagestapel zu legen. Dabei hat jeder von den eins bis fünf Mitspielern eine Reihe von Handkarten, von denen er mindestens zwei ausspielen muss, wenn er am Zug ist. Hat ein Spieler seinen Zug gemacht, zieht er dieselbe Anzahl an Karten, die er ausgespielt hat, vom Nachziehstapel nach. Wenn es die Spieler schaffen, alle vorhandenen Karten auf die Ablagestapel zu legen, haben sie das Spiel gewonnen. Es wird also immer gemeinsam gespielt.

Die Schwierigkeit beim Spielen der Karten liegt darin, dass auf zwei der Stapel nur aufsteigend gespielt werden darf, also beispielsweise auf eine 14 muss mindestens eine 15 gelegt werden. Auf die anderen beiden Stapel darf dagegen nur absteigend gespielt werden, beispielsweise auf eine 80 muss mindestens eine 79 gelegt werden. Dabei ist es aber egal, wie groß die Schritte zwischen den Karten sind.

Wie erwähnt muss jeder Spieler mindestens zwei Karten pro Zug ausspielen, bevor er neue Karten erhält, was bei unüberlegten Entscheidungen schnell dazu führen kann, dass ein anderer Spieler keine Karten mehr spielen kann. Tritt dieser Fall ein, ist das Spiel verloren.

Um möglichst viele Karten abzulegen, ist sowohl eine gute Absprache zwischen den Spielern als auch etwas Glück von Nöten. Bei der Kommunikation zwischen den Spielern gilt aber, dass konkrete Zahlenwerte der Karten nicht ausgesprochen werden dürfen, was die Spieler dazu anregen soll, andere Wege zu finden sich über ihre Karten auszutauschen.

Um das Spiel etwas weniger vom Glück abhängig zu machen, gibt es noch eine Sonderregel beim Ablegen der Karten. Auf die absteigenden Stapel darf ebenfalls eine Karte gespielt werden, die um exakt zehn höher ist als die oberste Karte. Beispielsweise auf eine 32 darf eine 42 gespielt werden. Diese Regel gilt umgekehrt auch für die aufsteigenden Stapel. Durch das geschickte Ausnutzen dieser Regel ist das Erreichen des Spielziels, alle Karten abzulegen, sehr viel wahrscheinlicher.

Was die Qualität der Spielkarten angeht, gibt es nichts an ihnen auszusetzen. Sie sind stabil, liegen gut in der Hand und das Design ist zwar schlicht aber stimmig.

Zusammengefasst ist “” ein unkompliziertes Spiel mit einem einfachen Einstieg. Dennoch ist es nicht so leicht, das Spiel wirklich zu besiegen (alle Karten auszuspielen). Selbst wenn man es einmal geschafft hat, bietet jede neue Runde wieder eine erneute Herausforderung. Für Spieler, die Spiele wie Solitaire mögen, ist “” eine sehr empfehlenswerte Ergänzung ihrer Spielebibliothek. Wer sich mit solchen Spielen nicht anfreunden kann, sollte lieber die Finger von “” lassen.

  • Autor: Steffen Benndorf
  • Spielzeit: ca. 20 Minuten
  • Vertrieb: Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV)
  • Anzahl: 1-5 Spieler
  • Alter: ab 8 Jahren

 

Test und Artikel von Enrico Gebert

Bewertung

6.9 Wertung

Zusammengefasst ist "" ein unkompliziertes Spiel mit einem einfachen Einstieg. Dennoch ist es nicht so leicht, das Spiel wirklich zu besiegen (alle Karten auszuspielen). Selbst wenn man es einmal geschafft hat, bietet jede neue Runde wieder eine erneute Herausforderung. Für Spieler, die Spieler wie Solitaire mögen ist "" eine sehr empfehlenswerte Ergänzung ihrer Spielebibliothek. Wer sich mit solchen Spielen nicht anfreunden kann, sollte lieber die Finger von "" lassen.

  • Spielidee 6/10
  • Ausstattung 9/10
  • Spielablauf 6/10
  • Interaktion 7/10
  • Einfluss 5/10
  • Spielbarkeit 8/10
  • Spaß 7/10

Weitere Informationen

  • Titel: The Game – Kartenspiel
  • Kategorie: Kartenspiele
  • Autor: Steffen Benndorf
  • Verlag: Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV)

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1 Kommentar

  1. The Game ist ein geniales Brettspiel im Jahre 2015 und zurecht nominiert zum Spiel des Jahres. Allerdings bin ich meinerseits hin- und hergerissen. Ich betrachte bei weitem nicht, dass es ein ausgezeichnetes Spiel ist. Dazu ist es zu amüsant und mit einen Fehlgriff in der Abbildung und Namensgebung eben nicht herausragend genug. Ist es nun ein sehr gutes oder bloß ein gutes Spiel? Wir haben allesamt – hundertprozentig – Vergnügen mit “The Game” und dies ist es, welches für meine Person ein absolut exquisites Spiel auszeichnet. Daher im Vorfeld: The Game ist ein sehr exquisites Spiel. Der Spielspaß kommt durch die Schlichtheit und Geschwindigkeit des Spiels.

    Pro & Contra:
    + Passt sich den Anforderungen der Gruppe an
    + Schnell sowie einfach
    + Ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis
    – unangebrachte Darstellung und Titel
    – gezielte Zahlenworte werden leicht ersetzt

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