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Arme Ritter

, das kenne ich, dazu benötigt man nur altbackene Brötchen oder Weißbrotscheiben und einige andere Zutaten und schon hat man ein tolles Gericht. Man kann sich dabei gar nicht vorstellen, dass dieses Kochrezept bereits in dem Buch von guter spyse aus dem 14. Jahrhundert, das im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm zitiert wird: „snit denne aht snitten und backe die in smalze niht zu trüge“ erwähnt wurde.

Aber keine Angst, ums Kochen geht es bei diesem Spiel nicht. Nein, unsere Ritter, die nicht zum Kreuzzug gefahren sind, müssen sich hier irgendwie die Zeit vertreiben. Und das sind zwar nicht die hellsten, aber auch diese haben eine Vorliebe für Turniere.

Was sofort ins Auge sticht, das sind die witzigen Karten, von denen jeder Spieler sechs Karten erhält, sowie zusätzlich eine Art Aussetzkarte, wenn man an einem Turnier aus irgendwelchen Gründen nicht teilnehmen kann oder will. Man beginnt in der ersten Runde mit einem Turnier und dann zwei und so weiter. Mit Hilfe der Turnierkarte wird bestimmt, wer gegen wen antreten muss. Dazu gibt es auf dieser Karte zwei Symbole, eines von denen muss man erfüllen, es sei Farbe, Form oder gar Symbol. Dann legen die Spieler verdeckt ihre Karten vor sich ab. Man kann seine Ritter aber noch mit besonderen Karten verstärken, so dass man diese Verstärkungskarte hinzufügen kann.

Wer den höchsten Wert hat, gewinnt das jeweilige Turnier. Zum Ende des Spieles werden dann die Punkte zusammengezählt und wer dann die meisten Punkte hat, ist Gesamtsieger des Turniers.

Der Hersteller beschreibt sein Spiel als Lernkartenspiel, weil man Formen und Farben erkennen und rechnen muss. Aber ist auch ein Unterhaltungsspiel, welches in erster Linie Spaß macht.

  • Verlag: Logis Lernspiele
  • Autor: Volker Cullmann

 

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2 Kommentare

  1. Ich habe das Spiel auf der Spielemesse in Eppelborn kennengelernt und es dort von Volker Cullmann himself erklärt bekommen und mit anderen gespielt. Mein 11 jähriger Sohn fand es klasse, so dass wir es kauften und seidem fast jeden Tag spielen. Ich bin Leiterin einer Freiwilligen Ganztagsschule und habe es dann auch mit in die Schule genommen und auch dort haben es die Kinder begeistert gespielt. Ich persönlich finde es pädagogisch wertvoll, weil es leicht verständlich ist, Formen, Farben und Kopfrechnen trainiert und weil es auch das strategische Denken fördert. Besonders gut finde ich, dass man es mit 2 bis 6 Spielern spielen kann, denn so ist es auch zuhause mit Mama und Kind gut zu spielen und solche Spiele muss man erst mal finden. Auch in der Betreuung können bis zu 6 Leute mitspielen, damit sind schon mal einige Kinder bei schlechtem Wetter sinnvoll beschäftigt und die Kinder fanden es bisher alle klasse – also danke, Volker! Allerdings versuche ich verzweifelt, zu erfahren, wie ich die Spiele nachbestellen kann, also melde Dich bei mir!

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