Munchkin – Jäger des Schatzes

Munchkin ist Kult und das über Jahre hinweg. Auf der einen Seite ist es der schräge Humor und auf der anderen Seite das Spiel als solches, das die Fans über Jahre an dem Spiel mögen. Man kann dabei Munschkins einfach mit Knirps übersetzen. Seit 2001 erscheint das Spiel im englischen Sprachraum und seit 2003 hat sich Pegasus die Rechte für den deutschsprachigen Raum gesichert.

Über die Jahre hinweg gab es diverse Erweiterungen und sogar ein Brettspiel ist entstanden. Nun hat man das Spielprinzip etwas aufgebrochen und auf das wesentliche heruntergebrochen. Herausgekommen ist ein Kinderspiel, mit doch einfachen Regeln. Aber eine Garantie, dass hier nur Kinder spielen werden, kann man nicht geben, denn die Fans greifen zu, egal ob Kinder oder Profispieler.

Mit vereinfachten Abläufen, eingängiger Regel und putziger Comic-Grafik bringt Munchkin Jäger des Schatzes den legendären Spielspaß des Kultkartenspiels endlich in die Familie. Aber auch altgediente Munchkins kommen hier nicht zu kurz, denn von seinem frechen Charme hat der plündernde Knirps auch in diesem neuen Brettspiel nichts verloren.

Man würfelt dabei mit beiden Würfeln. Das, was man tun soll, steht auf dem Spielfeld. Zuvor bekommt jeder Spieler zwei Schatzkarten. Hierbei steht einmal der Geldwert und auf der anderen Seite die Aktionsmöglichkeit. So erhält man einen Zusatzwert, um im Kampf gegen die Monster einige Punkte hinzu zubekommen. Dabei gibt es permanente Karten und Karten, die man nur einmal ausspielen kann. Gelangt man auf ein Monster, muss man zu der passenden Höhle und gegen das Monster antreten.

Dazu wird die oberste Monster-Karte ausgespielt. Die Monsterkarten sind durch und durch nicht ernst zu nehmen, denn sie sind voll auf Humor getrimmt, denn hier haben Monster unter anderem Pickel. Nun kann man im Kampf seine permanenten Schatzkarten nutzen und die einmaligen Schatzkarten ausspielen. Dann geht es auf in den Kampf, dazu wird gewürfelt.

Das Würfelergebnis und die ausliegenden bzw. ausgespielten Kartenwerte werden zusammengezählt. Hat man mehr als das Monster, hat man die Auseinandersetzung gewonnen. Wenn nicht, muss man fliehen und eine Schatzkarte abgeben. Wer zum Schluss des Spieles die meisten Schätze gesammelt hat, hat das Spiel gewonnen. Schätze erhält man als Lohn oder man kommt auf Schatzkartenfelder und erhält so seinen Schatz, mein Schatz.

Fazit
Der bekannte Humor wurde nun auf Kinderniveau heruntergebrochen. Und Kinder mögen bekanntlich Monster und somit ist dies auch die richtige Zielgruppe.

Einziges Manko des Spieles ist, dass die Spielanleitung sich nicht zu hundert Prozent flüssig liest. Wenn man so wie in der Anleitung geschrieben, einen Würfel benutzt und aus einem Kampf mit einer sechs in den nächsten Kampf rutscht und keine Schatzkarten mehr besitzt, hat man verloren. Das geht relativ schnell. Wenn man, wie in einem Erklärvideo von Cliquenabend, zwei Würfel nutzt, ist das Problem behoben und spielt sich dadurch recht flott. Vor allem macht es so auch Spaß.

Optisch ist das Spiel gelungen.

  • Autor: Andrew Hackard
  • Verlag: Pegasus Spiele
  • Kategorie: Kinderspiel
  • Anzahl Spieler: 2-6
  • Altersgruppe: ab 6 Jahre

Bewertung

7.3 Wertung

Der bekannte Humor wurde nun auf Kinderniveau heruntergebrochen. Und Kinder mögen bekanntlich Monster und somit ist dies auch die richtige Zielgruppe.

  • Spielidee 8/10
  • Ausstattung 8/10
  • Spielablauf 7/10
  • Interaktion 7/10
  • Einfluss 5/10
  • Spielbarkeit 8/10
  • Spaß 8/10

Weitere Informationen

  • Titel: Munchkin – Jäger des Schatzes
  • Kategorie: Kinderspiele
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren

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