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Hanabi

hat 2013 den Spielkritikerpreis “Spiel des Jahres” gewonnen. Und wie immer überrascht die Jury, denn nach 35 Jahren hat zum ersten Mal ein Spiel in Mitbringformat gewonnen.

Wobei überrascht hat die Jury die Fachwelt immer wieder und das vor allem in positiver Hinsicht. Im Spiel gibt es keinen einzelnen Gewinner oder Verlierer, nein das Team muss das Spiel gemeinsam erreichen.

Das Besondere an dem Spiel ist, dass der Spieler nur die Rückseite seiner Karten sieht. So weiß keiner, was für ein Blatt er hat. Und daher ist man auf seine Mitspieler angewiesen. Aber so einfach ist es nicht, denn keiner kann einem sofort sagen, was für Karten man besitzt. Nur indirekte Hinweise können einem dabei weiterhelfen. Ziel des Spieles ist es, Karten passend nach Farbe und Zahlen geordnet auszuspielen. Je fehlerfreier man diese ausspielt, umso mehr Punkte bekommt das Team.

Jeder Spieler erhält eine bestimmte Anzahl an Karten und diese werden -wie schon gesagt- so gehalten, dass man die Zahlen oder Farben nicht sieht.

Wenn man am Zug ist, hat jeder Spieler drei Möglichkeiten. Man kann einem anderen Spieler einen Tipp geben. Dies kann sich auf die Farbe oder Zahlen beziehen. Beides geht nicht. Dazu wird ein Tipp-Plättchen umgedreht. Dann kann er bei einem Mitspieler auf bestimmte Karten zeigen und sagen, dass diese rot sind. Man kann auch sagen, dass der Spieler zum Beispiel keine Farbe Rot besitzt. Bei Zahlen funktioniert es ähnlich.

hani

Die zweite Aktionsmöglichkeit besteht darin, dass man eine Karte abwerfen kann. Das ist manchmal notwendig, um ein Hinweisplättchen wieder umzudrehen, so dass der nachfolgende Spieler den anderen Spielern wieder einen Hinweis geben kann, denn wenn alle Hinweisplättchen “schwarz” zeigen, dürfen diese nicht verwendet werden.

Die dritte Möglichkeit ist, dass der Spieler eine Karte ausspielen kann. Diese muss aber nach den Ablageregeln erfolgen. So muss man gleiche Farbe auf gleiche Farbe ablegen. Dann muss man die Reihen mit der Eins beginnen. Kann man dabei eine Reihe mit einer Fünf beenden, erhalten die Spieler ein Hinweisplättchen zurück und dieses kann von schwarz auf weiß umgedreht werden und steht wieder dem Spiel zur Verfügung.

Legt man halt falsch ab, entsteht ein Gewitter. Und bei dem dritten Gewitterplättchen ist alles vorbei. Wenn das nach einer entsprechenden Zeit zu einfach ist, gibt es noch einige Spielvarianten. Man begrenzt die Anzahl der Gewitterplättchen auf zwei oder man spielt eine Reihe in Form eines Farbrausches.

Fazit
Antoine Bauza ist kein Unbekannter, denn vor einigen Jahren hatte er mit einem anderen Kartenspiel den Kritikerpreis der Jury Spiel des Jahres gewonnen. Seine Idee klingt einfach, aber sie hat es in sich, denn man muss seine grauen Zellen im Spiel anstrengen und die einzelnen Tipps richtig einordnen, denn sonst spielt man garantiert die falsche Karte aus. Und man muss verdammt aufpassen, denn man kann auch einen Tipp eines Mitspielers falsch einordnen.

ist trotzdem oder gerade deshalb ein richtiger “Knaller” und hat das Zeug dazu, Kult zu werden, so wie Uno oder MauMau. Denn es macht verdammt viel Spaß. Nur man muss das Spiel mit mehr als 2 Personen spielen, denn zu zweit kommt nicht so viel Bewegung ins Spiel. Aber mit mehreren macht Spielen sowieso mehr Spaß.

  • Autor Antoine Bauza
  • Verlag:
  • 2 – 5 Spieler
  • ab 8 Jahren (die Jury Spiel des Jahres empfielt ab 10 Jahre)
  • ca. 30 Minuten
  • ca. 8.00 €

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