Schattenmonster

Schattenmonster ist ein Memo-Spiel für zwei bis acht Personen ab vier Jahren.

Jedoch ist es kein klassisches Memo, sondern hat einige Besonderheiten. Es fängt mit den Paaren an, die nicht klassisch aus den gleichen Motiven bestehen. So besteht ein Paar aus einem schwarz-weißen Monster auf buntem Grund und dem dazugehörigen Schatten auf grauem Grund.

Durch die teilweise sehr ähnlichen Monster bringt das die grauen Zellen ganz schön zum Arbeiten, denn man kann sich zum Beispiel nicht an der Farbe orientieren. Das macht es deutlich schwieriger aber auch lustiger, weil man sich doch immer ganz sicher ist, den richtigen Schatten gefunden zu haben.

Dazu kommen noch Spezialpaare, deren einzelnes Aufdecken zu kleinen oder größeren Veränderungen führt. Da wäre zum Beispiel Lummy, der dazu zwingt, den gesammelten Kartenstapel nach rechts zu verschieben. Ein anderer Effekt bringt alle gefangenen Monster dazu, einmal nach links zu hüpfen. Ganz fies wird es jedoch, wenn plötzlich alle Monster auf dem Spielfeld wieder durcheinander gemischt werden.

Diese kleinen Zusätze erhöhen den Spielspaß ungemein, auch wenn man manchmal seine Mitspieler verfluchen möchte, wenn schon wieder der eigene Stapel weiterhüpft oder der passende Schatten durch das Mischen wieder an einer anderen Stelle liegt.

Sowohl in kleiner als auch in großer Runde bleibt der Spielspaß dadurch erhalten. Eine weitere Besonderheit von Schattenmonster ist, dass die Verpackungsröhre im Dunkeln leuchtet.

Zwar könnte es unter anderem für Kleinkinder sehr gruselig werden, jedoch ist das Spielen im Dunkeln noch weitaus unterhaltsamer für alle Mitspielenden.

Es ist sehr schade, dass die Rückseiten der Karten sehr schnell Fingerabdrücke von schwitzigen oder fettigen Händen annehmen, sodass es keine gute Idee ist, beispielsweise nebenbei Chips zu naschen. Vielleicht wäre eine abwischbare Oberfläche für die Deckfläche der Spielkarten besser geeignet. Ansonsten sind die Karten sehr robust, handlich und gut zu greifen, sodass ein flüssiger Spielverlauf gewährleistet werden kann.

Im Test waren die Spieler im Alter zwischen 18 und 25 Jahren (Studenten). Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit diesem Memo, es war sehr lustig und unterhaltsam, das Spiel zu testen und wir empfehlen es weiter. (von Talea Sieckmann)

  • Verlag: Metermorphosen

 

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