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Nosferatu: Teamspiel mit Biss

Nosferatu ist ein Teamspiel für 5 bis 8 Spieler. Es spielen ein Vampir und der stets getreue Diener Renfield gegen die Vampirjäger. Zu Beginn des Spiels wird Renfield festgelegt. Er agiert quasi als Spielleiter und moderiert das Spiel. Nur er weiß, wer die anderen Charaktere sind und spielt auf der Seite des Vampirs.

Das Spiel ist rundenbasiert. Zuerst kommt dabei die Nachtphase, in der alle beteiligten Spieler eine Aktion wählen können. Darauf folgt die Tagesphase, in der dann die Auswertung der Nachtphase sowie eine Diskussion über den möglichen Vampir einschließlich der optionalen Pfählung und Beendigung des Spiels stattfinden.

Die Nachtphase ist die taktisch spannende Phase des Spiels. Zunächst einmal ist sie nicht immer gleich lang, was bedeutet, dass nicht immer jeder Spieler zum Zug kommt. Nachdem ein Spieler seine Aktion gewählt hat, wird vom Nachtstapel durch den Spieler von Renfield eine Karte gezogen.

Ist es eine Nachtkarte, darf der nächste Spieler seine Aktion wählen. Bei einer Sonnenaufgangskarte endet die Nacht dagegen und kein weiterer Spieler darf eine Aktion wählen. Jeder Spieler hat zwei Handkarten. Um eine Aktion zu spielen, zieht jeder zu seinen zwei Handkarten zwei weitere Karten, wirft eine weg und spielt eine Handkarte, so dass er nach seinem Zug wieder bei zwei Handkarten landet.

Mögliche Aktionen sind Nachtkarten, Bisskarten, Knoblauchkarten und Gerüchtekarten. Nachtkarten werden mit in den Nachtstapel gemischt und verlängern damit die durchschnittliche Länge der Nacht, was der Tarnung des Vampirs zugutekommt. Auch ein Biss ist gut für den Vampir, denn sein Ziel ist, vier bis fünf Bisse (je nach Spielerzahl) unters Volk zu bringen.

Renfield verteilt dabei die Bisse unter den Spielern und nimmt ihnen damit permanent eine Handkarte und damit Wahlmöglichkeiten. Haben alle Spieler eine Knoblauchkarte gespielt, so wird ein Ritual durchgeführt, was helfen kann, den Vampir zu schwächen. Außerdem haben die Vampirjäger gewonnen, wenn sie alle fünf Rituale durchgeführt haben, bevor der Vampir zu oft zugebissen hat.

Bevor die nächste Runde beginnt, kann der aktuelle Pflockbesitzer sich entscheiden, ob er einen Mitspieler töten oder den Pflock weitergeben will. Hat ein Jäger den Vampir getötet, haben die Jäger gewonnen, andernfalls hat das Vampirteam gewonnen. Für den Vampir ist es besonders interessant, wer Startspieler ist. Ist er bspw. erst spät an der Reihe, so kann er sicherer Bisse verteilen, ohne entdeckt zu werden. Jedoch kann es auch passieren, dass der Vampir die Nacht gar nicht zum Zug kommt und es somit leicht zu einer Knoblauchrunde kommen könnte.

Test und Artikel von Pascal Held

Bewertung

7.9 Wertung

Insgesamt ist es ein recht einfaches Kartenspiel. Die Karten sind schön illustriert. Lediglich die Knoblauchkarten wurden nicht direkt als Knoblauch erkannt, da es eher wie ein Labortisch aussieht. Renfield hat in dem Spiel keine sehr aktive Rolle und nur wenig Einfluss.

Andererseits hat der Spielleiter im Gegensatz zu anderen Spielen, wie „Werwölfe von Düsterwald“, die Möglichkeit mitzuspielen. Mit ein bisschen Kreativität kann man aber auch auf den Spielleiter verzichten und zu viert Spaß an dem Spiel haben.

  • Spielidee 8/10
  • Ausstattung 6/10
  • Spielablauf 7/10
  • Interaktion 9/10
  • Einfluss 7/10
  • Spielbarkeit 9/10
  • Spaß 9/10

Weitere Informationen

  • Titel: Nosferatu: Teamspiel mit Biss
  • Kategorie: Kartenspiele
  • Verlag: Kosmos

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