Jackal & High

Ben Beck, der das Spiel illustriert hat, hat sich wahrscheinlich vom König der Löwen inspirieren lassen, denn die Figuren haben eine Ähnlichkeit mit den Hyänen Shenzi, Banzai und Ed. Das Ziel der Spieler ist es, in je drei Würfelversuchen die jeweiligen Rudeltiere für sich zu gewinnen. Wer dabei anderen Leittieren in die Quere kommt, überschreitet nicht selten die Grenzen seines Glückshorizonts und findet sich dann rasch unter Geiern wieder.

Auf jeder Karte ist eine Zahl abgedruckt, die man erreichen muss, um die Karte für sich zu gewinnen. Man kann jede Runde einen Würfel auf dieser Karte auslegen. Es liegen immer so viele Karten aus, wie Mitspieler vorhanden sind, plus eine weitere. Dabei muss man genau die Zahl erreichen. Sollte dies nicht der Fall sein, kommen die Würfel auf die Geierkarte, unter der sich auch eine Rudelkarte befindet.

Liegen von mehreren Spielern die Würfel auf einer Karte, kommt es zum Stechen. Dabei darf jeder die Würfel nutzen, die er auf dieser Karte liegen hat. Und wer dann den höchsten Wurf besitzt, kann diese Karte behalten. Zum Schluss zählen aber die Pfoten, die auf der Karte abgedruckt sind.

Noch interessanter ist es, wenn man sich um die Karte unter der Geierkarte streitet, denn der Spieler, der hier den Wettkampf verliert, nur wenn von verschiedenen Spieler die Würfel auf der Karte liegen, muss die oberste Karte von seinem Stapel abgeben und unter der Geierkarte ablegen.

Was hierbei sofort auffällt, sind die witzigen Illustrationen. Das Spielprinzip ist einfach und trotzdem gelungen. Und daher ideal als Familienspiel geeignet. Auch wenn das Spiel ein wenig glücksabhängig ist, kann man ein wenig taktieren.

  • Autor Andreas Schmidt
  • Illustrator Ben Beck
  • Für 2-5 Spieler ab 8 Jahre
  • Verlag

 

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