Karnickel

Bevor es an das „Große Knabbern“ geht, wird erst mal ein bisschen gebastelt. Alle Würfel werden zunächst mit den beiliegenden Aufklebern beklebt, jeweils vier verschiedene Farben (entspricht den n) und zwei schwarzen Seiten (für die Lok), mit jeweils einem oder zwei Pfeilen.

Nun bekommen alle Spielfiguren noch den farbig passenden Standfuß. Dann kann es an den „Gleisbau“ gehen. Die Schienenplättchen werden im Kreis zusammengelegt und bilden sozusagen den Spielrundenverlauf.

Mit dem Proviant von einer Karotte machen sich die nun auf den Weg zum Bahndamm, denn dort gibt es mehr von diesem leckeren Gemüse. Wenn nur nicht immer die Lok vorbeikäme, könnte man hier gut verweilen.

Die Spielanleitung wirkt erst einmal etwas verwirrend, was sich jedoch schnell auflöst und zu einem wirklich kurzweiligen und witzigen Spiel führt. Strategie bzw. Taktik ist gefragt, denn man darf durchaus auch die der Mitspieler setzen. Ziel ist natürlich, so viele Karotten wie möglich zu sammeln.

Im Spielverlauf kann man Karotten gewinnen, aber auch wieder verlieren und der Lok sollte man nicht in die Quere kommen.

Besonders gut finde ich die „Regelfreiheit“ bzgl. der Aktion „Lok hat alle verjagt“. Derjenige, der die Lok gewürfelt hat, darf je eine Karotte von seinen Mitspielern nehmen. Aber: Wer nicht gemein sein will, nimmt eine Karotte aus dem allgemeinen Vorrat.

Es ist herrlich zu beobachten, wer nur auf seinen Vorteil bedacht ist und wer eine „soziale Socke“, so heißt das bei uns, ist.

Also, die „“ ist ein tolles Spiel für zwischendurch (Spieldauer ca. 15 Minuten). 2-4 Spieler von 6 bis … haben garantiert Spaß und für den Sieger gibt es vielleicht eine echte Karotte.

  • Vertrieb Asmodee
  • Autor: Brett J. Gilbert
  • Grafik: Klemens Franz

 

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