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Das Brettspiel Prinzessin Lillifee

Dem erfolgreichen Spieleautor ist es wieder einmal gelungen, seine Erfolgsserie mit diesem sehr komplexem Spiel fortzusetzen.

und ihre Freunde sind auf einer einsamen Südsee-Insel gestrandet. Unglücklicherweise ist auch noch der Zauberkristall vom Zauberstab ins Meer gefallen, so dass nicht zurück nach Hause kann. Jetzt müssen alle mit anpacken, um von der Insel zu kommen. Das Spiel ist in zwei Phasen aufgeteilt.

Als Erstes bauen die Spieler mit vereinten Kräften ein Floß. Die Teile dazu sind auf der ganzen Insel verstreut und werden am Strand zusammengetragen. Ist das Floß fertig und das Segel gehisst, beginnt Phase zwei. und ihre Freunde machen sich auf die Suche nach dem Zauberkristall. Die Delfine helfen, die richtige Stelle zu finden. Aber dann müssen alle tief Luft holen, um auf dem Meeresgrund nach dem Zauberkristall zu tauchen.

Mit meinen beiden 6- und 7-jährigen Kindern habe ich, der Spielanleitung folgend, zunächst die Elemente zusammenfügen lassen. Die Insel selbst ist 4-teilig. Die 6 Aufstellobjekte mit Fuß und die 4 Spielfiguren mit Aufsteller haben beide eigenständig zusammengefügt. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt, erhöht die Spannung und die Erwartungen auf das, was nun folgt.

31 Blumenplättchen, ein Floßpuzzle, ein Segel mit Aufsteller, 6 Inselplättchen, 5 Meeresplättchen, 5 Delfine, ein Krebs, ein Säckchen und eine Kette mit Anhänger vervollständigen das Spiel.

Die Spielanleitung ist leicht verständlich geschrieben, aber sehr komplex. Aus diesem Grund ist es begrüßenswert, dass der Autor selbst mehrere Spielvarianten anbietet, die besonders den jüngeren Kindern Vereinfachungen ermöglichen. Dennoch sind ergänzende Erklärungen Erwachsener hilfreich.

Das Spiel ist schon deshalb interessant, weil der Spielfortschritt ohne zu würfeln durch verdecktes „Kärtchengreifen“ aus dem Beutel erfolgt. Es endet, bis ein Spieler den Zauberkristall aus dem Beutel gezogen hat. Damit können sich Lillifee und ihre Freunde wieder nach Hause zaubern.

Wer am Ende die meisten Blumenplättchen hat, gewinnt das Spiel und darf in der nächsten Runde die Kette mit dem Delfin tragen.

Der Karton, das Spiel und die Spielanleitung sind in zart rosa und im Lillifee – Design gehalten. Im Spielwarenladen, in der Rubrik der Brettspiele ausliegend, kommen sie als Elternteil mit dem weiblichen Nachwuchs in der Altersklasse 5 bis 8 einfach nicht vorbei.

Die Lillifee-Ära ist eine Phase, die wohl alle Mädchen in diesem Alter durchlaufen.
Ursprünglich ist eine im Verlag erscheinende Kinderbuchreihe von Monika Finsterbusch. Aus den Kinderherzen eine nicht mehr wegzudenkende Figur – Lillifee verändert den Alltag, was ich selbst zu spüren bekam.
Ich musste für meine 6-jährige Tochter in diesem Jahr einen Tag vor dem Martinsfest die Eigenbaulaterne vom Vorjahr im Lillifee-Design und mit Lillifee versehen.

Alle anderen Motive wurden von der jungen Dame abgelehnt.

Bei den Grundelementen der Kinderbuchreihe geht es um die Abenteuer einer kleinen Blütenfee und ihrer Freunde. Neben den kindgerechten Buchinhalten stehen Freundschaft und Zusammenhalt immer an vorderster Stelle. Das sind auch die Inhalte, die sich in „“ widerspiegeln.


Monika Finsterbusch, 1954 in Berlin geboren, studierte in Hamburg Modedesign. Nach ihrem Studium war sie einige Zeit in diesem Beruf tätig, bevor sie als Designerin in die Spielwaren-Industrie wechselte. Als Schöpferin von widmet sie sich seit wenigen Jahren der Konzeption und Illustration von Kinderbüchern, von denen bereits über 100 auf dem Markt sind.

Ein Kompliment an das gesamte Lillifee-Team, dem es gelungen ist, in unglaublich kurzer Zeit Spielzeuggeschichte zu schreiben. Neben den Teletubbies, dem Schwammkopf, Baby Born oder Barbie, hat sich die Blütenfee Lilli einen Platz in der Entwicklungsgeschichte der Kinder und deren altersbedingten Spielzeuge erobert. Lillifee steht meines Erachtens erst am Anfang ihrer Kariere. Bühnenstücke, Musical für Kinder, Zeichentrick wären ohne jegliche Zweifel denkbar und der Erfolg mit richtigem Konzept vorprogrammierbar.

Das Spiel selbst verdanken wir , 1967 in Oldenburg geboren, von Beruf Rechtsanwalt und Spezialist für Literaturumsetzungen.

Die Jury Spiel des Jahres schreibt anlässlich der Nominierung seines Spiels „Rettet den Märchenschatz“ für das Kinderspiel des Jahres 2007 über ihn:

„Der Osnabrücker Rechtsanwalt ist der erfolgreichste Kinderspielautor der vergangenen Jahre. Seit 2003 konnte er sich Jahr für Jahr mit mindestens einem Spiel auf der Empfehlungs- oder Nominierungsliste der Jury platzieren. Seine besondere Stärke sind spielerische Umsetzungen literarischer Vorlagen ….“

Somit können wir alle gespannt sein, welcher literarischen Vorlage sich der Spieleautor als nächstes widmen und als Spiel umsetzen wird.

Das Brettspiel jedenfalls hat zumindest die Mädchenherzen erobert.

Angaben

  • Für 2-4 Spieler ab 5 Jahre
  • Verlag:
  • Autor:
  • Spieleinteilung: Kinderspiel
  • Schwierigkeitsgrad: 1 (leicht spielbar)

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