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Busy Bee von beleduc

Das Spiel von besteht aus 49 stabilen Holzteilen sowie 4 Spielkarten. Der Bienenstock und die Bienen (runde Holzscheibe mit Bienenaufdruck in 3 verschiedenen Farben) sind farblich gestaltet. Das Design ist ansprechend. kann nach Herstellerangaben von Kindern ab 4 Jahren und mit 2-4 Mitspielern in 2 Varianten gespielt werden.

Der Bienenstock wird in der Mitte gut sichtbar für alle Mitspieler aufgestellt. Jeder Mitspieler nimmt sich eine Spielkarte, auf der 3 rote und 2 grüne Bienen sowie eine blaue Biene abgebildet sind. Im Uhrzeigersinn schiebt jeder Mitspieler eine beliebige Biene in eine von den 12 Öffnungen des Bienenstockes. Irgendwann “fliegt” eine Biene aus dem Bienenstock heraus. Dann legt der Spieler die Biene auf der entsprechenden Farbe seiner Spielkarte ab. Ist die Farbe auf der Karte bereits belegt, so scheidet der Spieler aus.

Die zwei Spielvarianten bestehen im weiteren Spielverlauf darin, dass der Mitspieler gewinnt, der seine Karte als Erster oder auch als Letzter mit Bienen füllen konnte. Bei der 2. Variante scheiden also auch die Mitspieler aus, die ihre Karte entsprechend der Vorgabe belegen konnten.

Unsere Mädchen (4 und 5 Jahre) waren gegenüber dem neuen Spiel sofort aufgeschlossen, weil der Spielaufbau komplett etwas Neues versprach. Beim ersten Spielversuch verteilten sie die Bienen in alle Öffnungen. Es dauerte entsprechend lange ehe eine Biene “herausgeflogen” kam, denn der Bienenstock hat 12 Öffnungen und die Biene kann erst “herausfliegen”, wenn die vierte Biene in eine Öffnung geschoben wurde. Natürlich hatten sie sich nicht gemerkt, wo sie welche Biene hineingesteckt hatten, so dass bald die Bienen “herausgeflogen” kamen, die sie nicht mehr auf ihrer Karte benötigten.

Beim zweiten Versuch waren sie schlauer und steckten nur noch die Bienen, die sie nach ihrer Karte brauchten, in eine Öffnung hintereinander. Ich habe das Spiel für sie etwas durcheinandergebracht, als ich in “ihre” Öffnungen andere Bienen steckte. Sie merkten sich jedoch, dass sie nun doch noch andere Öffnungen benutzen mussten, wenn nur die Bienen herausfliegen dürfen, die sie auch noch auf ihrer Karte gebrauchen können.

Die weiteren Spielversuche verliefen so, dass sie freiwillig auch mehrere Öffnungen benutzten, wobei nicht alle 12 Möglichkeiten ausgenutzt wurden. Die Spielvariante, wonach der gewonnen hat, der zuerst seine Karte mit den 6 entsprechenden Bienen belegen konnte, kam ihnen aus anderen Spielen eher bekannt vor. Schwierigkeiten zeigten sie mit der zweiten Spielvariante.

Wonach der Spieler gewonnen hat, der noch freie Bienenfelder auf seiner Karte hat, also der als Letzter die Karte mit Bienen füllen konnte. Die anderen Spieler haben verloren, weil entweder alle 6 Bienenfelder belegt wurden oder eine Biene herausgeflogen kam, die auf der Karte schon belegt ist.

Das Spiel verspricht, was der Hersteller auch angibt.

Die Spielvarianten erfordern neben Geschicklichkeit , Farberkennung und Glück, Konzentration, Erinnerungsvermögen sowie strategisches Denken von den Mitspielern. Es könnte mit einem verdeckten “vier gewinnt” verglichen werden. Der Anspruch ist demnach ziemlich hoch, so dass die kleineren Kinder bei Laune gehalten werden müssen. Die Chance zu gewinnen ist eben nicht einfach.

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