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Monster unterm Bett

„In der Nacht schleichen sie umher, wilde Ungetüme mit haarigen Ohren, zahllosen Augen und stinkenden Mäulern.“

Das, was hier beschrieben wird, sind nicht die Ungetüme, die die deutschsprachige Punkrock-Band aus Berlin, die Ärzte, 1998 mit „Männer …:“  berockten  – nein, es sind Monster.

Der ansprechend gestaltete kleine kompakte Karton lässt auf ein amüsantes Spielvergnügen schließen und beinhaltet:

  • 25 Monsterkarten (auf der Rückseite ist ein Kind in seinem Bett abgebildet) davon 20 einfache Monster und 5 Doppelmonster
  • 1 Schrank-Karte
  • 1 Sonnenaufgang-Karte
  • 12 Spielzeugplättchen (10 verschiedene Spielzeuge, 1x Bens Socken und 1x Hasenfuß)
  • 3 Zeit-Karten (Zeigen ein Monster in drei Entfernungen: weit weg, näher, ganz nah)
  • 1 Spielregel

Die Spielanleitung verrät den Hintergrund des Geschehens. Und so beschreibt der die Geschichte wie folgt::

„Der kleine Ben hat ein großes Problem! Unter seinem Bett wohnen fiese Monster und jede Nacht kriechen sie hervor. Aber zum Glück verlangt der Monsterkodex, dass jedes ordentliche Monster vor einem ganz bestimmten Spielzeug Angst haben muss.“

Ganz einfach? Im Grunde genommen schon. Hat der Spieler eine Spielzeugkarte, die dem Monster Angst einjagt, wandert das Ungetüm in den Schrank, wenn nicht, dann kommen bald die nächsten hervorgekrochen.

Das Besondere an „“ ist, dass die Spieler gemeinsam agieren müssen, statt gegeneinander zu spielen. Bei diesem Spiel gewinnt oder verliert man als Team.

Das Spiel an sich ist nicht selbsterklärend, wie oben dargestellt. Es bedarf schon etwas Vorbereitung, um es den Achtjährigen zu überlassen. Die Altersempfehlung des Verlages liegt somit begründet bei 8+.

Die Anleitung sollte von den Erwachsenen sorgfältig verinnerlicht werden, um ein Spielverständnis zu entwickeln, bevor mit Kindern „“ gespielt werden kann. Sind die Grundmerkmale des Spielverlaufs erst einmal klar, kann das „Geschäft“ den Kindern eigenständig überlassen werden.

Es ist zu empfehlen, mit der Grundvariante, dem einfachen und kurzen Spiel, zu beginnen. Die nunmehr zu verwendenden wenigen Karten werden nach Anleitung ausgelegt. Der Spieler, der sich am wenigsten im Dunkeln fürchtet, fängt an. Gespielt wird reihum im Uhrzeigersinn.

Jedes Monster kann vertrieben werden, wenn der Spieler die verdeckt ausliegende passende Spielzeug-Karte findet, vor dem das Ungetüm Angst hat.

Ist dies geschafft, folgt der Spruch des „Monsterjägers“:

„Ab mit dir in den Schrank, du fieses Monster!“

Das Monster kommt unter die Schrank-Karte. Danach wird die Spielzeug-Karte verdeckt zurück gelegt und der nächste Spieler kommt an die Reihe.

Gelingt dies nicht, muss eine Zeit-Karte aufgedeckt werden. Nach drei Zeitkarten kriecht ein weiteres Monster hervor.

Wir haben das Spiel mehrmals in der einfachen Variante gespielt. Es macht Spaß, die Illustrationen sind ansprechend und veranlassen zum Schmunzeln. Die erforderliche Kooperation zwischen den Spielern macht Freude und fördert die Teamfähigkeit auch dann, wenn die Monster gewinnen und sie das Bett vollständig umzingelt haben.

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