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Targi

Dieses Spiel wurde nominiert für die Wahl zum “Kennerspiel des Jahres 2012”.

ist die männliche Einzahl von den Tuareg, welche in den Siedlungsbereichen der Wüste Sahara und dem Sahel leben. „Der Name Tuareg hat sich seit der Kolonialzeit im deutschen, frankophonen und angloamerikanischen Sprachraum eingebürgert.

Die Tuareg selbst bezeichnen sich nicht mit diesem Namen“ (Wikipedia). Bei den Tuaregs haben die Frauen einen sehr erheblichen Einfluss. Neben dem Nomadendasein handeln die Tuaregs. Salz, Pfeffer oder Datteln sind dabei wichtige Handelsgüter. Das Spiel wird nur zu zweit gespielt.

Bevor das Spiel beginnt, wird das Spielfeld mit den Spielkarten vorbereitet. Hierzu werden die Randkarten gelegt, so dass ein Rechteck entsteht. Diese zeigen einmal die Aktion oder die Waren an. Im Mittelteil werden entsprechend der Spielanleitung, die sehr verständlich geschrieben ist, die Stammes- und Warenkarten abgelegt. Die Figur des Räubers wird an der äußeren Karte Adliger abgestellt und nach jeder Runde wird diese am äußeren Kartenrand um ein Feld weitergezogen.

Auf die Karte, wo der Räuber steht, darf im normalen Fall kein Spieler mit seiner Figur setzen.

Das Spiel endet, wenn ein Spieler 12 Stammeskarten vor sich ausgelegt hat oder der Räuber das Spielfeld einmal umrundet hat.

Das Spiel
Die Spieler setzen abwechselnd eine ihrer drei -Figuren auf den äußeren Randkarten. Was dann entscheidend ist, sind die Kreuzungspunkte, von jeweils zwei Figuren einer Farbe. Die Karten, auf denen Figuren und Stammesmarker stehen, geben für jeden Spieler seine Aktionsmöglichkeiten an. Hier wird dann ein Stammesmarker platziert. Die Karten, die markiert wurden, erhalten die Spieler.

Dies können Stammeskarten oder Warenkarten sein. Stammeskarten können dann bei sich selber ausgelegt werden, denn für eine vollständige Reihe gibt es vier Siegpunkte. Oder man tauscht Warenkarten gegen Silber, was gleichzeitig dann zum Schluss wiederum in Siegpunkte umgerechnet wird.

Aber Vorsicht, die Anzahl, die man in die nächste Runde mitnehmen kann, ist beschränkt, so dass man im Spiel auch mehrgleisig fahren muss, denn nur auf Rohstoffe zu setzen, ist falsch.

Die Karten, die weggenommen werden, werden nach jeder Runde mit neuen Karten der entsprechenden Art wieder aufgefüllt.

Aber allzu einfach ist das Spiel nicht, denn wie gesagt, bringt der Räuber etwas Unruhe in das Spiel.

Wird der Räuber auf ein Feld „Überfall“ gesetzt, müssen die Spieler abgeben, was auf dem Feld verlangt wird. Es gewinnt der Spieler, der die meisten Punkte hat.

Fazit
Wie gesagt, führen mehrere Wege nach Rom. Erst einmal muss man feststellen, dass die Spielanleitung sehr gut geschrieben wurde. Viele grafische Abbildungen erläutern dem Spieler die jeweiligen Spielzüge, was zum besseren Verständnis beiträgt. Nur mit einer Strategie kommt man bei diesem Spiel nicht voran, denn man muss hier vorausschauend spielen, sonst hat man schon am Anfang verloren. Nicht umsonst war dieses Spiel für das Kennerspiel 2012 nominiert, denn es ist erstaunlich, was in dieser kleinen Schachtel steckt, denn ist ein wirklich gelungenes Strategiespiel.

  • Autor: Andreas Steiger
  • Alter: ab 12 Jahre
  • Verlag: Kosmos

 

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