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Mensch ärgere Dich nicht

„Passend zum 100-jährigen Jubiläum von MENSCH ÄRGERE DICH NICHT kann man sich über seine Mitspieler nun auch in diesem kompakten Kartenspiel ärgern.

Einfache Regeln und humorvoll gestaltete Spielkarten erschaffen eine Spielwelt, in der man seine Mitspieler aber auch so richtig schön zurückärgern kann.“, so bewirbt das Unternehmen seine neueste Kreation.

Das Spiel geht zurück auf ein altes indisches Spiel „Pachisi“.

In seiner heutigen Form wurde es in den Wintermonaten 1907/08 von Josef Friedrich Schmidt, dem Gründer von Schmidt Spiele, erfunden. Das 1910 erstmals erschienene und ab 1914 in Serie produzierte Spiel gilt als populärstes Gesellschaftsspiel Deutschlands.

Die Regeln des Klassikers haben sich seit 1914 im Wesentlichen nicht verändert.

Bis 1920 wurden eine Million Spiele zum Preis von 35 Pfennigen das Stück verkauft.

Bis heute wurden mehr als 70 Millionen Exemplare des Spiels verkauft, aktuell etwa 100.000 Exemplare jährlich.

Schmidt Spiele veröffentlichte im Januar 2014 eine Kartenspielvariante des Spiels.

Inhalt:

  • 50 Zahlenkarten
  • 130 Würfelkarten
  • Spielanleitung

  –  Das Kartenspiel beeindruckt zunächst durch die ansprechenden Zeichnungen. Die neueste Variante von ! lösten zu Hause heftige Diskussionen aus, die von Zustimmung bis Ablehnung reichen.

Die Spielregeln sollten mehrmals durchgelesen werden, um sich das Prinzip zu verinnerlichen. Die Ablehner bezeichneten diese Variante als kompliziert und nicht so anschaulich im Vergleich zum Klassiker. Diejenigen, die diese Variante positiv bewerteten, argumentierten mit der Schnelligkeit des Spiels.

Die Figuren werden in aufsteigender Zahlenfolge offen ausgelegt (1 bis 40).

Nach dem Mischen der Würfelkarten zieht der erste Spieler zwei Karten.

Eine Würfelkarte legt der Spieler auf den Ablagestapel und positioniert die entsprechende Figurenkarte (1 bis 40) vor sich. Danach wird eine Würfelkarte nachgezogen, um wieder zwei Karten zu haben. Im Uhrzeigersinn kommt der nächste Spieler zum Einsatz. Ziel ist es, die 40 zu erreichen. Die Anzahl der Karten und der abgebildeten Sterne bringen die Punkte.

Wer zuerst 30 Punkte erreicht, gewinnt das Spiel. Ist die Reihe noch nicht vollständig, können andere Spieler aus meiner Reihe Karten entfernen. Das ist kein Problem, es fehlen mir lediglich die Siegpunkte. Besonders wenn die Karte mit Sternen versehen ist, ist dies schon ärgerlich.

  –  Das Kartenspiel  – ist für die ganze Familie unterhaltsam, aber gewöhnungsbedürftig. Zumindest für mich bleibt die klassische Variante:

  • Spielbrett,
  • Figuren und
  • Würfel

die Nummer 1.

  • Autoren: von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling
  • Verlag: Schmidtspiele

 

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