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MEMOcards Suche Drei

ist ein Gedächtnisspiel der besonderen Art, bestehend aus insgesamt 20 Bild-Trilogien.

Bild-Karten mischen, verdeckt auslegen und die Passkarten suchen und merken bekommt hier eine neue Facette, die nicht ohne einen gewissen Reiz ist. Denn dieses MEMOcards-Spiel unterscheidet sich in einem Detail: Anstatt klassisch zwei Bildkarten werden diesmal drei (!) Bildkarten umgedreht.

Zudem sind die Bildkarten in den Themen-Motiven mit einer weiteren Nuance versehen – sie sind nicht gleich, sondern zur Thematik ähnlich. Ein Beispiel zum Bildkarten-Thema “Kronenkranich”- Bildmotiv 1 – ein Kranich, Motiv 2 – zwei Kraniche und Motiv 3 – drei Kraniche. Oder zum Thema “Windspiel” – Bildmotiv 1 – ein Strand, Bildmotiv 2 – der gleiche Strand mit einem Kite-Drachen, Motiv 3 – gleicher Strand mit mehreren Drachen.
Der Spielablauf erlaubt es, dass nach richtiger Motivkartensuche von 3 Motiven der Spieler diese 3 Motive einbehalten kann und sodann weiter suchen darf. Das Spiel endet, wenn alle Themenkarten-Trilogien gefunden worden sind – Sieger ist der Spieler mit den meisten Trilogie-Karten.

Gedächtnisspieler werden ihre Freude an diesen Besonderheiten finden.

Das Spiel ist nach Herstellerangaben für Mitspieler von 6-99 Jahren geeignet.

Im Test mit einem Sechsjährigen gestaltete sich das Spiel nicht sehr flüssig – die hohe Anzahl der Thementrilogien sorgte für wenig Anfangserfolg. Hier hat der Hersteller selbst die Empfehlung auf der in der Packung befindlichen Spielanleitung niedergeschrieben, die Anzahl der Trilogien zu verringern. Dann funktionierte es zusehens besser.

Im Test mit einem zehnjährigen Mädchen war festzustellen, dass den Trilogien besser gefolgt werden konnte, eine volle Motivkartenanzahl in das Gedächtnisspiel eingebracht werden konnte. Zudem haben wir auch eine weitere Kreation des Spieles selbst gefunden, indem wir aus einigen Trilogien dann doch Duett-Motivkarten machten. Dies diente jedoch allein nur dem Zweck, einen Punktgleichstand nicht zuzulassen, denn einem Spiel wohnt es inne – einer möchte der Sieger sein im Wettstreit.

Das Spiel schult das virtuelle Erfassen von Motiven und zudem auch die kognitive Leistung (Merk- und Erfassungsvermögen werden gefordert).

Das finden wir als Spiel-Konzept sehr ansprechend – und auch einmal etwas Besonderes.
Gleichwohl setzt das Spiel damit auch seine eigenen Grenzen, denn gerade bei Kindern jüngeren Alters ist -diese Erfahrung werden Eltern teilen- die Aufnahmefähigkeit und hier erforderliche hohe Konzentration auf das Spiel schnell erschöpft.

Von uns nach Test 3 von 5 möglichen Würfeln.

 

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