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Wortmeister

Ein Spiel mit Würfeln und Karten, bei dem Worte gefunden werden, die sich aus der Kombination der gewürfelten Buchstaben, der gewürfelten Augen und der gezogenen Karte ergeben. Das Spiel enthält 55 Karten, auf denen jeweils fünf Begriffe stehen, 1 Augenwürfel, 5 Buchstabenwürfel und eine Sanduhr. Dieses Material ist in einer relativ großen Kiste verpackt, was zunächst erstaunt. Aber da man zum Spielen zusätzlich einen Stift für jeden Spieler und einen Block benötigt, kann die Größe der Kiste sehr gut dazu genutzt werden, dieses Material einzupacken. Nach meiner Ansicht ist es besser, für jeden Spieler anstelle von Blättern einen kleinen Block für das Spiel zu haben.

Bei dem Spiel selbst wird zunächst gewürfelt. Die Augen des Würfels bestimmen, welcher Oberbegriff der dann umzudrehenden Spielkarte sozusagen an der Reihe ist. Die Sanduhr wird umgedreht und die Spieler müssen in 60 Sekunden alle Begriffe aufschreiben, die zu dem Oberbegriff passen und zumindest mit den Anfangsbuchstaben, die auf einem der Buchstabenwürfel gewürfelt wurden, beginnen.

Am Ende der Runde gibt es für jedes Wort Punkte. Die Anzahl der Punkte für ein Wort ist abhängig davon, wie viele der gewürfelten Buchstaben in dem Wort vorkommen und ob das Wort nur von einem oder von mehreren Spielern aufgeschrieben wurde.

Für dieses Spiel ist eigentlich Voraussetzung, dass der Spieler einigermaßen gut schreiben kann, jedenfalls dann wenn mit unterschiedlichen Altersklassen gespielt wird. Die Altersangabe ab 8 dürfte daher schon richtig sein.

Durch die Anfangsbuchstabenvorgabe haben die Spieler allerdings einen großen Freiraum. Versuchen kann man es daher ruhig auch mal mit jüngeren Spielern, dann muss die Sanduhr vielleicht zweimal umgedreht werden und man darf es mit der Rechtschreibung nicht so genau nehmen. Das Spiel kann kurz oder lang gespielt werden, je nachdem auf wie viele Würfelrunden sich die Spieler vorher geeinigt haben.

Das Spiel wird auch mit „spielend lernen“ überschrieben. Dies ist bestimmt in Ordnung, steht m.E. aber nicht im Vordergrund. Es macht Spaß‚ Worte zu suchen, zu vergleichen und bisher unbekannte Wortschöpfungen zu entdecken. Wie diese dann bepunktet werden, ist die Sache der Mitspieler.

Ein schönes Spiel, das sich gut für Reisen eignet.

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