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Das Elektronik Labyrinth

Das verrückte Labyrinth feiert Geburtstag. Neben der Sonderedition gibt es jetzt auch eine elektronische Spielvariante. Neben kniffligem Knobelspaß bietet dieser Klassiker immer auch eine kleine Portion Schadenfreude, wenn es gelingt, Mitspielern das Leben schwer zu machen.

Erfolg und Verzweiflung liegen oft sehr nahe beieinander, der Spaß kommt dabei aber nie zu kurz, wenn man sich in das variantenreiche Labyrinth von Erfinder Prof. Max J. Kobbert wagt. 2011 feiert Das verrückte Labyrinth 25-jähriges Jubiläum. Seit den Achtzigern wurde es in über 60 Sprachen übersetzt und weltweit in verschiedenen Versionen über 13 Millionen Mal verkauft. Als Garant für endlose Stunden Spaß, Zähneknirschen und 100 Prozent Unterhaltung hat dieser Klassiker bereits zahlreiche Preise gewonnen und 18 weitere Varianten hervorgebracht (u.a. Das Duell, Avatar Labyrinth 3D oder Junior-Labyrinth).

Im Laufe der Jahre gab es immer wieder diverse Spielveränderungen, aber das Ursprungsspiel war bis dahin eigentlich unschlagbar.

Das Spiel
Trotz einiger Spielveränderungen bleibt sich das Spiel treu. Die neue Spielegeneration verbindet beide Welten: Einerseits das haptische und soziale Erlebnis eines klassischen Spiels: Hier gibt es reale Spieler am Spielbrett, inklusive Ärgern und miteinander Lachen.

Das Spielfeld mit den verschiebbaren Teilen des Labyrinths ist geblieben.

Die böse Hexe Grimelda hat den Zauberer Akata verhext und in das magische Buch verbannt. Das magische Buch ist eine Art Minicomputer, der den Spielern die Befehle gibt, denn statt den bekannten Auftragskarten werden die Aufgaben jetzt durch das Buch erteilt. Auf dem Spielfeld werden wieder die Gegenstandchips verteilt. Die Figuren, wie Fee, Riese oder Drachen, benötigen bestimmte Gegenstände. Um einen Auftrag zu erhalten, drückt man auf die Figurentaste. So will der Riese ein Seil.

Wie man es vom Spiel gewohnt ist, versucht man durch geschicktes Schieben der Labyrinthteile, zum Gegenstand und dann zur entsprechenden Figur zu gelangen. Die Übergabe erfolgt dann auch über das Buch, indem man die Figurentaste drückt und dann die Übergabe. Als Belohnung winken Edelsteine, die man auf seine Ablagekarte ablegt, welches einen Zauberschlüssel darstellt. Nur Vorsicht, ab und zu mal funkt die Hexe dazwischen und man kann auch Steine verlieren. Wer als Erster den Zauberschlüssel aktivieren konnte, hat das Spiel gewonnen.

Das elektronische Bauteil – das Buch – registriert durch das Drücken der Tasten die jeweiligen Spielzüge und nebenbei wird die Spielgeschichte erzählt, so dass die Kinder durch die Atmosphäre, die dadurch aufgebaut wird, direkt in die Geschichte eintauchen können.

Fazit
Gekonnt wurde das Spiel durch die Zugabe des elektronischen Bauteils verändert, ohne dass man das eigentliche Spielprinzip verändert hat. Dass sich Kombinationen von moderner Technik und klassischem Spiel lohnen, bewies das Spiel „Wer war`s“, welches von der Jury Spiel des Jahres mit dem Kinderpreis Spiel des Jahres ausgezeichnet wurde.

Faszinierend sind die professionellen Sprecher, die hier am Werke waren, so dass man das Gefühl hat, eigentlich ein Hörbuch zu hören. Egal, fasziniert von Anfang an.

 

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