Kecke Schnecke

Ein Kartenspiel mit gelungener Grafik, aber mit Spielregeln, die nicht nur für 7-jährige Kinder eine Herausforderung darstellen.

Das Kartenspiel mit 110 Spielkarten wird in einer stabilen, gefütterten Metallbox (Kategorie Dosenspiele) bereitgestellt und reiht sich in die Angebotsreihe des Nürnberger-Spielkarten-Verlags: Goldrausch, Zoff am Herd, Klau Mau, Ochsen Soxen ein.

Für durchschnittlich 10 € ist dieses Spiel im Handel erhältlich.

Der Metallbox liegen bei:
108 Spielkarten aufgeteilt in:

  • 48 Handkarten (36 Schneckenhäuser und 12 Salate)
  • 61 Stapelkarten (36 Schnecken ohne Haus, 12 Schnecken mit Haus, 6 Turboschnecken, 3 Nacktschnecken, 4 Sonnen)
  • 1 Wertungskarte
  • Spielanleitung.

Das Layout der Verpackung und die hervorragend gestalteten Spielkarten mit den Schnecken sind absolut gelungen (Grafik ). Die Kinder lachen herzhaft über die Darstellungen der Turbo- und Nacktschnecken.

Allerdings sind die Spielregeln, wie sie die Spielanleitung beschreibt und wie auch der Test in der Altersklasse der 7-jährigen Kinder zeigte, verwirrend. Während ich bei vergleichbaren Kartenspielen die Spielregeln modifizieren konnte, ließ sich dies bei der „Kecken Schnecke“ auf die Schnelle nicht machen.

Für Spieler in dieser Altersklasse ist es unglücklich, sich mit diesen Regeln auseinandersetzen zu müssen. Das nimmt den Spielspaß.

Ein Kartenspiel für Kinder sollte wenige und nachvollziehbare Spielregeln aufweisen. Nicht zuletzt ist das der Erfolg der Klassiker der Kartenspiele, UNO oder Mau-Mau.

Fazit

Die „“, ein Kartenspiel mit gelungener Grafik, aber mit Spielregeln, die nicht nur für 7-jährige Kinder eine Herausforderung darstellen. Den Schwierigkeitsgrad würde ich mit 3 (mittelschwer spielbar) bewerten.

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