Laura und das chinesische Feuerwerk

Der sprichwörtliche Vater von Laura ist Klaus Baumgart, er hat das erste Bilderbuch 1996 geschrieben. Klaus Baumgart zählt zu den erfolgreichsten Bilderbuchautoren Europas. Laura ist ein einsames Mädchen, die einen verletzten Stern findet. Seitdem begleitet dieser Stern Laura auf allen Abenteuern. Und nun führt sie die Reise nach China, so wie im gleichnamigen Kinofilm.

Das Spiel bietet eine neue Idee, indem man das Memospielprinzip mit einer Zaubertafel verbindet. Sie kennen doch diese Tafeln, auf denen man schreiben und zeichnen kann. In dem Fall stellt die Zaubertafel die Schwarze Wolke dar.

Laura und Ling Ling, ihre chinesische Freundin, müssen gegen diese Wolke ankämpfen. Unter dieser Wolke werden in einem zweiten Rahmen die Himmelsplättchen einsortiert. Leider liegen diese nicht „plan“, so dass diese Kante an Kante nach oben gedrückt sind. Daher liegt auch die „Zaubertafel“ nicht gerade auf dieser Fläche. So gibt es auch Probleme, die schwarze Masse zu verteilen. Außerdem hat es den Anschein, dass zu wenig Masse drin ist. Die Spieler müssen eines der drei Motive der Auftragskarten auf der Zaubertafel freirubbeln.

Als Eltern sollten Sie darauf achten, dass die Kinder wirklich nur ein Feld freirubbeln. Da es sich um ein Feuerwerk handelt, erscheint das gesuchte Motiv am Abendhimmel. Hat der Spieler das richtige Bild freigelegt, bleibt es offen und er darf ein weiteres freirubbeln. Wurde ein falsches Bild offengelegt, muss es wieder bedeckt werden. Und außerdem muss eine der Feuerwerkskarten umgedreht werden. Wer alle drei passenden Motive offengelegt hat, bekommt die Aufgabenkarten.

In der zweiten Spielvariante müssen die Spieler verschiedene Motive auf dem „Zauberbrett“ zeichnen.

Fazit

Die Spielidee ist faszinierend, nur haben wir folgende Probleme bei unserem Testmuster festgestellt. Die schwarze Masse lässt sich sehr schwer verteilen, gerade wenn man die Bilder wieder zumachen muss oder auch zeichnet. Es hat den Anschein, dass hier zu wenig Masse vorhanden ist, dann würde das Problem beseitigt sein. Die Himmelplättchen liegen nicht plan in dem dazugehörigen Rahmen, so dass sie Kante an Kante nach oben gedrückt werden und der Zauberrahmen ebenfalls nicht plan aufliegt.

So ist es halt schwierig, die Bilder freizulegen.

Wenn man diesen Punkt verändert, wäre dies ein wirklich schönes Spiel, da die Grafik und auch die Spielidee faszinierend sind.

Zum Verteilen der schwarzen Masse nehmen Sie am besten einen Schieber vom Backen, dadurch kann man diese besser verteilen.

Angaben

  • Kinderspiel für 2 – 4 Personen ab 5 Jahren
  • Spieldauer: 30 Minuten
  • Autor:
  • Verlag: Amigo Spiele
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)

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