Heckmeck Junior

Heckmeck zählte und zählt immer noch zu den beliebten Würfelspielen. Nur jüngere Kinder hatten immer das Nachsehen, da man sogar bis 40 rechnen muss. Der Spieleautor Reiner Walter hat beide Spiele entwickelt. Herr Knizia zählt zu den bedeutenden Spieleautoren in Deutschland.

Bisher wurden über 400 Titel veröffentlicht und viele dieser Titel wurden mehrfach ausgezeichnet. Dabei kann man seine Spiele in eine Schublade stecken, denn auch wenn Herr Knizia eine Vorliebe für Logikspiele hat, bietet er auch auf der anderen Seite Spiele, die leicht zugänglich sind. Laut dem Online-Lexikon Wikipedia hat Herr Knizia bereits sein erstes Spiel mit acht Jahren produziert, aber erst seit den 80er Jahren entwickelt er Spiele professionell.

Am eigentlichen Spielprinzip wurde nichts verändert, wozu auch, denn es funktioniert sehr gut. Nur haben die Bratwurmportionen den Zahlenaufdruck von vier bis neun erhalten, so dass die jüngeren Spieler auch zählen üben können und trotzdem Spaß am Spielen haben. Wie im Original sind zum Schluss die Würmer das Entscheidende, denn wer die meisten zum Schluss besitzt, hat das Spiel gewonnen.

Und auf den Würfeln befinden sich keine Zahlen sondern Symbole wie Gurkenscheiben, Ketchupflaschen, Käse und die bekannten Würmer, von denen immer eine in der Auslage vorhanden sein muss. Jedes dieser Symbole hat den Wert eins, ausgenommen die Brötchen, da es zwei Hälften sind, die abgebildet sind, zählt dieses als zwei.

Die Spielchips werden in aufsteigender Zahlenfolge auf den Tisch gelegt und schon kann das Spiel beginnen.

Nach jedem Wurf entscheidet sich der Spieler, welche Symbole er auslegt, diese darf er beim nächsten Wurf nicht mehr auslegen. Man benötigt aber mindestens einen Wurm in der Auslage, um einen Spielchip mit dem entsprechenden Wert zu erhalten. Ist das Würfelglück einem nicht holt, so muss der höchste Spielchip umgedreht werden. Und wie im Original kann man auch beim richtigen Wurf und wenn der Wert nicht in der Auslage ist, vom Gegenspieler stibitzen, wenn dieser vor dem Spieler offen ausliegt.

Fazit

Eigentlich wird Junior nicht nur die Kinder begeistern, nein wie gesagt es ist ein rundherum gelungenes Spiel, wobei die jüngeren spielerisch auch noch zählen lernen.

  • Würfelspiel
  • Spieler: 2-5
  • Alter: ab 5 Jahre
  • Dauer: 15-20
  • Autor: Reiner Knizia
  • Illustratorin: Doris Matthäus
  • Verlag: Zoch Spiele
  • Spieleinteilung: Kinder- und Familienspiel
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)

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